Update zum 30.10.2023 Hallo, ihr Lieben, heute ein kleines Teil-update zur letzten Zeit... Nachdem nun, nach Einreichung Widerspruch und Gegengutachten, seitens der Krankenkasse und endlich, rückwirckend ab Mai einem Teilwiderspruch und somit Pfegegrad 3 (Tendenz 4), stattgegeben wurde und Emilie vom MDK auch ein Pflegebett und ein Toilettenrollstuhl zugestanden wurde, war ich vorerst zwar emotional total am Limit und finanziell mittlerweile dort, wo es sehr anstrengend ist, aber es war ein Teilsieg, ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, das nun erst Runde 2 des Kampfes, welchen eine Krankheit, wie ME/CFS nach sich zieht, eingeläutet wurde. In einem Brief, in welchem die Techniker Krankenkasse, grünes Licht für ein Pflegebett und einen Toilettenrollstuhl gab, sollte im Sanitätshaus eingereicht werden und dann sollte die Sache ins Rollen und Laufen kommen, das war Ende August. Auf meine wiederholte Nachfrage hin, letzte Woche dann, die langersehnte Antwort,... aber, es wurde mir vom Sanitätshaus mitgeteilt, das beide Dinge abgelehnt seien, ebenso so, ein im Frühjahr rezeptierter Transportrollstuhl, welchen man problemlos auch Indoor nutzen und ins Auto laden kann. Ich war sprachlos! Ein Anruf bei der TK ließ mich dann aber komplett verstummen, denn dort, wisse man nichts von einer Einreichung für ein Pflegebett und den besagten Toilettenrollstuhl. Spätestens an der Stelle, wusste ich nicht mehr, ob ich lachen oder weinen sollte. Man bedenke, Emilie verbringt nahezu 24 Stunden täglich im Bett und mittlerweile besteht nicht nur die Gefahr des Wundliegens, sondern auch das Umbetten ist für mich kaum mehr umsetzbar. Und so vergeht Monat für Monat, Tag für Tag, Stunde für Stunde, einer schiebt dem anderen die Schuld in die Schuhe und einer allein, zahlt die Rechnung, ein schwer krankes, 13-jähriges Mädchen, welches vom Leben im Stich gelassen wurde. Ich als Mutter, kämpfe einen Kampf, welchen man eigentlich nur verlieren kann. Ich trage eine Maske, welche ich mir jeden Morgen aufsetze, das keiner und vor allem, nicht Emilie, auch nur im Ansatz, meine Sorgen erahnen kann. Das alleine, ist nicht nur sehr kräftezährend, sondern hat mich, emotional unendlich ermüden lassen. All die täglichen Rechtfertigungen, das Hinterfragen und in Frage stellen, die belanglos daher gesagten, unendlich schmerzenden Worte und Ratschläge mancher Menschen, haben mich einfach müde werden lassen. Nie im Leben hätte ich vermutet, das mir ein Lächeln weh tun könnte oder das ich auf die Frage hin, wie es mir geht, mit der Fassung rinne und mit den Tränen kämpfen muss. Kein Mensch kann sich vorstellen, ein Kind mit dieser Krankheit zu pflegen, wo das Leben einfach den Pausknopf gedrückt hat und wenn man dann noch alltäglich, um solch, eigentlich, selbstverständliche Dinge, wie ein Pflegebett, kämpfen muss, ist das nicht nur unendlich mühsam, sondern zum Fremdschämen. So summieren sich die Kosten und beschränken sich nicht mehr nur auf Emilie's Behandlung, sondern auch den ganz normalen Alltag, mit normalen pflegerischen Hilfsmitteln und die letzte Hoffnung ist die finanzielle Unterstützung anderer Menschen. Auf die endliche Unterstützung der Krankenkasse zu hoffen, wo auch immer der Fehler liegt, ist für Emilie nicht mehr tragbar, denn schon die Krankheit, an sich, ist zuviel Gepäck, für Kind, welches gerade eben, seine Jugend verpasst. Ich danke von Herzen, jedem Einzelnen von euch, der Emilie, finanziell unterstützen möchte und kann, um ihr einfach den Alltag ein bisschen angenehmer und leichter, zu gestalten und ihr vielleicht dann doch, als großes Endziel, die Blutwäsche und um Emilie die Chance auf eine schöne, lebenswerte Jugendzeit zu ermöglichen. Seid lieb gegrüßt, im Herzen dankbar Claudia Update for October 30th, 2023 Hello dear ones, today a small partial update on the last time... Now that, after submitting an objection and counter-evaluation, the health insurance company and finally, retroactively from May, a partial objection and thus care level 3 (tendency 4) , was approved and Emilie was also granted