Transparenz und Informationen

24.02.2024
Roma Maria Mukherjee Hamburg, Germany
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Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen! Vielen Dank für eure außerordentliche Bereitschaft mich zu unterstützen. Leider unterlag ich in I. Instanz nun auch dem Verlag und der Buchautorin. Auch hier ist das Urteil in keiner Weise nachvollziehbar aus der Sicht meines Anwalts und mir. Und es ist fatal: Denn Stand jetzt dürfte jede Privatperson, die Social Media unter Klarnamen nutzt, in Büchern diffamiert werden, rassistisch beleidigt werden, ihr voller Name genannt und es dürften falsche Tatsachenbehauptungen aufgestellt werden. Rechtes Silencing hätte gewonnen. Diese Situation darf meines Erachtens Marginalisierten nicht zugemutet werden. In einer Zeit in der Rechtsextreme Deportationspläne schmieden, in der das Leben von Geflüchteten, Migranten, Menschen mit Migrationshintergrund (wie mir) etc. bereits außerordentlich gefährdet ist, dürfen nun nicht auch noch alle gesilenced werden, die sich überhaupt noch trauen etwas gegen Rechtsextremismus zu unternehmen. In einer Demokratie ist das übrigens Bürgerpflicht. Ich mache also weiter! Ich freue mich über jede Unterstützung, die möglich ist. Alles hilft. Jeder Mensch tut nur was ihm möglich ist. Auch das Teilen, das Verbreiten, Briefe an Organisationen oder Medien helfen. Ich danke euch! Ich habe die Spendensumme hochgesetzt - ich habe erst jetzt die Kostenaufstellung und letztlich habe ich ja mehrfach erlebt, dass dann doch weitere Kosten hinzukommen. Die Gesamtsumme für beide Verfahren in beiden Instanzen betragen zusammen: 30.226,54 Euro. (Hier nicht enthalten: Kosten für die Abmahnungen und die Kosten für erhöhten Aufwand. Bereits von mir bezahlt) Hinzu kommen noch die Kosten für die Gebühren von Better Place (genaue Abrechnung am 15. März für die bis dato angefallenen Gebühren) und Transaktions- und Bankgebühren. Da es eventuell noch eine weitere rechtliche Beratung braucht habe ich den Puffer eingebaut. Sollte sich doch herausstellen, dass dieser nicht nötig ist, setze ich die Spendensumme wieder nach unten. Alle etwaigen Überschüsse fließen ansonsten an die Opferhilfefonds e. V. (Link und Informationen im Kampagnentext). Kosten insgesamt: I. Instanz, LG HH, Pressekammer (gegen Autorin und Verlag), Gegenstandswert 65.000 Euro, inklusive meiner Rechtsanwaltsgebühren: 8.371,77 Euro. Davon 1.877,11 mein Anwalt, 4.295,66 Euro für die Gegenanwälte und 2.199,00 Euro. Diese Kosten haben sich bereits durch das Urteil realisiert. Die Rechnung der Gegenseite und des Gerichts sind noch nicht eingetroffen, meine Anwaltsgebühr ist bezahlt. In der II. Instanz, bei vollständigem Unterliegen, werden voraussichtlich Kosten in Höhe von 10.112,97 Euro entstehen. I. Instanz (Urteil vor dem LG HH gegen die Autorin, die meinen Tweet an die Buchautorin sendete und sich die Aussagen zu eigen machte und mich im Netz auch selbst rassistisch beleidigt hat und falsche Tatsachenbehauptungen aufgestellt hat, ist bereits ergangen und ich habe auch diesbezüglich, für mich unverständlich, verloren). Gesamtkosten hier: 5.443,22 Euro. 1.877,11 Euro für meinen Anwalt (bereits bezahlt) und 1.877,11 Euro für den Gegenanwalt und 1.689,00 Euro Gerichtskosten. Die Kosten haben sich bereits realisiert, die Rechnungen der Gegenseite und des Gerichts sind noch nicht eingegangen. Hier ist schon Beschwerde eingelegt (II. Instanz, OLG HH). Im Falle des vollständigen Unterliegens entstehen hier Kosten von 6.298,58 Euro. 2.304,79 Euro für meinen Anwalt (bereits bezahlt). 2.304,79 Euro für den Gegenanwalt und 1.689,00 Euro für die Gerichtskosten. Hinzukommen die bereits bezahlten Kosten für die Abmahnungen und die Rechnungen für meinen Anwalt für den erhöhten Aufwand. Das waren 3 mal 595,00 Euro und 2.380 Euro. Ich selbst habe (vor der Crowdfunding-Kampagne) 6.965,00 Euro bezahlt. Diese Kosten werden ich mir NICHT selbst aus der Crowdfunding-Kampagne erstatten. Meine Rechtschutzversicherung hat bereits 5.001,29 Euro als Vorschuss gezahlt. Ob ich diesbezüglich etwas zurückzahlen muss, weiß ich noch nicht. Wenn ihr Fragen habt, zögert bitte nicht, mir diese zu stellen. Wenn ich in den beiden Verfahren in 2. Instanz nicht vollständig unterliegen sollte (was ich natürlich hoffe), dann ändern sich alle Berechnungen. Es gibt noch ein paar weitere Punkte, die eventuell auf mich zukommen und die ich ebenfalls transparent darstellen werde. Ich danke euch für die Aufmerksamkeit bei dieser langen Nachricht und eure Hilfe! Euch ein gutes Wochenende und herzliche Grüße Roma
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