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Ein Jahr später...
Robert Hoppe · 22.09.2021Hallo Ihr Lieben, Heut schreiben wir den 22. September 2021 und ein ganzes Jahr ist nun vergangen. Ein Jahr welches mir gezeigt hat, wie wichtig Familie und gute Freunde sind. Was Fachärzte können und wozu der eigene Körper in der Lage. Aber immer der Reihe nach… Ich habe nun eine sehr lange Zeit nichts von mir hören lassen. Nicht etwa weil ich Euch und das was Ihr für uns getan habt vergessen hab, Nein! Vielmehr weil ich mich auf Genesung sowie Familie konzentrieren wollte und alles umher einfach mal etwas zurückgefahren habe. Womit ich zum Thema Familie und Freunde komme, welche größtenteils einsichtig reagierten und mir meinen Freiraum gaben sowie mit meinen Launen leben mussten. Das ist in solch einer Phase sehr viel wert und unglaublich wichtig. Danke! Zu meiner gesundheitlichen Entwicklung kann gesagt werden, dass sich einiges zum positiven entwickelt hat, wenngleich es auch nichtmehr wie zuvor wird. Kann ja auch nicht! … sagen die Ärzte. Bei meinen regelmäßigen Kontrollen durch die Operateure in der Uni-Klinik Dresden, zeigen diese sich immer wieder begeistert, wie gut es doch in so verhältnismäßig kurzer Zeit geworden ist. Zum einen muss man hier ein ganz großes Lob an die Ärzte der Uni-Klinik für ihre großartige Arbeit aussprechen, zum anderen ist man aber auch selbst stark daran beteiligt. Nicht nur in dem man sich an gewisse Regeln und Grenzen hält welche einem von Ärzten und Physiotherapeuten empfohlen werden, sondern auch sich selbst nicht aufzugeben und mit der Sache auseinander zu setzen. Weiterhin trägt sehr stark zu meinem positiven Genesungsverlauf bei, dass ich Physiotherapeutisch in sehr guten Händen bin. An dieser Stelle vielen Dank an Christoph. Dieser hat mir bis hier her sehr geholfen und ich bin überzeugt, dass er seinen Job weiterhin hervorragen machen wird. In meiner Reha-Zeit habe ich viele nette Menschen mit erstaunlichen, teils grausamen Geschichten kennengelernt. Wie z.B. eine junge Frau, welche zu ihrem Geburtstag einen Rundflug mit einem Ultraleichtflieger geschenkt bekam. Bei diesem offenen Modell saß sie hinter dem Piloten. Wie das Fluggerät seine Flughöhe erreicht hatte, gab es einen Knall und der Motor fing Feuer. Somit auch die hinten sitzende Frau. Welche sich angeschnallt in Flughöhe nicht mal die brennende Kleidung vom Leib reißen konnte und schlussendlich erst Rettung erfuhr, wie die Gerätschaft wieder landete. Solche und weitere Ereignisse zeigen immer wieder, wozu der Mensch im Stande ist und das man sich nicht aufgeben darf. So bin auch ich davon überzeugt, irgendwann wieder alle meine sportlichen Hobbys ausüben zu können, wenn auch nicht mehr ganz so leistungsfähig wie zuvor. Ursprünglich war geplant diesen Text am Jahrestag des Unglücks zu veröffentlichen, jedoch gab es in der jüngeren Vergangenheit ein Ereignis, welches mich erneut sehr viel Kraft kostete. Unterm Strich ist meine Beziehung gescheitert und im selben Zusammenhang verlor ich den Besten Freund. Mehr brauch ich glaube dazu nicht sagen… Aber, mein Bein ist dran, da werde ich jetzt den Kopf nicht verlieren. Immer nach vorn! In diesem Sinne, abermals vielen lieben Dank an die 2898 offiziellen Spender und viele weitere inoffizielle, sowie Familie und Freunden für die großartige Unterstützung. Wie versprochen, werde ich mich zum Thema Gerichtsverhandlung erneut bei euch melden. Beste Grüße EricMore → -
Frohe Weihnachten
