Eine syrische Familie, bestehend aus den Eltern und 3 Kindern zwischen 9 und 13 Jahren lebt in einem kleinen Zimmer. Sie kamen 2012 in den Libanon, weil der Grossvater der Mutter vor ihren Augen von Soldaten mit einem Messer getötet wurde. Sie hatten das Gefühl, sie könnten auch jeden Moment ermordet werden, wenn sie in ihrem Haus bleiben würden, so verliessen sie es. Im Libanon war die Situation dann auch sehr schlecht, daher beschlossen sie 2017, nach Syrien zurückzugehen.
Sie fanden ihr Haus total ausgeplündert vor.
Nur noch ein Geschoss des kleinen zweigeschossigen Hauses war heile, die anderen Mauern waren zerschlagen worden. Denoch beschlossen sie zu bleiben, bis in ihrer Gegend die Situation noch schlimmer wurde.Es gab nur noch 30 Minuten Strom am Tag, und um Brot zu bekommen oder etwas anderes kaufen zu können, musste man sich schon vor 12 Uhr mittags anstellen und bis zu 5 Stunden warten. Es gab keine Gasflaschen für den Kocher und kein Benzin mehr.
So beschlossen sie, wieder zu versuchen, in den Libanon zu kommen. Nun leben sie in einem gemieteten Raum und konnten vor dem Lockdown von Zeit zu Zeit beim Hausbau helfen, um Geld zu verdienen, aber seit 2 Monaten gibt es keine Arbeit mehr.
Die Familie bekommt noch keine Unterstützung vom UNHCR, weil sie nicht registriert ist.
Eine syrische Mutter mit ihren beiden Söhnen: 5 und 6 Jahre alt... Die junge Frau verliess Syrien im Jahr 2013. Sie is eine sehr energische und engagierte Frau, sie wollte in Syrien in einer medizinischen Ambulanz arbeiten, um den Opfern des Krieges helfen zu können, aber ihre Mutter verbot ihr das und zwang sie, nähen zu lernen. In ihrer Gegend in Syrien wurde das Leben zu gefährlich, daher kam sie in den Libanon mit ihrer Familie. Aber weil sie kein Geld hatten, wurde sie verheiratet, damit die Familie des Ehemannes für sie sorgen sollte. Sie musste einen sehr konservativ eingestellten Mann heiraten, der wegen seiner Lage als Flüchtling sehr depressiv war.
Vor 2 Jahren verliess er sie und die 2 kleinen Kinder, um nach Syrien zurückzugehen, und bis jetzt hat sie nichts mehr von ihm gehört.
Er liess sie ohne jedes Geld zurück und sie musste das meiste des Hausrats verkaufen, um Essen kaufen zu können.
Nun lebt sie wieder in der grossen elterlichen Familie und versucht so gut es geht durch kleine Jobs zum Lebensunterhalt beizutragen.
Ihr grösster Wunsch ist es, dass ihre Kinder eine gute Schulbildung bekommen können und gute Berufe ergreifen.
Beiden Familien konnte mit Heizmaterial, Kleidung für die Kinder und Lebensmittelpaketen geholfen werden - etliche andere Familien erhielten auch Lebensmittelpakete, und ausstehende Mietgelder konnten gezahlt werden, um den Rausschmiss aus den Zimmern oder Notunterkünften zu vermeiden.
Es gibt Familien, in denen mindestens ein Familienmitglied an Covid 19 erkrankt ist. Den Familien wird noch zusätzlich stärkendes Essen in die Pakete getan, wie zum Beispiel Fisch und Fleisch in Dosen und, wenn erhältlich, Aspirin.
Aspirin ist jedoch in den Apotheken Mangelware.
Windeln sind mittlerweile so teuer und damit unerschwinglich für die Familien geworden, dass sie ohne finanzielle Unterstützung ihren Babies Plastiktüten um den Bauch binden. Für Stoffwindeln gibt es nicht genügend Wasch - und in der Enge der Räume - nicht genug Trockenmöglichkeiten.... vor allem, wenn es mehrere Kinder gibt und deren Kleidung jeden Abend so gut es geht durchgewaschen und über dem Ofen getrocknet wird, weil die Kinder nur eine Garnitur Kleidung haben.
