Der Waschbärarche droht ein Tier und Menschendrama!
Die Waschbärarche ist ein privater Einzelkämpfer Gnadenhof für Wild- und Heimtiere und bietet vielen Tieren ein liebevolles Zuhause mit sehr viel Fürsorge und tiefer Verbundenheit zu jedem einzelnen Tier.
Neben 16 Waschbären findet man 3 Katzen, 4 Hunde, 3 Schafe, 2 Ziegen, Gänse, Hühner, Landschildkröten, Tauben. Gesamt über 90, teils behinderte Tiere, werden mit vollem Herzblut liebevoll betreut.
Dem Tierparadies droht aber nun ein schlimmes Ende.
Hintergrund
Hintergrund ist ein Rechtsstreit um eine notariell beglaubigte Urkunde über ein lebenslanges Wohnrecht, die nach 4 Jahren immernoch nicht im Grundbuch durch die Wohnrechtgeber eingetragen wurde.
Im Treu und Glauben, dass der Gnadenhof ein dingliches lebenslanges Wohnrecht hat, wurde in diverse Gehege, Stallungen, Teiche für die Waschbären und Gänse und Einiges mehr, investiert. Alle Tiere haben ein wundervolles, artgerechtes Zuhause und sind glücklich. Die Waschbären leben auf einem 1200m2 großem Gelände mit angelegtem Teich, Bäume zum Klettern, und einer 45m2 großen Spielscheune als Rückzugsort.
Die Schildkröten haben ein 250m2 Gehege plus Schutzraum. Ziegen, Schafe, Hunde, Katzen, Geflügel leben frei auf dem 12.000m2 großem Grundstück. Die Tiere leben in voller Harmonie und Frieden und werden innigst geliebt.
Vor wenigen Monaten kam heraus - durch Dritte zugetragen - dass die vereinbarte notarielle Urkunde für ein lebenslanges, dingliches Wohnrecht schon vor fast 2 Jahren "widerrufen" wurde und man nicht vor hatte, diese eintragen zu lassen.
Auf Nachfrage beim Wohnrechtgeber wurde über deren Anwalt der Widerruf bestätigt. Somit wurde Klage auf Eintragung eingereicht um den Lebensabend der Tiere auf dem Gnadenhof zu sichern.
Durch eine offenbar falsche Rechtsauffassung des Anwalts wurde auf dessen Hinweis die bezuschusste Mietzahlung eingestellt. Seinen Fehler stellte er 8 Monate später fest, da war die fristlose Kündigung aber schon längst gelaufen und führt zu einer "vorläufig vollstreckbaren" Räumungsklage.
Damit steht der Gerichtsvollzieher praktisch schon vor der Tür, um eine Zwangsräumung durchzuführen.
Um die baldige Katastrophe abzuwenden und zu verhindern, dass die Tiere in wenigen Wochen u.U. getötet werden, ist für die Rettung dringend finanzielle Unterstützung notwendig.
Wenn es gelingt, die Räumung vorerst abzuwenden, stehen die Chancen recht gut - mit Unterstützung eines Fachanwalts - das notariell beglaubigt, dingliche Wohnrecht im "Berufungsverfahren" durchzusetzen und so den Tieren ein Weiterleben und einen schönen Lebensabend zu garantieren.
Die Chancen stehen grundsätzlich sehr gut, denn ein BGH-Urteil unterstützt die Rechtsauffassung. Und es wird gekämpft. Die Tiere sollen hier glücklich in Frieden weiter leben dürfen. Es sind alles liebevolle kleine Seelen, die beschützt werden wollen.
Wenn jeder Tierfreund mithilft, kann das Überleben der Waschbärarche gesichert werden. Allerdings bleiben nur noch sehr wenige Wochen.
Deshalb die große bärige Bitte - im Namen der Tiere -, lasst die Hunde, Katzen, Waschbären, Zwergziegen, Tauben, Puten und Andere nicht allein mit dieser Bürde!
Bitte helft uns 🙏🏼
❤️ GEMEINSAM ❤️ können wir es doch schaffen, oder?! Wenn Jeder ein wenig hilft.
Ziel:
Die Spenden werden eingesetzt für:
Alternative: Kauf des Grundstücks. Benötigte Summe dafür 125.000€ inkl. Kaufnebenkosten.
Auch sind Patenschaften bärenstark WILLKOMMEN und helfen zu helfen.
Sein Patenkind kann man persönlich vor Ort aussuchen und hin und wieder gern besuchen.
Eigene Anmerkung:
Tierschutzarbeit als Einzelkämpfer ist ein wirklich sehr harter Job und stetiger Kampf mit vielen Entbehrungen.
Jeden Tag körperliche und geistige Arbeit, kein Tag frei, kein Urlaub. Viele Tränen, viel Leid, viel Hass, all das muss man ertragen.
Ich rauch und trinke nicht, ess kein Fleisch, besitze keinerlei Luxus. Brauch ich nicht.
Ich muss auch zusehen - wie wohl jeder Gnadenhof - dass immer genügend Spenden und Futter für die Tiere reinkommen.
Immer wieder werden Steine in den Weg gelegt, wobei Steine weit untertrieben sind, riesige Felsbrocken trifft es eher. Ob stalkende Jäger, üble Nachreden, Behördenwillkür, denunzierende Nachbarn. Waschbären stehen - unverständlicherweise - nicht gerade oben auf der Beliebtheitsskala.
Ich stand immer wieder auf um die Verantwortung für die Tiere fortzuführen.
Kämpfe seit Jahren. Nun habe ich Angst davor, dass dies mein letzter Kampf für die Tiere ist. Ich liebe jeden einzelnen meiner Zöglinge. Viele schwere Schicksale stecken dahinter. Mit einem Blick sehe ich sofort, ob es meinem Huhn, Hund oder Waschbär gutgeht, lese und fühle jedes meiner Tiere bis in die Seele. Gott hat mir diese Aufgabe zugeteilt, sie sind mein Lebensinhalt. Mein Herzschlag.
Sehr viele Menschen können oder wollen diesen Job nicht, deshalb gibt es auch nur sehr wenige Kämpfer für Tiere.
Aber man kann auch anders kämpfen, sich beteiligen, helfen, um Tierschutz zu betreiben.
Mit Anpacken an freien Tagen, zuhören, hinter uns stehen und den Rücken stärken, spenden bei Notlagen.
Das macht Menschlichkeit aus, Verantwortung für Tiere zu übernehmen, die nicht im eigenem Bett schlafen. Danke 🌹