Robert Hoppe · 20.12.202003. September 2020. Auf der Baustelle läuft alles, dass Wetter ist super und die Laune sowieso. Die letzte Spätschicht vor dem langen Wochenende. Morgen kommt meine Tochter nach der Schule und wird das Wochenende bei uns verbringen. Ich freu mich. Einweisung zu Schichtbeginn: „Robert und Eric, ihr nehmt den Vito.“ Wir rüsten unser Auto auf, einigen uns noch ein paar Vorgänge wegzuschreiben und dann geht’s los. „Wo möchtest du hin?“ „Im Funk war zu hören, dass eine Besatzung im Osten unterwegs ist. Lass uns südlich fahren“ Typischer Donnerstagnachmittag, der Funk ist ruhig, wir können uns auf den Verkehr konzentrieren. Einige Sachverhalte und Verkehrskontrollen später, in zwei Stunden ist Feierabend. Am Wochenende werden wir mit den Kindern nochmal Baden fahren. Während der Bauphase kam die Familie ohnehin viel zu kurz. „Lass uns mal das Moped dort kontrollieren. Der guckt schon so aufgeregt in den Rückspiegel.“ Kaum die Kontrolle beendet, fährt schon das nächste Moped bereitwillig in unsere Richtung. Den nehmen wir gleich noch mit. Während dieser Kontrolle, ist irgendwo in der Ortslage ein weiteres Moped zu hören. Offensichtlich viel zu laut. Naja, man kann nicht überall sein. Die Maßnahme ist beendet und das Telefon Klingelt. Robert nimmt einen Auftrag für uns entgegen. Ich höre sich das vermeintlich zu laute Moped unserer Position nähern. „Schaffen wir den einen noch?“ Mein Kollege leitet die Zeitfrage am Telefon weiter und nickt ab. Das Moped fährt weiterhin hörbar in unsere Richtung. Ich schnappe mir die Kelle, schalte das Licht der Vollständigkeit halber ein und begebe mich auf die Gegenfahrbahn der wenig befahrenen Straße. Das Moped kommt durch eine Rechtskurve auf mich zu und der Fahrer wird mich auf der Gegenfahrbahn als erstes sehen. Das Moped kommt um die Kurve und der Fahrer geht direkt vollständig vom Gas. Alles klar, er hat mich gesehen. Zeitgleich betritt Robert versetzt vor mir die Straße und signalisiert ebenfalls das Anhalten. Das Moped rollt weiter in Richtung Robert aus. „Der hat garantiert wieder ordentlich gebastelt, so laut wie die Karre ist!“ denke ich mir so. „Was macht er denn jetzt?!“ „Hey, stehen bleiben!“ höre ich meinen Kollegen noch brüllen. Der Fahrer gibt Vollgas, fährt an Robert vorbei und kommt direkt auf mich zu. Ich versuche mich seitlich wegzubewegen. Chancenlos! Ein lauter Knall und es war dunkel. In Rückenlage auf der Straße komme ich langsam wieder zu mir. Der ganze Körper vibriert. Was war das denn? Robert ganz aufgeregt neben mir, funkt nach Verstärkung und Notarzt. „Beamter verletzt am Boden“. Dann höre ich wieder, „Hey, stehen bleiben, Polizei.“ Der Versuch mich umzudrehen um zu sehen wo Robert hinläuft scheitert. Auch aufstehen ist mir nicht möglich. Mein Körper reagiert nicht auf Bewegungsversuche. Ein Ersthelfer an meiner rechten Seite der meinen Kopf hält und mich beruhigt. Unangenehme Situation, wenn man hilflos am Boden liegt und eine geladene Waffe bei sich führt. Jetzt lässt die erste Schockphase nach und ich versuche nach und nach meine Gelenke zu bewegen. Kopf und Hals scheinen in Ordnung. Arme und Hände machen auch soweit mit. Linkes Bein… der Fuß befindet sich in einer unnatürlichen Position. Der Schmerz lässt nicht lange auf sich warten. Es wird schnell unerträglich. Ich möchte gar nicht sehen wie es unter dem Hosenbein aussieht. Da kommen auch schon die Kollegen hinzu. Einige sperren ab und sichern die Unfallstelle, die anderen kümmern sich um den Mopedfahrer und sehen nach mir. Ich bin irgendwie erleichtert, da mein Streifenpartner jetzt nicht mehr allein dasteht. Robert weicht mir jetzt nicht mehr von der Seite. „Mach dir keinen Kopf. Die flicken dich schon wieder zusammen“ versucht er locker auf mich einzureden. Doch die sonst so gesunde Hautfarbe, hatte auch sein Gesicht verlassen. Die Gedanken kreisen um meine Familie, meine Tochter die morgen nach der Schule zu ihrem Papa möchte. Die Schmerzen werden jetzt so stark, dass ich merke wie der Körper abschalten will. „Ich kann nicht mehr.