(Beispiele unterstützter Familien, auf deutsch und englisch)
Eine syrische Frau lebt mit ihren 3 Söhnen und der Tochter in einem winzigen Raum Sie ist etwa 40 Jahre alt, die hat viele gesundheitliche Probleme und kann nicht arbeiten. Gerade hatte sie eine Operation an einem Bein - daher kann sie nicht laufen.Eigentlich waren sie sieben Personen, aber der Krieg raubte zwei: der Vater verschwand eines Tages in den Kriegswirren und sie haben nie erfahren, was geschah..... Einer der Söhne wurde 19jährig getötet. Die Mutter floh mit den anderen Kindern in den Libanon, damit sie überleben konnten.
Die Mutter erzählt mit Tränen in den Augen, dass sie keine andere Wahl sah zum überleben, als dass die Söhne in diesem Winter von der Schule nahm, damit sie arbeiten und einige Pfund zusätzlich verdienen können. Zwei der Söhne sind Zwillinge, sie arbeiten im gleichen Geschäft, aber der Besitzer behandelt sie nicht gut. Sie berichtet: "Eines Tages kam ich in den Laden und sah meine 10jährigen Söhne, wie sie schwere Gasflaschen schleppen mussten und das auch noch treppaufwärts.....Ich sah, wie sie kaum mehr Kraft hatten. Danach mussten sie Müll zusammensuchen und zu einem weit entfernten Platz bringen. An dem Tag beschloss ich ,dass sie sobald wie möglich - nach dem Lockdown - aufhören sollen zu arbeiten. Wir müssen dann versuchen mit dem Geld vom UNHCR zu leben, aber es reicht nicht für alles, was wir benötigen: Essen, Medikamente und Miete..."
Der Familie konnte mit einem Lebensmittelpaket mit einer Monatsration an Grundnahrungsmitteln geholfen werden, ausserdem wurden 2 Decken gekauft, Medikamente für die Mutter, und offene Rechnungen beim Lebensmittelhändler wurden beglichen.
Eine palästinensische Familie lebt in einem gemieteten Raum. Vor der Wirtschaftskrise kamen sie "über die Runden", aber dann verloren sie ihre Arbeit, bekamen aber von keiner Organisation Unterstützung.
Die Frau berichtet, wie sie jetzt überleben. Sie sagt: "Ich möchte niemanden um Hilfe anbetteln, so haben wir alles verkauft, wofür wir Geld bekommen konnten: Ich verkaufte die Betten, Küchengerät und viele andere Dinge. So kann man sehen, dass unser Raum fast leer ist. Aber das ist der einzige Weg um zu überleben. Seit 8 Monaten konnten wie die Miete nicht zahlen. Wir wissen nicht, wie es weitergehen kann, denn wir haben nichts mehr zu verkaufen."
Die Familie konnte mit einem Lebensmittelpaket für einen Monat versorgt werden , ausserdem konnte ein Teil der Mietschulden bezahlt werden und Heizöl gekauft.
Ein weiteres Beispiel ist eine syrische Familie: eine Mutter mit ihren 4 Kindern.
Das jüngste Kind ist 9 Jahre alt und das älteste 14: ein Mädchen und 3 Jungs. Ihr Zuhause ist ein einziger Raum ohne Ofen, ausgestattet mit 2 Matrazen und einigen Decken. Es gibt eine winzige Kochecke und ein winziges Bad. Sie kamen im Krieg in den Libanon, weil der Vater Krebs hatte und die Krankenhäuser umkämpft waren. Er sollte hier eine Behandlung machen, aber er starb kurz nach der Ankunft.
Die Mutter konnte hin und wieder in Häusern putzen gehen, aber sie musste immer wieder aufhören, weil ihr Körper streikte. Die Familie konnte seit 5 Monaten keine Miete mehr bezahlen.
Die Mutter sagt: "Der Vermieter kennt unsere Situation. Wir können es uns nicht einmal leisten, einen Heizofen zu kaufen, so verbringen wir die meiste Zeit des Tages unter den Decken. Mein ältester Sohn hat ein Problem mit einem Bein, er kann nicht richtig laufen, aber wir haben kein Geld für die Medikamente. Nur dieser Sohn besucht eine Schule - er ist sehr klug - aber ich habe kein Geld, um die anderen zur Schule zu schicken, weil sie mit dem Bus fahren müssten und Stifte und Hefte brauchen, und das Geld habe ich nicht."
Der Familie wurde ein Heizofen gekauft und ein Lebensmittelpaket für einen Monat.
A Syrian woman is living with 3 sons and a daughter in a very small room. She is 40 years old and suffers from several health problems - she cannot work. Just now she had a surgery at one leg, therefore she cannot walk. Originally they have been 7 persons, but during the Syrian war her husband dissappeared and nobody ever knew what happened to him. Also, one of the sons was killed in the war at the age of 19.
The mom went to Lebanon with the other kids to survive.
She tells us with tears in her eyes, that she has no other choice to survive than to force her kids to work - they had to stop going to school this winter. Two of the sons are twins, they are working very hard in a shop near by, carrying heavy things and bringing garbage to a place far away at the age of 10 years. One day she saw that they were nearly not able to do the hard work and decided that after lockdown they should go to school again. But: "then we have to survive with the money from UNHCR and it is not enough to pay for rent, food and medical treatment...
The family received a package with staple foods for a month. In addition, two blankets and medicine for the mother were bought, and old bills at the grocery shop were paid for.
One Syrian family lives in a very little room underground, only with one small window. The mom had breast cancer, but now metastases are also in the bones..
