Revision vor dem Bundesarbeitsgericht

30.09.2024
Julia Frank Dortmund, Germany
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, dank Ihrer großzügigen Spenden konnte ich die zweite Instanz vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf für den Kampf um die Inflationsausgleichsprämie während der Elternzeit finanzieren. Dafür bin ich Ihnen unglaublich dankbar! Leider wurden meine Ansprüche auf den Inflationsausgleich in der zweiten Instanz weitgehend abgelehnt, abgesehen von einer Zahlung für den ersten halben Monat, in dem ich wieder gearbeitet habe (Az. 14 SLa 303/24). Besonders beunruhigend ist die Argumentation des Gerichts: Eltern hätten sich „frei“ für die Elternzeit entschieden und könnten auf alternative Betreuungsmöglichkeiten wie Partner, Verwandte oder Au-pairs zurückgreifen – oder sogar „davon absehen, ein Kind zu bekommen oder es aufzuziehen“. Diese Sichtweise ist unmenschlich und ignoriert die Realität vieler Eltern, insbesondere Alleinerziehender. Doch es gibt auch Hoffnung: Das Gericht hat die Revision zugelassen, und ich bin fest entschlossen weiterkämpfen. Dies ist unsere Chance, vor dem Bundesarbeitsgericht für alle betroffenen Eltern Gerechtigkeit zu erreichen. Warum ist Ihre erneute Unterstützung jetzt entscheidend? Die dritte Instanz bringt hohe Kosten mit sich. Ohne Ihre weitere Unterstützung werde ich gezwungen sein, die Revision zurückzuziehen. Wie Sie weiterhin helfen können: Bitte verbreiten Sie den Link zu meiner Crowdfunding-Kampagne und unterstützen Sie, wenn möglich, erneut mit einer Spende. Jede Spende, ob 2 €, 5 € oder 10 €, hilft uns Gerechtigkeit auch für Eltern in Elternzeit zu erreichen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen, Ihre Solidarität und Ihre Unterstützung! Gemeinsam können wir diesen wichtigen Kampf für mehr Gerechtigkeit fortführen. Mit herzlichen Grüßen, Ihre Julia
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