Wie kann es weitergehen?

02.07.2022
Uschi Overhage Luckau (Wendland), Germany
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,Ein Mann in den Vierzigern lebt alleine in einem fast leeren Raum. Er kam im Jahr 2014 von Syrien in den Libanon, weil er in Lebensgefahr war. Seine Familie blieb in Syrien, aber er musste fliehen, weil sein Name als Regimegegner auf einer Todesliste stand und ihm dies mitgeteilt wurde. Er berichtet: " Als ich in den Libanon kam, habe ich angefangen, auf dem Bau zu arbeiten.. Ich habe jedoch schwere Probleme mit den Knien und kann nicht lange stehen, daher wurde ich so eine Art Anleiter für neue Mitarbeiter, die nie zuvor auf dem Bau gearbeitet hatten. Alles war in Ordnung zunächst,, aber durch die Wirtschaftskrise verlor ich meinen Job und fand keinen neuen. Seit 2 Jahren suche ich eine neue Arbeit. Ich frage überall herum, ich frage nach Teppichen, die ich waschen kann - aber wer hat schon das Geld dafür..... Weil ich alleine lebe, wurde meine Bitte um Unterstützung vom UNHCR abgelehnt und auch die NGOs berücksichtigen mich nicht, weil ich keine Familie habe....Aber ich muss doch auch irgendwie leben können......Ich lebe von einem Tag auf den anderen - mal habe ich etwas zu essen, mal nicht. Ich kann nicht zurück nach Syrien, denn die alte Regierung ist noch da und ich würde sofort als Regimefeind verhaftet werden. Ich kann meine Familie nicht herkommen lassen, denn wovon sollen wir leben? Meine Lage ist verzweifel" Das ist das Schreckliche am Schicksal als Geflüchteter aus Syrien : solange das alte Regime an der Macht ist, ist eine Rückkehr kaum vorstellbar - aber in der Fremde ist das Überleben ein Wagnis von einem Tag auf den anderen..
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