Die aktuelle Winterausgabe 2023/24 der espero (Nr. 8) beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Verhältnis von Anarchismus und Wissenschaft. Dieses Verhältnis hat viele Facetten - von der Nutzung wissenschaftlicher Methoden als Analyse- und Emanzipationswerkzeug bis hin zur grundsätzlichen Kritik am herrschaftlichen Charakter der Wissenschaft. Libertäre Ideen sind aber auch unter vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern populär. Die Beiträge des Themenschwerpunktes wollen die unterschiedlichen anarchistischen und libertären Positionen zur Wissenschaft ausloten. Den Auftakt macht ein Interview mit Noam Chomsky über kognitionswissenschaftliche Forschung. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit einem ideologiekritischen Wissenschaftsbegriff bei Max Stirner und Paul Feyerabend, mit anarchistischen Potentialen in der Rechtswissenschaft sowie mit der Frage, ob und wie wissenschaftliche Erkenntnisse uns einer herrschaftsfreien Gesellschaft näherbringen können. Es geht aber auch um gelebte Anarchie in der modernen Wissenschaftspraxis wie der Open Science-Bewegung und um die Bedeutung anarchistischer Prinzipien für eine sozial-ökologisch verantwortliche Wissenschaft. Auch die politischen Implikationen von Paul Feyerabends Erkenntnistheorie werden reflektiert. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit Jean-Paul Sartres anarchistischer Spätphilosophie, dem Verhältnis von Anarchismus und Gewalt sowie einem Rückblick auf den Internationalen Antiautoritären Kongress 2023 in St. Imier. Den Abschluss bildet ein Bericht über das 5. Anarchismusforschungstreffen, das im September in der Bakunin-Hütte bei Meinungen in Deutschland stattfand. Die espero-Redaktion bedankt sich bei den espero-Spender:innen für ihre hilfreiche Unterstützung, ohne die das Projekt einer kostenlos erscheinenden undogmatisch-libertären Zeitschrift nicht realisierbar wäre. Danke und weiterhin eine gute Lektüre! Wir wünschen frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr Das espero-Team | www.edition-espero.de
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espero #12: Die neue Winterausgabe!
Jochen Schmück · 14.01.2026
Liebe Unterstützer:innen des espero-Projektes,jetzt ist sie erschienen und will gelesen werden: die neue Winterausgabe espero #12 (Januar 2026) mit prallen 360 Seiten. Im Fokus der Ausgabe stehen jene oft unspektakulären Räume des Alltags, in denen Menschen Hierarchien infrage stellen, Verantwortung teilen und neue Formen solidarischen Zusammenlebens erproben. Die Beiträge dieser Ausgabe erkunden den Anarchismus nicht als fernes utopisches Ideal, sondern als eine im Alltag gelebte Anarchie.Der Leitartikel von Siegbert Wolf analysiert die Situation der deutschsprachigen anarchistischen Bewegung kritisch und fordert, libertäre Prinzipien im sozialen Alltag zu verankern. Der Themenschwerpunkt der Ausgabe zu „Anarchismus und Pädagogik“ zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele herrschaftsfreier Lernräume, wie Bildung als eine freiheitliche Beziehungskunst gelebt werden kann. Weitere Beiträge widmen sich u. a. der Soziokratie, sozialen Bewegungen, Beziehungsanarchie, libertären Traditionen bei Erich Mühsam sowie der Verbindung von Anarchismus mit antikolonialem und antirassistischem Denken. Ergänzt wird die Ausgabe durch Buchempfehlungen und einen Filmtipp.Wir danken Euch herzlich für Eure Unterstützung – ohne Euer Interesse und Eure Solidarität könnte die undogmatisch-libertäre Zeitschrift espero nicht erscheinen. Wir wünschen eine anregende und inspirierende Lektüre.Herzliche Grüße und einen guten Start ins Neue JahrEure espero-Redaktion
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espero #11 ist da: Die zwanglose Urlaubslektüre !
Jochen Schmück · 09.07.2025
Herzlichen Dank an alle Unterstützer:innen – ohne eure Spenden wäre diese mittlerweile elfte Ausgabe unserer libertären Zeitschrift espero nicht möglich gewesen! Die aktuelle Sommerausgabe widmet sich auf über 300 Seiten unter anderem dem brisanten Verhältnis von Anarchismus und Künstlicher Intelligenz und stellt die Frage: Wie kann die KI-Technologie herrschaftsfrei gedacht und genutzt werden? Neben diesem Themenschwerpunkt gibt es Beiträge zur Geschichte des Frühanarchismus in Deutschland, zu neuen Gesellschaftsmodellen wie der „Demarchie” sowie zur kritischen Auseinandersetzung mit Faschismus, Antisemitismus und sozialer Transformation. Einen literarischen Beitrag steuert der bolo’bolo-Autor P. M. bei. Auch diese Ausgabe beschließen wir mit aktuellen Buchempfehlungen und Mitteilungen zu interessanten Projekten. Wir danken euch für eure Solidarität und wünschen eine inspirierende Lektüre!
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