She needs a lot of medication and treatment, but UNHCR does not pay for it. Also she suffers from asthma, and the damp room makes it worse.
They have a lot of problems, but the heaviest is for them, that they had two of the daughters to be married at the age of 14 years.
The mom says: "We dreamt about giving them a good school education to fulfill their dreams, but we were not able to feed them all, so we were forced to organise that another family, the family of the husbands, will look for them..."
Another Syrian family: Mom, mother in law and 8 children are living all together in one room. The father commited suicide 3 months ago by burning himself.
The mom and the children tell about him, how desparated he was, trying to get food enough for the big family and being not able to do it, as he didn`t find a job, and how terrible it was to hear him crying while he was burning and they could not help him any more....he died at the same place.
The eldest daughters tell about their dreams: " I want to be a doctor to help people" - "I want to be business woman to earn enough money to support poor people" - "I want to be an engineer to fulful my dads dreams."
4.331 € of 20.000 € collected
22 %
Kathrine donated 100 €
Barbara donated 100 €
Anna donated 50 €
Katharina donated 100 €
Campaign has ended
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Die Veränderungen
Uschi Overhage · 20.06.2023
Liebe Spender/innen und Leser/innen, die Betterplace-Seite lässt sich nicht so einfach auflösen, aber vielleicht ist das auch gut so.....So kann ich doch immer wieder mal Neuigkeiten mitteilen.....In der letzten Mitteilung schrieb ich ja, dass Haddak sich verändern wird...aufgrund sinkender Spenden.... Nun gibt es aber ja immer wieder neue Aktionen und auc handere Tötigkeitsbereiche, in denen ich drin bin und auch Spenden schicke/verwende..... Während der KLP wurden an einigen Stellen "Solidaritäts-Tshirts verkauft (etliche liegen auch noch hier....wer Interesse hat.....) und es sind einige Hundert Euro an Spenden eingegangen. Diese habe ich zur Unterstützung der humanitären Arbeit an der polnisch-belarussischen Grenze an eine Freundin von der "grupa granica" weitergeleitet, deren Arbeit nach wie vor extrem wichtig ist, denn das Geflüchtetenelend dort ist nach wie vor vorhanden und der Umgang mit den Menschen wird zusehens roher und die pushbacks gnadenloser - evt. weil dieser Bereich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist??? Die Helfer dort brauchen Geld für die Vertsorgung der Menschen im Grenzbereicht mit Lebensmitteln, Medikamenten und jetzt im Sommer auch vor allem mit Trinkwasser! Auch werden immer wieder bei den pushbacks alle Habseligkkeiten weggenommen oder zerstört, sodass Kleidung nötig ist. Am Samstag ergab ein Solidaritätskonzert mit dem Pianisten Aeham Ahmad, das ich organissiert hatte, den grossartigen Betrag von 2.100 Euro - Geld , das auf den Wunsch des Pianisten an die Franziskaner in Aleppo geht, die humanitäre Hilfe bei den Erdbebenopfern in Nordsyrien leistet. Und auf jeden Fall werde ich spätestens Anfang 2024 wieder mit sovielen Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln wie möglich in den Libanon reisen und dort Ambulanzen in den diversen Camps besuchen, denn auch wenn in den Camps noch etliche Menschen Geldzuwendungen vom UNHCR erhalten (aber längst nicht alle!!!!), ist der Mangel an Medikamenten dort ein Drama und ich hatte ja schon bei meiner letzten Reise Ende letzten Jahres ca 30 Kg Medikamente , Brillen , HÖrgeräte und Wärmflaschen mitnehmen können. Für heute erstmal liebe Grüsse an alle!
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Haddak wird sich veraendern
Uschi Overhage · 17.05.2023
Liebe Spender/innen, Nach fast 2,5 Jahren wird such Haddak veraendern. Ich konnte insgesamt ueber 35.000 Euro sammeln und ins Beekatal schicken bzw auf meinen Reisen dahin Medikamente und Vitaminpraeparate mitnehmen. Einmal konnten 1000 Brillengestelle samt Glaesern mitgenommen werden und wir konnten einer ganzen Reihe alkeinerziehender Frauen Naehmaschinen kaufen. Einigen Familien konnten wir mit so grundlegenden Dingen wie Matrazen,Decken oder wassrrdichten Planen fuer undichte Dae her unterstuetzen. Wir konnten fuer einen syrischen Gefluechteten lange Zeit die Dialyse finanzieren,bis es ein Hospital der " Aerzte ohne Grenzen" in seiner Naehe gab. Drei Maennern konnten wir lebensnotwendige Ops bezahlen, eine junge Frau mit spastischer Laehmung und epileptischen Anfaellen bekommt auf Dauer ihre Medikation durch Spendengelder bezahlt. Aber seit etwa einem Jahr gibt es einen grossen Einbruch in den Spenden, ausserdem stehen die beiden Mitarbeiter Wael und Amani nicht mehr zur Verfügung, weil sie das Beekatal verlassen werden. Daher werde ich das Projekt Haddak im Beekatal, wohin ich bislang monatlich 1000 Dollar ueberwiesen habe, beenden muessen und werde diese Seite auf betterplace.me aufloesen. Ich sammele weiter Spenden,um einige besonders beduerftige Familien weiter finanziell zu unterstuetzen und um weiterhin einmal im Jahr ins Land zu reisen und Medikamente, Hörgeräte usw mitzunehnen. Das Konto DE 78 2586 3489 2404 205601 ist weiterhin ein Spendenkonto und ich freue mich,wenn Sie es weiterhin gelegentlich " fuettern ". Alles Gute und liebe Gruesse Uschi Overhage
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