“ bekomme ich noch raus. „Du bleibst jetzt wach!“ werde ich angebrüllt. Aber die Augen gehen zu. So sehr ich mich auch bemühe, weder antworten noch die Augen öffnen ist möglich. Ein heftiges rütteln bringt mich zeitversetzt dazu die Augen zu öffnen. Die Folgeschicht ist mittlerweile eingetroffen. Eine Kollegin begrüßt mich und redet gleichzeitig beruhigend auf mich ein. Immer wieder wollen die Augen zu gehen. Rettungsdienst und Notarzt sind jetzt auch da. „Hubschrauber“ und „Dresden“ nehme ich noch wahr. Danach nur noch einzelne Bilder, mal mit, mal ohne Ton… Liebe Familie, Liebe Freunde, Liebe Kollegen/Liebe Blaulichtfamilie und all Ihr großherzigen Spender da draußen! Nun mal eine Meldung von mir persönlich. Ich könnte den vorangegangen Text noch etwas fortsetzen, bezüglich der Zeit in der ITS, später auf Station und letztendlich bei der Reha. Aber ich möchte ja kein Buch schreiben. Mein Anliegen ist es Euch allen auf diesem Wege dafür zu danken, was Ihr großartiges für uns getan habt. Dank Euch, dieser Großherzigen Gemeinschaft, kann meine Familie in unser gemeinsames neues, schönes Zuhause ziehen und ich musste mir in der ganzen Zeit relativ wenig Gedanken machen, wie es weiter gehen soll. Es gibt mit Sicherheit einige von euch die versucht haben mich bei Facebook und Co. zu finden und schnell gemerkt haben, dass ich in sozialen Netzwerken nicht verkehre. Umso mehr bin ich von diesem riesigen Zusammenhalt da Draußen begeistert. Ich habe mir von Hamburg bis Wien jede einzelne Nachricht durchgelesen und muss euch sagen… Ich hab in meinem Leben noch nie so viele Tränen vergossen. Wahnsinn! Genauso gilt der Dank, den vielen hilfsbereiten Menschen aus Familie und Freundeskreis, welche durch ihren körperlichen Einsatz auf der Baustelle weiter gemacht haben, wo ich aufhören musste. Auch ohne sie wäre das Alles unmöglich gewesen. Nun würde es den Rahmen sprengen jeden einzelnen zu erwähnen, aber um einige Namen komme ich nicht Drumherum. Ich möchte beginnen mit Heike und Dietmar, den Eltern meiner Lebensgefährtin, welche schon vor, sowie nach dem Unfall ALLES gegeben haben um unseren Traum zu ermöglichen. Mein Bester Christian, der trotz eigener Familie nach allen drei Schichten auf der Baustelle geholfen hat wo er konnte und unermüdlich weiter plant, macht und tut. In der Uni Klinik Dresden, Pfleger Uwe (Lockenmähne), welcher mich aus manch misslicher Lage befreit hat und immer einen lockeren Spruch hatte. Pfleger Christian, welcher die gleiche Liebe zu Motorrädern teilt und ebenfalls stets für ein Lächeln gesorgt hat. Meine gute Fee Schwester Evi, welche sich nicht nur super um mich gekümmert hat, sondern auch noch nach dem Dienst meiner Lebensgefährtin als Seelsorger zur Verfügung stand. Trotz chronischer Unterbesetzung, Stress und Corona hat man diesen drei Menschen angemerkt, dass sie mit Leib und Seele in ihrem Beruf arbeiten. Ihr seid Weltklasse, weiter so! Ebenfalls einen großen Dank an meine Dienstärztin, welche uns als erstes die Sorge um die berufliche Zukunft ausredete und sich im weiteren Verlauf um alles Notwendige kümmerte, dass es mit der Weiterbehandlung voran geht. Eine fehlt noch! Mein Rienchen! Die Frau, die ab dem ersten Tag stets an meiner Seite war, im Sitzen neben mir geschlafen hat, mich mehr gepflegt hat wie so manches Personal und gerade in den acht Wochen Krankenhaus, meine Launen ertragen hat und mit mir buchstäblich durch die Hölle gegangen ist. Ganz nebenbei war sie noch Mutter, Hausfrau und irgendwie auch Bauherrin. ICH LIEBE DICH In dem Zusammenhang gehört auch Frau Häse, die Chefin meiner Lebensgefährtin erwähnt, welche sie völlig selbstverständlich die erste Zeit von der Arbeit freigestellt und uns damit sehr geholfen hat. Unbekannterweise, Vielen Dank. „Nicht nur ein Kollege… ein Freund!