a nursing bed and a toilet wheelchair by the MDK, I was emotionally at my limit for the time being and financially now at a point where it is very strenuous, but it was a partial victory, a small light at the end of the tunnel. What I didn't know at the time was that only round 2 of the fight, which an illness such as ME/CFS entails, had just begun. A letter in which the technicians gave the health insurance company the green light for a nursing bed and a commode wheelchair was to be submitted to the medical supply store and then things were supposed to get rolling and running, that was at the end of August. When I asked again last week, I got the long-awaited answer... but I was told by the medical supply store that both things had been rejected, as was a transport wheelchair that was prescribed in the spring, which can also be used indoors and in the car without any problems can load. I was speechless! But a call to the TK left me completely silent because they didn't know anything about a submission for a nursing bed and the toilet wheelchair in question. At that point, I no longer knew whether I should laugh or cry. Bear in mind that Emilie spends almost 24 hours a day in bed and now there is not only a risk of bed sores, but I can no longer afford to change her bed. And so month after month, day after day, hour after hour goes by, one person blames the other and one person alone pays the bill, a seriously ill 13-year-old girl who has been let down by life. As a mother, I am fighting a battle that can actually only be lost. I wear a mask that I put on every morning so that no one, especially not Emilie, can even begin to suspect my worries. That alone is not only very exhausting, but has left me emotionally exhausted to no end. All the daily justifications, the questioning and questioning, the irrelevant, infinitely painful words and advice that some people say just made me tired. Never in my life would I have suspected that a smile could hurt me or that when asked how I was feeling, I would lose my composure and have to fight back tears. No one can imagine caring for a child with this illness, when life has simply pressed the pause button and when you then have to fight every day for such, actually, self-evident things as a nursing bed, it is not only endlessly tedious , but to make others ashamed. So the costs add up and are no longer limited to Emilie's treatment, but also to normal everyday life, with normal nursing aids and the last hope is the financial support of other people. Hoping for the health insurance company to finally support her, regardless of where the mistake lies, is no longer acceptable for Emilie, because the illness itself is too much baggage for a child who has just missed out on her youth. I would like to thank from the bottom of my heart, each and every one of you who wants to and can support Emilie financially, in order to simply make her everyday life a little more pleasant and easier and perhaps then, as a big end goal, the blood wash and to give Emilie the chance to enable a beautiful, livable youth. Greetings, grateful in your heart, Claudia
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Ein weiterer Sommer, der an Emi vorbeigezogen ist…
Claudia Kühweg · 14.08.2026
Ihr Lieben,lange war es still um uns, sehr still sogar.In den vergangenen Monaten haben mich immer wieder Nachrichten von Menschen erreicht, die uns einmal unterstützt haben, die unsere Geschichte schon lange begleiten oder einfach nachgefragt haben: Wie geht es Emi eigentlich? Warum gibt es keine Neuigkeiten mehr?Und genau dafür möchte ich zuerst einmal Danke sagen.Danke an jeden Einzelnen von euch, der irgendwann für Emi gespendet hat. Danke an diejenigen, die uns über all die Jahre begleitet haben, die immer noch an sie denken und sogar nach so langer Zeit nachfragen.Ihr könnt euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, was es bedeutet, zu merken, mein Kind ist nicht vergessen.Gerade dann, wenn man selbst manchmal kaum noch weiß, woher man den Mut für den nächsten Schritt nehmen