4.331 € of 20.000 € collected
22 %
Kathrine donated 100 €
Barbara donated 100 €
Anna donated 50 €
Katharina donated 100 €
Campaign has ended
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Die Veränderungen
Uschi Overhage · 20.06.2023
Liebe Spender/innen und Leser/innen, die Betterplace-Seite lässt sich nicht so einfach auflösen, aber vielleicht ist das auch gut so.....So kann ich doch immer wieder mal Neuigkeiten mitteilen.....In der letzten Mitteilung schrieb ich ja, dass Haddak sich verändern wird...aufgrund sinkender Spenden.... Nun gibt es aber ja immer wieder neue Aktionen und auc handere Tötigkeitsbereiche, in denen ich drin bin und auch Spenden schicke/verwende..... Während der KLP wurden an einigen Stellen "Solidaritäts-Tshirts verkauft (etliche liegen auch noch hier....wer Interesse hat.....) und es sind einige Hundert Euro an Spenden eingegangen. Diese habe ich zur Unterstützung der humanitären Arbeit an der polnisch-belarussischen Grenze an eine Freundin von der "grupa granica" weitergeleitet, deren Arbeit nach wie vor extrem wichtig ist, denn das Geflüchtetenelend dort ist nach wie vor vorhanden und der Umgang mit den Menschen wird zusehens roher und die pushbacks gnadenloser - evt. weil dieser Bereich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist??? Die Helfer dort brauchen Geld für die Vertsorgung der Menschen im Grenzbereicht mit Lebensmitteln, Medikamenten und jetzt im Sommer auch vor allem mit Trinkwasser! Auch werden immer wieder bei den pushbacks alle Habseligkkeiten weggenommen oder zerstört, sodass Kleidung nötig ist. Am Samstag ergab ein Solidaritätskonzert mit dem Pianisten Aeham Ahmad, das ich organissiert hatte, den grossartigen Betrag von 2.100 Euro - Geld , das auf den Wunsch des Pianisten an die Franziskaner in Aleppo geht, die humanitäre Hilfe bei den Erdbebenopfern in Nordsyrien leistet. Und auf jeden Fall werde ich spätestens Anfang 2024 wieder mit sovielen Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln wie möglich in den Libanon reisen und dort Ambulanzen in den diversen Camps besuchen, denn auch wenn in den Camps noch etliche Menschen Geldzuwendungen vom UNHCR erhalten (aber längst nicht alle!!!!), ist der Mangel an Medikamenten dort ein Drama und ich hatte ja schon bei meiner letzten Reise Ende letzten Jahres ca 30 Kg Medikamente , Brillen , HÖrgeräte und Wärmflaschen mitnehmen können. Für heute erstmal liebe Grüsse an alle!
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Haddak wird sich veraendern
Uschi Overhage · 17.05.2023
Liebe Spender/innen, Nach fast 2,5 Jahren wird such Haddak veraendern. Ich konnte insgesamt ueber 35.000 Euro sammeln und ins Beekatal schicken bzw auf meinen Reisen dahin Medikamente und Vitaminpraeparate mitnehmen. Einmal konnten 1000 Brillengestelle samt Glaesern mitgenommen werden und wir konnten einer ganzen Reihe alkeinerziehender Frauen Naehmaschinen kaufen. Einigen Familien konnten wir mit so grundlegenden Dingen wie Matrazen,Decken oder wassrrdichten Planen fuer undichte Dae her unterstuetzen. Wir konnten fuer einen syrischen Gefluechteten lange Zeit die Dialyse finanzieren,bis es ein Hospital der " Aerzte ohne Grenzen" in seiner Naehe gab. Drei Maennern konnten wir lebensnotwendige Ops bezahlen, eine junge Frau mit spastischer Laehmung und epileptischen Anfaellen bekommt auf Dauer ihre Medikation durch Spendengelder bezahlt. Aber seit etwa einem Jahr gibt es einen grossen Einbruch in den Spenden, ausserdem stehen die beiden Mitarbeiter Wael und Amani nicht mehr zur Verfügung, weil sie das Beekatal verlassen werden. Daher werde ich das Projekt Haddak im Beekatal, wohin ich bislang monatlich 1000 Dollar ueberwiesen habe, beenden muessen und werde diese Seite auf betterplace.me aufloesen. Ich sammele weiter Spenden,um einige besonders beduerftige Familien weiter finanziell zu unterstuetzen und um weiterhin einmal im Jahr ins Land zu reisen und Medikamente, Hörgeräte usw mitzunehnen. Das Konto DE 78 2586 3489 2404 205601 ist weiterhin ein Spendenkonto und ich freue mich,wenn Sie es weiterhin gelegentlich " fuettern ". Alles Gute und liebe Gruesse Uschi Overhage
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