Was ist die Idee dieser Initiative?
Wir wollen 20.000€ sammeln, um 20 Familien mit je 1.000€ einen Urlaub zu ermöglichen, den sie sich sonst in diesem Jahr nicht leisten könnten.
Ein paar Tage auf dem Campingplatz zum Beispiel. Oder am Meer. Oder in den Bergen. Vielleicht bei Verwandten oder Freunden. Irgendwo, wo der Alltag nicht ist.
Die Zahl 20 steht dabei zunächst symbolisch für den Auftakt. Sollte die Initiative
gelingen, möchten wir sie verstetigen und in Zukunft deutlich mehr Familien unterstützen.
Warum diese Initiative?
Für viele Familien ist ein Urlaub in den Ferien selbstverständlich. Für manche leider nicht. Während viele verreisen, bleiben andere zu Hause, weil ihnen das Geld, die Zeit oder die Unterstützung fehlt. Daher starten wir Urlaub für alle: einen solidarischen Ferienfonds.
Weil jedes Kind das Recht auf eine Urlaubsgeschichte hat. Weil es nicht sein kann, dass ausgerechnet jene, die wohlmöglich am dringendsten eine Auszeit brauchen, zu Hause bleiben müssen. Denn besonders dann, wenn das Geld knapp ist oder der Alltag viel abverlangt, ist der Sommer oft keine Zeit der Erholung, sondern eher eine zusätzliche Belastung.
Wir finden: Urlaub sollte kein Luxus sein. Urlaub ist Teilhabe. Und Teilhabe darf kein Privileg sein. Ein bisschen Meer für die, die sonst nur Wellen schultern.
Gerade Familien, die mit besonderen Belastungen leben, können sich eine Auszeit oft nicht leisten, zum Beispiel …
Wir möchten mit Urlaub für alle den Versuch starten, zumindest einige dieser Familien in diesem Jahr zu unterstützen. Wenn von den Vielen, die können, einige etwas geben, wird für ein paar den denen, die nicht können, Urlaub möglich.
Wer steckt dahinter?
Hinter dieser Initiative stehen wir: Jule & Chris. Wir sind selbst Eltern und arbeiten beruflich mit vielen Familien zusammen. In den letzten Wochen haben wir sowohl privat als auch beruflich immer wieder denselben Satz gehört: „Dieses Jahr ist kein Urlaub drin.“
Die Idee zu dieser Initiative ist spontan entstanden. Als wir wieder einmal aus unserem direkten Umfeld hörten, dass die Sommerferien aus finanziellen Gründen nur zu Hause verbracht werden können, begannen wir, über konkrete Hilfsmaßnahmen nachzudenken. So wurde aus diesem Gedanken schnell eine größere Idee.
Ein Ferienfonds für Familien, für die Urlaub gerade nicht möglich ist.
Was passiert mit dem Geld?
Die gesamten Spendengelder werden an Familien verteilt, die sich über ein einfaches Verfahren melden oder empfohlen werden können. Es gibt keine Bürokratie und keine Nachweise, sondern Vertrauen und Offenheit. Die Familien entscheiden selbst, was sie für ihren Urlaub benötigen und wie sie das Geld dafür verwenden möchten.
Wer kann sich um Unterstützung melden?
Das Angebot richtet sich an Familien, für die ein gemeinsamer Urlaub aus finanziellen, gesundheitlichen oder strukturellen Gründen derzeit kaum oder gar nicht möglich ist.
Zum Beispiel:
Es gibt keine starren Kriterien sondern Offenheit, Vertrauen und die Einladung, sich zu melden, wenn ihr denkt: Das könnte für uns passen.
Wie können Familien Unterstützung erhalten?
Familien, die sich angesprochen fühlen, können uns einfach über [email protected] eine Nachricht schreiben.
Alle Angaben sind freiwillig und werden von uns selbstverständlich vertraulich behandelt. Wenn ihr denkt, dass es euch guttun könnte, dann meldet euch sehr gerne. Es muss niemand etwas beweisen.
Wie wird das Geld verteilt?