soll.Wie geht es Emi heute?Ihr Zustand stagniert momentan leider.Zwischenzeitlich hatten wir tatsächlich kleine Fortschritte, vor allem die medikamentöse Therapie hatte etwas geschafft, das für andere Menschen völlig banal klingt und für uns riesengroß war, Emi konnte wieder zwei kleine Mahlzeiten am Tag essen.Doch ein großer Teil ihrer Medikamente und Behandlungen muss privat bezahlt werden. Diese Kosten kann ich inzwischen schlicht nicht mehr stemmen. Und damit stagnieren leider auch die Fortschritte, die wir uns so mühsam erkämpft hatten.Hinzu kommt POTS, eine Begleiterkrankung von ME/CFS. Zeitweise schoss Emis Puls bereits beim Aufrichten auf etwa 150 Schläge pro Minute. Dafür bekommt sie inzwischen ein Medikament, das zumindest diesen Teil deutlich verbessert hat. Am schweren Gesamtzustand ändert das jedoch nur wenig.Und heute, am letzten Tag der Sommerferien in Sachsen, sitze ich hier und werde als Mutter sehr nachdenklich.Wieder ist ein Sommer vergangen.Emi ist inzwischen 16.Während andere Mädchen vielleicht an die Ostsee gefahren sind, Sand unter ihren Füßen gespürt haben, den Wind um die Nase, an einer Promenade entlanggelaufen sind, ein Eis gegessen oder vielleicht ihre erste Liebe kennengelernt haben, ist auch dieser Sommer an meiner Tochter vorbeigezogen.Seit drei Jahren ist sie von der Schule befreit.Ihr Leben spielt sich größtenteils in unserer sehr kleinen Wohnung und in ihrem etwa neun Quadratmeter großen Zimmer ab. Neun Quadratmeter, ungefähr die Größe einer Gefängniszelle, nur dass es für Emi keinen täglichen Freigang gibt.Keine Schule, kaum soziale Kontakte, keine Ferien, auf die man sich freut. Kein normaler Alltag.Mittlerweile gibt es bei uns oftmals nicht einmal mehr Tag und Nacht. Ihr Schlafrhythmus hat sich völlig verschoben und ich lebe mittendrin, passe mich an, weil mein Kind für mich immer oberste Priorität haben wird.Am Montag beginnt für die Kinder in Sachsen wieder die Schule. Viele werden den Ferien ein bisschen wehmütig hinterherschauen.Ich würde alles dafür geben, wenn Emi am Montag auch darüber schimpfen könnte, dass sie wieder zur Schule muss.Stattdessen zieht das Leben an ihr vorbei, mit einer Erbarmungslosigkeit, die mir als Mutter manchmal fast das Herz herausreißt.Und trotzdem gibt mein Kämpfermädchen nicht auf.Auch ich werde nicht aufgeben.Im vergangenen Jahr ist allerdings etwas passiert, das mich sehr still werden ließ und unsere Möglichkeiten, die Spendenaktion über soziale Medien weiterzutragen, nahezu zum Erliegen gebracht hat. Nach einer Unterstützung wurden Erwartungen an meine ständige emotionale Zuwendung gestellt, denen ich nicht entsprechen konnte und wollte. Nachdem ich mich davon abgegrenzt hatte, wurde ich öffentlich im Internet diskreditiert.Seitdem ist es für mich kaum noch möglich, unseren Spendenaufruf über Social Media zu verbreiten, ohne Angst haben zu müssen, dass sich das wiederholt.Die Leidtragende davon ist letztendlich ein 16-jähriges, schwer krankes Mädchen mit Pflegegrad 5, das vom Kinderhospiz begleitet wird.Das macht mich bis heute, unendlich traurig.Aber bei allem Schweren möchte ich auch etwas anderes sagen, wir sind nicht vollkommen allein. Ich habe inzwischen wunderbare Menschen um mich, Freunde und Nachbarn, die hinschauen, die helfen, die auch einmal nachsichtig mit mir sind, wenn ich selbst ins Straucheln gerate. Dafür bin ich unglaublich dankbar.Und was wünsche ich mir?Keine riesigen Schritte.Im Moment wünsche ich mir vor allem, dass wir Emis medikamentöse Therapie wieder zuverlässig fortführen können. Dass wir vielleicht wieder dort anknüpfen können, wo diese ersten kleinen Fortschritte begonnen hatten.Und irgendwo tief in mir lebt immer noch dieser eine, eigentlich ganz einfache Wunsch:Dass mein Kind irgendwann leben darf und nicht nur existieren.Emi ist seit dem Kindergartenalter krank. Ihre Kindheit ist an dieser Erkrankung vorbeigezogen und inzwischen zieht auch ihre Jugend an ihr vorbei.Ich würde ihr so gerne wenigstens ein Stück davon zurückgeben.Vielleicht geschieht irgendwann tatsächlich unser kleines Wunder.Bis dahin sind wir weiterhin für jede Form der Unterstützung unendlich dankbar, ganz gleich, ob jemand unseren Spendenaufruf noch einmal teilt, eine Idee hat, wie wir Emi wieder sichtbar machen können oder uns mit einer Spende dabei hilft, ihre Medikamente und Therapien weiterzuführen.Und an diejenigen von euch, die uns bereits geholfen haben,danke, dass ihr Emi bis hierher getragen habt.Danke, dass ihr nachfragt.Danke, dass ihr sie nicht vergessen habt.Manchmal ist genau dieses Wissen das kleine Stück Mut, das man braucht, um am nächsten Morgen trotzdem wieder weiterzumachen...Claudia & Emi 🫶🏻