“ Das sind die Worte unter der ersten Spende. Die Worte eines Mannes, der einen verdammt guten Job gemacht hat! Ein Streifenpartner, den man sich nur wünschen kann! Ein Freund, mit einem ganz großen Herz! Ein Freund, den ich nicht missen möchte! Ohne dich mein lieber Robert, wäre all das undenkbar gewesen. Angefangen mit deinem sicheren, schnellen Handeln am Unfallort, was mir mit Sicherheit weiteres erspart hat. Über deine großherzige Aktion hier im Netz. Auf so eine Idee wäre ich gar nicht gekommen. Weiter mit deinen Besuchen, bei denen du mir immer wieder Mut zugesprochen und die Zukunftsangst genommen hast. Bis hin zu deiner Einsatzbereitschaft auf unserer Baustelle. Ich bin dir ewig zu Dank verpflichtet und hoffe, dass wir schon bald wieder gemeinsam, Seite an Seite unseren Dienst antreten dürfen. DANKE! Nochmal fix zu meiner Person: Mein Bein ist insofern stabil, dass ich mich wenige Meter freihändig, Größtenteils jedoch noch mit Krücken, fortbewegen kann. Zum Fuß hin wurden zwei wichtige Nerven durchtrennt, in Folge dessen er wenig Gefühl hat und nur eingeschränkt bewegungsfähig ist. Ob und wieweit sich das wieder erholt, steht in den Sternen. Aber wer mich kennt weiß, ich bleib dran! ;-) Für den Mopedfahrer (und alle anderen Verkehrsteilnehmer)! Ich weiß nicht ob er das liest, oder ihn hier jemand kennt. Ich kann nur hoffen, dass er daraus gelernt hat was solch eine Fehlentscheidung für Folgen haben kann und sowas in Zukunft einfach unterlässt! Gesundheitlich hätte es für beide auch anders ausgehen können. Das soll es von mir gewesen sein. Ich würde diese Seite gern weiterhin bestehen lassen, um euch über das Verfahren zu diesem Sachverhalt zu informieren. Das wird mit Sicherheit den ein oder anderen interessieren. Einen schönen 4. Advent, frohe Weihnachten mit euren Liebsten, sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr! Nochmals, vielen Dank an Alle! EricMore → -
AUSZUG!… nach 54 Tagen, 8 OPs und 8 Bettnachbarn!
Robert Hoppe · 08.11.2020Ja, Eric ist endlich raus aus der Uniklinik. Nach einem langen Bettaufenthalt von über 30 Tagen, 8 Operationen und einem ständig an der Motivation zehrenden Wechsel von Bettnachbarn, durfte Eric das Krankenhaus Anfang letzte Woche endlich verlassen…. und das sogar auf Krücken. Das Schlüsselbein ist nun wieder zusammengewachsen, sodass er sich endlich wieder selbstständig, wenn auch mit Gehstützen, im Nahbereich fortbewegen kann. Die offenen Wunden sind fast alle geschlossen, wobei dazu nicht alles an Eric an seinem Platz bleiben durfte – Stichwort Hauttransplantation. +++ Von oben angefangen: Das Knie lässt sich wieder bis ca. 90 Grad bewegen, trotz gerissener Außenbänder und erkennbar großer Schwellung. Der Unterschenkel ähnelt äußerlich eher einem Schnittmuster, die Wunden sind aber beinahe alle geschlossen. Diagnose Sprunggelenk – steht noch aus. Den Fuß kann Eric ein wenig bewegen, hat aber kein richtiges Gefühl dabei – Grund hierfür ist ein durchtrennter Nervenstrang im Unterschenkel. +++ Und nun… auf zur Reha! Nach zwei Wochen Parkposition zu Hause, verlässt Eric nun sogar das Bundesland um eine passende Rehaklinik aufsuchen zu dürfen. Ich wünsche ihm hierzu alles Gute und einen erfolgreichen Heilungsprozess. Bleib weiter stark! +++ Damit möchte ich den 6. Teil dieses Unfalltagebuches schließen. Ich DANKE wieder ALLEN für die Fragen, die Zuversicht sowie die große und herzliche Unterstützung. Ich denke die nächste Nachricht wird im Advent fällig :) Bis dahin und bleibt gesund. Gruß, euer Robert.More → -
… 35 Tage Krankenhaus.
