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Persönliches Update des Betroffenen
J. W. · 16.08.2026Rund drei Wochen nach unserem letzten Update möchten wir erneut den Betroffenen selbst zu Wort kommen lassen. Er hat uns gebeten, die folgenden persönlichen Worte mit allen Unterstützerinnen und Unterstützern zu teilen:"Liebe Spenderinnen und Spender,ich möchte mich bei jeder und jedem von euch ganz herzlich bedanken! Es sind so viele Spenden eingegangen, von kleinen Beträgen bis zu sehr großen Summen, wie auch Bezeugungen von Solidarität und Anteilnahme, über die ich mich sehr freue.Ich bin derzeit in einer orthopädischen Rehaklinik, wo ich auch psychologisch sehr gut betreut werde. Die Verletzungen meines Körpers werden wohl in den kommenden Wochen gänzlich ausgeheilt sein, die seelischen Folgen vermag ich noch nicht zu überschauen, blicke aber zuversichtlich in die Zukunft. Vielen Dank noch einmal für die vielen Genesungswünsche! Das Wissen um Freundschaft und tätige Unterstützung hat ganz sicher zu dem – anfänglich gar nicht so sicheren – schnellen Fortschritt meiner Genesung beigetragen.Zu der juristischen Seite, zu dem hoffentlich auch stattfindenden Prozess gegen den Täter werde ich mich nicht äußern. Lediglich so viel: Ich war dank der Spenden in der Lage, mir einen Anwalt zu suchen, der in der Vertretung von Opfern in Strafprozessen erfahren ist und zudem sehr vertraut ist mit den Auswirkungen des antizionistischen und antisemitischen Handlungsdrangs, also dem in der Gewalt praktisch werdenden Ausdruck des in der Gesellschaft verankerten Judenhasses.Nochmals Danke an euch alle, die ihr mir Kraft gewünscht habt!Ich werde mich sicher nicht unterkriegen lassen und weiterhin an der Seite Israels und aller Jüdinnen und Juden stehen.Lasst den Hass nicht siegen, steht weiter in Freundschaft und tätiger Unterstützung an der Seite der Bedrängten!"More → -
Wir erhöhen das Spendenziel
J. W. · 04.08.2026Liebe Freundinnen und Freunde,mehr als 9.000 Euro sind inzwischen für den Betroffenen des antisemitischen Angriffs von Würzburg und Höchberg zusammengekommen. Über 230 Menschen haben sich bereits mit einer Spende beteiligt. Für diese große Solidarität und Unterstützung sind der Betroffene und wir als DIG Würzburg sehr dankbar.Auch darüber hinaus wurde deutlich: Der Betroffene ist nicht allein. In Bremen, Köln, Kiel, Kappeln, Regensburg und weiteren Orten fanden Solidaritätskundgebungen statt. Zudem erreichten uns Briefe, Karten und Genesungswünsche aus dem gesamten Bundesgebiet.Inzwischen konnte eine renommierte und erfahrene anwaltliche Vertretung gewonnen werden, die den Betroffenen im Nebenklageverfahren vertreten wird. Damit ist ein wichtiger Schritt getan. Eine umfassende und konsequente rechtliche Begleitung eines solchen Verfahrens ist jedoch kostenintensiv. Trotz möglicher gesetzlicher Erstattungen wird voraussichtlich ein erheblicher Eigenanteil verbleiben.Auch die gesundheitlichen Folgen des Angriffs wirken fort. Die Spenden sollen deshalb neben den Anwalts- und Prozesskosten auch medizinische, therapeutische und rehabilitative Maßnahmen sowie weitere Ausgaben für seine Genesung und Erholung ermöglichen – insbesondere dort, wo Kosten nicht oder nicht vollständig übernommen werden.Da das bisherige Spendenziel von 10.000 Euro nahezu erreicht ist und sich der tatsächliche Unterstützungsbedarf inzwischen deutlicher abzeichnet, erhöhen wir das Spendenziel auf 16.000 Euro.Eure bisherige Unterstützung hat bereits einen großen Unterschied gemacht. Wenn es euch möglich ist, die Kampagne erneut zu unterstützen oder in euren Netzwerken zu teilen, helft ihr dabei, die finanzielle Belastung für den Betroffenen weiter aufzufangen.Alle Spenden kommen weiterhin vollständig dem Betroffenen zugute.Vielen Dank an alle, die gespendet, die Kampagne geteilt, geschrieben, demonstriert oder auf andere Weise ihre Solidarität gezeigt haben.More → -
Update & Grußwort des Betroffenen
J. W. · 24.07.2026Liebe Freundinnen und Freunde,mittlerweile konnte der Betroffene das Krankenhaus verlassen. Er und wir als DIG Würzburg sind überwältigt und dankbar für die große Solidarität und Hilfsbereitschaft.Diese Unterstützung macht einen ganz konkreten Unterschied: Sie gibt dem Betroffenen in dieser schwierigen Zeit Rückhalt und hilft ihm dabei, sich voll auf seine Genesung und die kommenden Schritte zu konzentrieren.Auf der Mahnkundgebung am 24. Juli in Würzburg richtete der Betroffene ein Grußwort an alle Unterstützer*innen, das wir hier mit euch teilen möchten:"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, Chawerim, Ich freue mich ganz außerordentlich, Sie mit dieser Grußbotschaft begrüßen zu dürfen. Das ist nicht