Anhand der Rückmeldungen wählen wir bis zu 20 Familien aus (bei zu vielen ggf. durch Losverfahren). Die Beträge werden direkt an die Familien überwiesen – unbürokratisch und auf Vertrauen basierend.
Die Zuwendung ist zweckgebunden für eine familiäre Erholungszeit. Sie erfolgt einmalig, freiwillig und vertraulich. Sie ist weder rückzahlungspflichtig noch an Bedingungen geknüpft. In manchen Fällen – beispielsweise beim Bezug von Bürgergeld – kann es nötig sein, die Zuwendung anzugeben. Bitte informiert euch im Zweifel selbst oder sprecht uns an, wenn ihr Unterstützung braucht. Grundsätzlich besteht für die möglichen Empfänger*innen eine Anzeigepflicht beim Finanzamt.
Was ist, wenn wir Bürgergeld oder andere Sozialleistungen beziehen?
Wir möchten, dass die Unterstützung die Familien erreicht, für die sie gedacht ist. Bei Bürgergeld, Grundsicherung oder ähnlichen Sozialleistungen kann eine Zuwendung jedoch als Einkommen oder Vermögen gewertet werden und somit zu einer Anrechnung führen. Wir können und dürfen als private Initiative hier jedoch keine rechtliche Beratung leisten. Wenn ihr unsicher seid, ob und wie die Zuwendung angerechnet wird, empfehlen wir, dies direkt mit der zuständigen Stelle (z. B. Jobcenter oder Sozialamt) zu klären.
Was passiert bei Teilerreichung oder Restbeträgen?
Sollte das Ziel von 20.000€ nicht ganz erreicht werden, werden die eingegangenen Mittel anteilig verteilt, beispielsweise 15.000€ an 15 Familien. Jeder Euro fließt in das Projektziel. Wenn sich nach Ablauf der Aktion weniger Familien melden als geplant oder einzelne weniger Unterstützung benötigen, wird der Restbetrag zunächst zurückbehalten.Je nach Situation wird entweder eine zweite Förderrunde gestartet (z. B. in den Herbstferien) oder der Betrag wird an eine gemeinnützige Organisation weitergegeben, die sich für Kinder- und Familiengerechtigkeit einsetzt (z. B. SOS-Kinderdorf, Kinderschutzbund, Sanktionsfrei e. V.).
Wir werden die Verwendung der Gelder transparent dokumentieren. Kein Cent bleibt liegen.
Was kann ich tun, wenn ich die Initiative unterstützen möchte?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du „Urlaub für alle“ unterstützen kannst:
Gibt es Spendenquittungen?
Da das Projekt privat organisiert ist und noch keine gemeinnützige Organisation dahintersteht, können leider keine Spendenquittungen ausgestellt werden. Alle Spenden erfolgen auf freiwilliger Basis und sind nicht steuerlich absetzbar.
Was passiert, wenn mehr als 20.000€ gespendet werden?
Mit jeder weiteren 1.000 kann eine zusätzliche Familie unterstützt werden. Sollte das Projekt erfolgreich sein, überlegen wir, daraus einen dauerhaften Ferienfonds entstehen zu lassen vielleicht sogar einen Verein: Urlaub für alle e.V.
Kann ich sehen, was mit dem Geld passiert?
Ja. Wir veröffentlichen auf dieser Seite regelmäßige Updates:
Datenschutz & Vertraulichkeit
Der Schutz der persönlichen Daten und Geschichten der Familien, die sich bei uns melden, ist für uns von großer Bedeutung. Alle Informationen, die im Rahmen einer Nachricht mitgeteilt werden, werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Eine öffentliche Nennung von Namen oder personenbezogenen Details erfolgt nicht. Rückmeldungen oder Zitate, die wir ggf. auf der Projektseite oder in sozialen Medien teilen, werden stets anonymisiert. Die Kontaktaufnahme erfolgt freiwillig. Es müssen keine Nachweise oder Dokumente eingereicht werden. Die Daten werden ausschließlich zur Auswahl und Abwicklung im Rahmen dieser Initiative genutzt und nach Abschluss der Aktion gelöscht bzw. nicht weiter gespeichert.