Robert Hoppe · 08.10.2020+++ Liebe FAMILIE, Spender, Leser, Kollegen, Freunde ….. selbst nach dem Erreichen und Erhöhen des „Spendenziels“ ist der Zuspruch weiterhin hoch und alle fragen sich: Wie geht es Eric? Eric hat in den 35 Tagen Krankenhausaufenthalt bereits 8 OPs über sich ergehen lassen. Die meisten davon waren zum Wechseln des ins Bein eingesetzten Schwamms notwendig. Letzte Woche Mittwoch gab es dann eine der längsten Operationen. Bei dieser wurde der Fixateur wieder entfernt und das Schienbein mit weiteren Platten verschraubt, sodass es jetzt „fertig“ montiert sein soll. Das gebrochene Wadenbein ist immer noch gebrochen und soll allein ausheilen. Genau wie das Schlüsselbein, welches Eric nach wie vor vom Verlassen des Bettes abhält. Die Wade ist beidseitig wieder geschlossen, wird aber fortwährend von einem Schmerztropf versorgt, sodass ein Nervenschaden noch nicht ausgeschlossen werden kann. +++ Beim Pflegepersonal gehen Interesse für die Patienten, Arbeitseinstellung und Kenntnisstand der zu bedienenden Technik wohl weiter weit auseinander. Ein GROSSES LOB und HERZLICHEN DANK soll ich hiermit und erneut an Pfleger Uwe und Pflegerin Evi übersenden…. Ihr seid toll. +++ Zur Motivation von Eric: Diese hält sich gerade Waage, welche sich aus leichtem Heilungsfortschritt und andauerndem Aufenthalt im Krankenhaus zusammensetzt…. Darum, weiter Kopf hoch und durchhalten! Jetzt gilt es Hoffnung und Zuversicht zu bewahren, dass Eric die Uniklinik innerhalb der nächsten 14 Tage verlassen und ein anderes Bett in einer Reha-Einrichtung beziehen kann. Zurzeit ist er für andere Einrichtungen noch zu schwer verletzt und muss deshalb weiter das Bett in der Uniklinik hüten. +++ Ich möchte auch meine aller größte Bewunderung und Anerkennung für Erics Freundin ausdrücken, die sich beinahe täglich über eine Stunde lang auf den Weg machte um ihren Liebsten zu besuchen, ihn zu pflegen und ihm Mut zuzusprechen. +++ Und einen RIESEN DANK an Christian, der sich auf der Baustelle den Problemen und Aufgaben gestellt hat und versucht, alle Helfer und Angebote unter einen Hut zu bekommen. ….und entschuldigt mich für die lange Meldepause, aber die Genesung ist ein schleichender Prozess.More → -
Betrag an Spenderwünsche angepasst
Robert Hoppe · 20.09.2020Guten Morgen liebe SPENDER, Leser, Freunde, Kollegen, Mit-Daumen-Drücker... Ich habe den Zielbetrag heute ein wenig angehoben, da mich mehrfach die Meldung erreichte, dass Leute nicht mehr spenden können. ICH beDANKE mich hiermit für die immer noch hohe Betroffenheit und Hilfsbereitschaft von ALLEN!More → -
14 Tage und 2795(+3) Spenden später
