in eigener Sache

17.01.2022
Uschi Overhage Luckau (Wendland), Germany
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Ich beschäftige mich gerade mit der Vereinsgründung, weil damit die Gemeinnützigkeit erreicht werden kann und damit die Möglichkeit, Spendenquittungen auszustellen. Die Bitte kam während meines Aufenthaltes im Libanon von einem jungen Syrer, der im Libanon bei verschiedenen NGOs gearbeitet hat, nun wieder in Damaskus lebt und in Beirut sein Psychologiestudium beendet, darüber nachzudenken, mit ihm gemeinsam einen syrischen Zweig von "Haddak" ins Leben zu rufen mit dem gleichen Ziel wie das libanesische "Haddak": nämlich: Geflüchteten (was im Fall von Syrien Binnenflüchtllinge betrifft) anzubieten, die von keiner anderen Stelle unterstützt werden bzw, eventuell vom UNHCR Finanzunterstützung bekommen, die aber erfahrungsgemäss weder im Libanon noch in Syrien ausreicht. In beiden Ländern ist insbesondere das Prob lem, dass Medikamente und sonstige Artikel des Gesundheitsbedarfs wie Rollstühle, Brillen, Hörgeräte, Zahnbehandlungen fast nicht erschwinglich sind. Das ist noch ein bischen Zukunftsmusik, aber wir basteln an Konzepten und Ideen...... Der Grosskauf von Heizbenzin hat sich als Glücksgriff erwiesen, denn die Preise steigen nach wie vor und es ist erbärnlich kalt im Beekatal. Glücklicherweise konnten nochmal durch eine Bekannte, die in den Libanon flog, dringend benötigte Medikamente mitgenommen werden. Es gibt neben den Spenden auf das Betterplace-Konto glücklicherweise noch anderer Spender, sonst wäre es nicht zu "stemmen", monatlich 1000 Dollar in den Libanon zu schicken und zusätzlich immer mal so Aktionen zu machen wie der Kauf von Heizbenzin und Medikamenten...... Durch eine Vereinsgründung könnte es vielleicht auch leichter sein, Grossspender - Firmen o.ä. zu interessieren. Abseits von "Haddak" habe ich nun noch Geld gesammelt für einen Transport von frostfesten Schlafsäcken , Thermokleidung, Powerbanks und Stirnleuchten ins Grenzgebiet von Polen/Belarus. wir fahren am 24.1. los, wir werden nicht ins gesperrte Grenzgebiet können, haben aber einen guten Kontakt zu einer Unterstützergruppe , die die Menschen, die da in den Wäldern bei Minustemperaturen ausharren, nachts mit den nötigen Dingen versorgt. Dass dort noch Hunderte Geflüchtete, meist aus Syrien , dem Irak und Afghanistan ausharren, wird im MOment in den Medien kaum erwähnt.......Die meisten, vor allem die Familien mit Kindern sind ja mittlerweile in belarussischen Lagern und werden in die "Heimatländer" zurückgeflogen, wo sie vor dem existentiellen Nichts stehen- und das jetzt im Winter, wo es in den Ländern auch eisig ist........
4.331 € of 20.000 € collected
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