Einführung:
Dies ist ein Film über Hoffnung, Entschlossenheit und Mut und das Sehen eines Lichtstrahls in einer ansonsten sehr düsteren Zukunft. Es geht bei unserem Film um eine Gruppe diskriminierter junger Frauen aus armen Verhältnissen, die den olympischen Judosport genutzt haben, um ihr Leben zu bereichern, ihr Selbstvertrauen, ihr Selbstwertgefühl, ihre Bildungschancen zu stärken, eine Beschäftigung zu finden und ganz generell ein Leben zu führen, das sie sonst nicht gehabt hätten. Sie haben gelernt, sich gegen Missbrauch zu verteidigen, der für sie in diesem Teil Indiens leider zum Alltag gehört und haben gegen alle Widrigkeiten gekämpft. Diese unglaublichen jungen Frauen sind im Geist und in ihrem Kampf für ein besseres Leben vereint und haben noch eines gemeinsam:
Sie sind alle blind.
Hintergrund:
In Indien eine Frau zu sein ist oft weitaus schwieriger als in den meisten anderen Ländern. Bei unzähligen Missbrauchsgeschichten, Vergewaltigungen und anderen Übergriffen kann man leicht vergessen, dass die indische Gesellschaft häufig auch weiteren Druck auf Frauen ausübt, so daß Selbstbestimmung grundsätzlich alles andere als einfach ist. Selbst die Teilnahme am Sport kann für die meisten jungen Mädchen und Frauen in Indien schwierig sein, da viele Familien sie unter Druck setzen sich auf die oft arrangierte Ehe vorzubereiten - hier gehen andere Prioritäten vor.
Aber wenn Armut und mangelnde soziale Unterstützung im Vordergrund stehen, ganz zu schweigen von Behinderungen wie Blindheit und anderen Sehbehinderungen, so kann die Situation verheerend sein.
Da 20% der Blinden und Sehbehinderten der Welt in Indien und in einem Land leben, in dem der Zugang zur Gesundheitsversorgung schwierig und teuer sein kann, insbesondere in ländlichen Gebieten, kann sie für viele hoffnungslos erscheinen. Weniger als 30% dieser riesigen blinden Bevölkerung sind gebildet, viele sind noch nie auf Blindenschrift gestoßen und noch wenigere finden überhaupt Arbeit.
Die Stärke, der Mut und die Entschlossenheit derer, die diese Faktoren überwinden, sind außergewöhnlich und dieser Film wird diese Botschaft an die Welt projizieren.
Spenden:
Das Produktionsteam ist sehr bemüht diesen Film zu realisieren und erhofft sich ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Alle bisher gesammelten Mittel waren Spenden aus Crowdfunding-Aktionen und sollen nur für die Ausrüstung, Logistik, technischen Elemente und den Vertrieb des Films benutzt werden. Für die Produzenten ist es selbstverständlich, dass das gespendete Geld ausschließlich in die Realisierung des Filmes und dessen Vermarktung fließt.
Das Produktionsteam:
Rees Dale:
Rees stammt ursprünglich aus Großbritannien und ist seit fast 20 Jahren in der Filmindustrie tätig, hauptsächlich in der Postproduktion. Er hat sich jedoch inzwischen in Richtung Drehbuch und Regie ausgerichtet. Bevor er sich in Deutschland niederließ, arbeitet Rees auf der ganzen Welt, darunter fast vier Jahre in Indien. So erfuhr er von dieser Geschichte, die er unbedingt erzählen wollte. Er stammt aus einer von Blindheit betroffenen Familie und ist jemand, der selbst Judo unterrichtet und trainiert. Er fühlt sich durch seine eigene Situation einzigartig positioniert, um einen kraftvollen und wunderschönen Film zu schaffen.
Stefanie Ortmann
Steffi wurde in Deutschland geboren und wuchs dort und in Großbritannien auf. Vor 20 Jahren gründete sie 539090 filmproductions und hat immer wieder auf unterschiedlichen Ebenen versucht, Frauen zu unterstützen, die aus schwierigen Verhältnissen stammen, es im Leben nicht leicht gehabt haben oder ganz einfach emotionalen oder auch beruflichen Support brauchten. 2019 produzierte sie in den Slums von Bangalore einen Dokumentarfilm für einen ihrer Kunden, wo sie Müllsammlerinnen und deren Umfeld porträtiert hat. Dort erfuhr sie von Missbrauch und täglichen Gefahren und Herausforderungen, denen Frauen in diesem sozialen Umfeld hilflos ausgesetzt sind. Steffi fühlte sich verloren, da sie sofort das dringende Bedürfnis verspürte helfen zu wollen, doch machtlos den Gesetzen der Slums gegenüberstand und sie ihren Zweckoptimismus in diesem Moment nicht einsetzen konnte. Als sie dann durch Kriti und Rees Dale von dem geplanten Filmprojekt hörte, stimmte sie sofort zu dieses Projekt zu realisieren und als Executive Producer zu produzieren mit eigenen finanziellen Mitteln und mithilfe von Crowdfunding.
Kriti Dale:
Kriti wurde in Nordindien geboren und wuchs dort auch auf. Sie studierte Film in Mumbai und war viele Jahre in verschiedenen Positionen in der Filmindustrie in Indien, Malta und Deutschland tätig. Nachdem Kriti vor einigen Jahren herausgefunden hat, dass ihr Talent in der Kamera liegt, ist sie eine talentierte Kamerafrau geworden. Kriti kennt die schwierigen Situationen, die unsere Filmschauspieler täglich in ihrem Leben zu meistern haben und ist sehr inspiriert ihr Leben mit der Kamera einzufangen. Kriti praktiziert selbst Judo und fühlt sich gut aufgestellt, um die Action festzuhalten und diese Geschichte visuell zu erzählen.