Robert Hoppe · 17.09.2020+++ Liebe FAMILIE, Spender, Leser….. IHR SEID EINFACH UNGLAUBLICH! Das Spendenziel von 50.000,- Euro wurde innerhalb von 8 Tagen, 6 Stunden und 53 Minuten erreicht! Das bedeutet, dass täglich über 6.000,- Euro an Spenden für Eric gesammelt wurden. VIELEN DANK EUCH ALLEN, vor allem von MIR und Eric. Er weiß nun seit dem Wochenende von der Aktion und war sichtlich gerührt. +++ Über seinen Zustand: Eric`s innere Wadenmuskulatur ist, trotz der OP-bedingten Schwammwechsel, abgeschwollen und nicht mehr so angsteinflößend dick, wie noch vor einer Woche. Die Wadenaußenmuskulatur hat hingegen nach wie vor die Form eines Footballs. Beide Wadenseiten sind noch offen und an eine Vakuumpumpe angeschlossen. Das dekorative Geländer (Fixateur externe) an Eric`s Bein lässt ihm keinen großen Bewegungsspielraum und er ist buchstäblich ans Bett „gefesselt“. Beim Thema Genesung wird es sportlich ausgedrückt ein Marathon werden, treu nach dem Motto: Die ZEIT heilt alle Wunden. +++ Zur Situation auf der neuen Station: Trotz, dass das Universitätsklinikum Dresden hervorragende Ärzte, Mediziner und Spezialisten ausbildet und heranzüchtet, wird zumindest auf Eric`s Station aus den Augen verloren, dass genau diese, die wenigste Zeit am Tag mit dem Patienten verbringen. Die restlichen 20h+ sind die Patienten auf Betreuung und Pflege angewiesen. Darum empfand ich es bei meinem gestrigen Besuch als erschreckend, das ein Gerät stundenlang Alarme anzeigte und lautstark piepste. Wenn dann mal jemand kam, wurde der Apparat stumm geschalten und auf einen Mangel an Bedienerkenntnissen verwiesen. Als das gleiche Spiel an einem anderen Gerät losging und die Ruftaste betätigt wurde, begegnete ich zudem der Unlust in Person… Jetzt mal ehrlich, keiner ist freiwillig an solche Geräte angeschlossen, geschweige denn gern im Krankenhaus. Unzureichende Schichtbesetzungen und Unmut sollten aber nicht auf dem Rücken des Patienten ausgetragen werden. ....ABER: VIELEN UND HERZLICHEN DANK an den Pfleger UWE (Lockenmähne), der sich als stationsfremder Pfleger dem Problem mit der Vakuumpumpe annahm, dieses behob und sich anschließend noch um Eric kümmerte, um ihn aus einer Schmerzsituation herauszuhelfen. Das waren Situation in denen ich LEIDENSCHAFT UND HINGABE zum Beruf spürte. Daumen hoch Uwe! +++ Zu den Baumaßnahmen: …kann ich leider gar nicht viel schreiben, da ich es in den letzten 2 Wochen noch nicht zur Baustelle schaffte. Mir wurde aber mehrfach zugetragen, dass die Heinzelmännchen fleißig am werkeln sind und rege helfen. VIELEN DANK auch von mir an diese - Ich komm dann nächste Woche zur Bauaufsicht ;) +++ Zur Spendenaktion: Diese würde ich, zumindest bis zu Eric`s Entlassung aus dem Krankenhaus, online lassen. Nicht um dem Kapitalismus zu frönen, sondern um die nun fast 2800!!! Spender weiter informieren zu können, wie es um Eric steht und ihm ergeht. +++ Zum Schluss: … möchte ich mich wieder BEI ALLEN BEDANKEN, die mir täglich schreiben um mir Danke zu sagen. Den größten DANK möchte ich diesmal aber an eine 82-jährige Spenderin aus Kamenz richten, die sich mit ihren Armstützen auf den Weg machte, um ihre Spende selbst abzugeben. Aus der beiliegenden Grußkarte möchte ich einen Spruch zitieren, den ich für die Sache ganz passend finde: „Den Mitmenschen Freude zu machen, ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.“ (Peter Rosegger)More → -
Eine Woche nach dem Unfall...