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Ein kleines, großes Wunder ✨️🍀
Claudia Kühweg · 08.11.2025
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,wir möchten uns heute wieder von Herzen an euch wenden.Der November ist da, die stille Zeit, in der wir alle ein wenig nach innen hören.Für uns ist sie besonders wichtig, denn Emilie kämpft weiter, jeden einzelnen Tag.Ihr macht kleine Wunder möglich.🌿 Auch wenn Emilie schwer krank ist, gibt es dank eurer Hilfe winzige, aber kostbare Schritte nach vorn, Schritte, von denen wir lange nicht einmal mehr zu träumen wagten.Noch immer ist Emilie die meiste Zeit ans Bett gebunden, doch die Therapien und Infusionen, die nur durch eure Spenden finanzierbar sind, beginnen zu wirken, ganz leise, ganz zaghaft, aber spürbar.✨ Emilie kann inzwischen zweimal am Tag kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, monatelang war es nur eine einzige.Und dann geschah etwas, das uns den Atem genommen hat:> An zwei Tagen schaffte Emilie erstmals seit drei Jahren ein paar Schritte aus dem Haus.Sie wählte sich ein Eis in der Eisdiele aus.Ein anderes Mal betrat sie für fünf Minuten die Rossmann-Drogerie, um sich selbst einen Lippenpflegestift auszusuchen.Für andere wäre das kaum der Rede wert, für Emilie war es ein Triumph.Für uns ein Wunder.Danach lag sie erschöpft im Auto, aber sie lächelte, ein Lächeln, was längst verschwunden war.Solche Momente sind wie Sternschnuppen: kurz, hell und unendlich kostbar.Sie zeigen uns, dass Emilie trotz allem, noch ein kleines Stück Leben greifen kann.💚 Ein großes Ziel, unser großes Ziel, HeiligabendUnser größter Wunsch ist, dass Emilie es vielleicht schafft, an Heiligabend mit mir zusammen, am Tisch zu sitzen, zu essen und vielleicht reicht dann noch sogar die Kraft, ihr Geschenk auszupacken.Für viele selbstverständlich, für uns wäre es ein kleines/großes Weihnachtswunder.Und ihr könnt genau dieses Wunder möglich machen.💊💉 Warum wir euch jetzt brauchen: Damit Emilies Behandlung weitergehen kann, müssen wir monatlich weiterhin, hohe Kosten tragen.Viele Therapien und Medikamente sind immer noch nicht kassenfähig.➡️ Ca. 2.000 € pro Quartal, nur mit eurer Hilfe können wir das bewältigen.Die Fortschritte sind klein, aber nach drei Jahren Stillstand sind sie riesengroß.Und sie zeigen uns: Es lohnt sich, nicht aufzugeben!Emilie ist jetzt 15 Jahre alt, mitten in der Pubertät, in einer Lebensphase, in der andere zum ersten Mal verreisen, sich verlieben, feiern, Freunde treffen, aufblühen.Emi hingegen kämpft um das, was für die meisten selbstverständlich ist: stehen, gehen, essen, atmen, lächeln.Und trotzdem: Sie gibt nicht auf, keinen einzigen Tag.Es macht Freude, sie auf diesem Weg zu begleiten, denn jeder Euro, jeder Gedanke, jede Geste, bringt sie einen Schritt weiter.Ihr seid nicht nur Spender, ihr seid Teil ihres Weges, ihr seid Hoffnungsträger.Und vielleicht seid ihr genau diejenigen, die dieses Weihnachtswunder möglich machen.💚 Wie ihr weiter helfen könnt:✅ Spenden – jeder Betrag wirkt. ✅ Teilen – damit Emilies Geschichte mehr Herzen erreicht. ✅ Mitfiebern – Teil des Wunders sein✨ Jede Unterstützung schenkt Emilie ein kleines Stück Leben zurück.Wir danken euch von Herzen, für euer Vertrauen, eure Treue, eure Liebe, für all die Hände, die uns halten.Ihr seid der Grund, warum wir weitergehen können.In tiefer Dankbarkeit Claudia & Emi 🙏🏻🫂🍀🫶🏻
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Tilo donated 25 €
Jana donated 20 €