selbstverständlich, sondern es ist unverhofftem Glück zu verdanken, dass ich überhaupt in der Lage bin, meine Worte an Sie übermitteln zu können.Als erstes möchte ich Ihnen, Herrn Dr. Schuster für Ihre herzlichen Genesungswünsche danken, auch der Jüdischen Gemeinde Würzburg für den mir vermittelten Beistand, sowie Herrn Oberbürgermeister Heilig für die sofort erfolgte Unterstützungserklärung. Ausgesprochenen Dank gilt auch Herrn Bischof Jung für die klaren Worte.Den Genossinnen und Genossen der Würzburger DIG möchte ich für die schnelle und effiziente Reaktion und ihren persönlichen, mir sehr wichtigen Zuspruch und die ganz praktische Hilfe danken – auch das prompte und hilfreiche Eingreifen des Bundesvorstands. Bernd Sommer und Volker Beck: Danke auch für die Blumen!Apropos Blumen: Danke auch an den ça-ira Verlag für die Unterstützungskampagne und auch den riesigen Strauß!Besonders berührt hat mich die Vielzahl der häufig sehr persönlich gehaltenen Schreiben, etwa von Eugenia Kashi von Keren Hayesod und die gemalte Botschaft von Lavie aus Nahal Oz. Auch über die sozialen Medien haben mich zahllose, oft sehr einfühlsame Grüße und Genesungswünsche erreicht, tatsächlich mehr, als ich bisher lesen konnte. Ich werde versuchen allen zu antworten, das wird aber einige Zeit dauern.Dank möchte ich auch den vielen Menschen aus Höchberg sagen, die mich über verschiedene Wege grüßen ließen, den Nachbarn und Passantinnen, von denen auch die Polizei verständigt worden war und die wohl auch, was ich während des Überfalls gar nicht so wahrgenommen habe, versucht hatten, den Täter durch Zurufe abzuhalten. Dafür meinen tief empfundenen Dank!Ebenfalls vielen Dank an die Polizei. Ich denke an den verletzten Kollegen und wünsche schnelle Genesung! Ebenso danke ich den Rettungskräfte. Herzlichen Dank auch an das überaus hilfsbereite Personal der Uniklinik Würzburg!Danke auch an Sie und euch alle, die Sie hier sind, die ihr da seid, um ein Zeichen gegen den antisemitischen und antizionistischen Hass zu setzen!Der Hass gegen Israel, die nicht zu zügelnde Wut auf den jüdischen Staat und auch jüdisches Leben weltweit, diesen Hass habe ich seit langem und oft gesehen. Ich habe ihn vor dem siebten Oktober bereits gehört und seitdem auch zu spüren bekommen. Diesmal war es mehr, als die bloße Drohung mich „einmal zu erwischen“. Ich konnte mich diesmal nicht in einen Bus flüchten und auch nicht rechtzeitig die Polizei rufen, wie es mir noch im letzten Jahr gelungen war. Auslöser aller dieser Angriffe auf mich war stets das Symbol, das sowohl für den Staat Israel als auch für das jüdische Volk weltweit einsteht: Der Stern, das Schild Davids, Schutzschild der Juden.Es ist dieser Hass auf alles, was als jüdisch verstanden oder missverstanden werden kann und der mehr ist, als das Etikett Antisemitismus benennen kann. Denn dieser Hass zielt auf Mord, auf völlige Vernichtung. Was er will, ist der Tod des Juden. Es ist dieser nackte Hass, der aufhören muss!Der Hass richtet sich gegen die Opfer von Verfolgung, Pogrom, Vernichtung und Angriffskrieg, denen diese Untaten selbst zur Last gelegt werden sollen und die daher dafür büßen sollen. Was den Antisemiten antreibt, ist das Bedürfnis nach Strafe; er verlangt Strafe für das bloße Überleben der Opfer seiner Verfolgung. Daher trachtet er nach dem Tod. Er will die Vernichtung um der Vernichtung willen.Dieser Hass kommt aus allen Richtungen, ich habe ihn gehört von offenen Nazis, die „ab ins Gas“ skandierten, von islamistischen Hetzern, die „Chaibar, Chaibar“ riefen – nach dem im Koran geschilderten Judengemetzel. Ich habe ihn aus dem Munde scheinbar liberaler Diskussions“partner“ gehört. Diese warfen mir die Unterstützung des „Völkermords in Permanenz“ vor, womit sie Israel meinen. Ehemalige Genossinnen und Genossen aus der radikalen Linken und der Antifa haben mich dann gleich „Zionistenschwein“ genannt.Der Hass kann auf die drei noblen Worte: „Tod den Juden“ zusammengefasst werden. Das ist keine arabische Spezialität, sondern eine universale Sprache: Die überall verstandene und überall wiederholte Hass-Sprache der Gewalt.Es ist die Drohung mit dem Tode – an jedem Ort und zu jeder Zeit.Das ist das, wogegen wir uns richten. Es ist Zeit den Hass zu beenden, ihm entgegenzutreten und sich nicht klein und ohnmächtig machen zu lassen, verlacht von den Hassern, sondern es ist an der Zeit, weiter aufzustehen. Für das Leben. Am Israel Chai"More →
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Birte donated 50 €
Birgit donated 20 €
Karsten donated 25 €
Robert donated 25 €
Hubert donated 15 €
Andreas donated 30 €
Frank donated 50 €
Simone donated 50 €
Andrej donated 12 €
Wolfgang Alfred donated 50 €