Robert Hoppe · 11.09.2020+++ Liebe Freunde, Bekannte, Familienmitglieder von Eric und mir, Kollegen, Spender, … liebe FAMILIE. Ja, das seid ihr nun alle für MICH. Es gab bisher nur sehr wenig, das mich SPRACHLOS macht, aber IHR ALLE habt es geschafft. Leider ist Eric aufgrund seines Gesundheitszustandes noch nicht in der Lage, sich gänzlich mit dem Geschehenen, besonders aber mit dieser unglaublichen Verbundenheit, dem Zuspruch und den Genesungswünschen auseinandersetzten. +++ Ein kurzer Einblick: Beim Unfall wurden Eric durch das Moped das rechte Schlüsselbein, der linke Oberschenkel, sowie Waden- und Schienbein mehrfach gebrochen. Aufgrund der Schwellungen am linken Unterschenkel, musste der Muskel dort aufgespalten werden, um den Druck im Bein zu vermindern. Es wurde ein Schwamm eingesetzt, der nun alle 3-4 Tage operativ ausgetauscht werden muss. Zudem war die Kniekehlenarterie des linken Beines verschlossen, und musste durch einen „Stent“ wieder geöffnet werden. Die Diagnose für das linke Knie steht noch aus. +++ Nun das POSITIVE: Eric wurde gestern, den 09.09.2020 von der Intensivstation auf eine „normale Station“ verlegt, da sich sein Allgemeinzustand über die Woche verbessert hat. Nun gilt es weiter Daumen drücken für das Bein, damit die Heilung voranschreiten kann. +++ Zum Schluss des „Wochenberichtes“ möchte ich mich nochmals bei ALLEN, ganz herzlich für den tollen Zuspruch, die Genesungswünsche, die Hilfsangebote und den Beistand BEDANKEN. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern der Blaulichtfamilie, ihren Freunden, Kindern, Geschwistern,… einfach ALLEN. Und von mir persönlich an Jeannine, Enrico V., Papa Ralf, Anett, Eric N. und Martin H. der 1.BPA DD, Stefan T. aus Berlin, Karina aus GR, Ellen und Christian, Raik, Robert, Ivonne aus BZ, Annett H., Carmen S., Frances N. aus der PD C, Mutti Anetta, Silvio, Vincent aus Hamburg, Christian der PD L, Julian S., Dirk, Mandy S., Karin vom KDD, Tilo S., Marvin aus Rheinland-Pfalz, den Kollegen aus Kamenz,….. Seid euch gewiss, ich lese ALLE Mails die an mich versendet werden. ICH VERGESSE NIEMANDEN, habt aber Verständnis, dass ich nicht jedem antworten kann. +++ Zur Spende über Paypal: Frau C.S. ist Eric`s Lebenspartnerin – eure Spenden kommen also alle an.More → -
Nach 24 Stunden Spendenaufruf...
Robert Hoppe · 09.09.2020+ Nach 24 Stunden… Heute Morgen, um 07:37 Uhr betrug der von EUCH gespendete Betrag bereits über 15.000,- Euro! Das ist einfach nur unglaublich :))) und ich möchte mich hiermit schon jetzt herzlich bei euch allen bedanken. Damit zeigen die sozialen Netzwerke ihre positive Seite und machen ihrem Namen wirklich mal alle Ehre. Ich DANKE allen, die den Aufruf so weit verbreitet und damit so viele Menschen erreicht haben. + Über Eric… Eine erneute OP am gestrigen 08.09.2020 verlief, soweit mir bekannt ist, ohne Komplikationen. Er hat jetzt auch wieder Hunger. + Zur Presse… Vielen "Dank" an Herrn MAX PATZIG von tag24.de, der den Spendenaufruf SELBSTSTÄNDIG in einen Online-Artikel umwandelte und IN SEINEN EIGENEN WORTEN INTERPRETIERTE. Ich gehe davon aus, dass er sich mit einer GROSSZÜGIGEN SPENDE an der Aktion beteiligen wird.More →
54.628 € of 54.578 € collected
100 %
Denis Toprak donated 10 €
sophie donated 20 €
Christina donated 10 €
Frank donated 30 €
Patrick donated 50 €
Michael donated 20 €
Kerstin donated 100 €
Ingolf donated 10 €
Isa donated 50 €
Tobias donated 20 €
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