Lernen Sie weitere der Familien kennen!

10.04.2021
Uschi Overhage Luckau (Wendland), Germany
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Eine palästinensische Familie, die aus den Eltern, einer 5-jährigen Tochter und einem 2-jährigen Sohn besteht, lebt in einem kleinen Zimmer. Die Eltern sind schon als Flüchtlinge im Libanon geboren. Die Mutter verlor 2 mal ein Baby im 9. Monat, die Babies wurden tot geboren. Als die Tochter zur Welt kam, erkannten sie, dass das Kind verschieden lange Beine hat. Sie braucht eine spezielle Therapie, um trotz dieses Handicaps bewegungsfähig zu sein. Zudem erkannten die Eltern schon bald nach der Geburt, dass das Mädchen bei Geräuschen keine Reaktion zeigt - ein Arzt sagte ihnen , dass das Kind taub ist. Ein Jahr später gingen sie mit dem Mädchen in eine Kinderklinik, weil sie grosse Schlafprobleme hat und stundenlang mit dem Kopf schaukelt.Der behandelnde Arzt sagte ihnen nach einigen Tests, dass das Kind neurologisch krank ist, einige Nervenleitungen funktionieren nicht und das führt dazu, dass sie kein Gefühl für Müdigkeit hat. Sie braucht eine Operation, um ein wenig hören zu können - damit könnte sie sprechen lernen - und um das neurologische Problem zu verbessern. Die Kosten für die Operation werden von keiner Stelle übernommen - weder UNRWA noch alle NGOs, die sie fragten, würden die Operation finanzieren wollen. Somit müssen die Eltern bislang damit leben, dass sie mit ihrer Tochter nicht verbal kommunizieren können und dass sie unvorhersehbare Verhaltensweisen zeigt. Der Vater findet, weil er Palästinenser ist, höchstens als Tagelöhner Arbeit - und das während der Lockdowns gar nicht - und hat vor Stress grosse Herzprobleme. Die Familie konnte mit einem Lebensmittelpaket für einen Monat versorgt werden, ausserdem konnten Windeln gekauft werden und Obst. Für das Mädchen ausserdem ein Malbuch und Malstifte. Die Mutter berichtete später, das sei das erste Mal, dass ihre Tochter begeistert selbst eine Aktivität ausübte: Sie nahm die Stifte und begann, das Malpapier buntzumalen. Ein palästinensisches junges Paar mit 2 Kleinkindern. Der Mann hat Elektriker gelernt, aber als die Wirtschaftskrise begann, bauten die Leute weniger Häuser und es gab immer weniger Arbeit, sodass er seinen Job verlor. Nunmehr haben sie kein Einkommen und keine Unterstützung und müssen hart kämpfen, um Windeln, Essen und Miete bezahlen zu können. Aber das Hauptproblem sind die Papiere. Der Mann kommt ursprünglich aus Gaza, seine Grosseltern verliessen diese Gegend 1967 und zogen mit einer grossen Gruppe Palästinenser in den Libanon. Bis heute haben die meisten von ihnen keine Papiere, sie gelten als staatenlos. Damit ist es fast unmöglich, eine Arbeitserlaubnis für einen gut bezahlten Job zu bekommen. Auch die Kinder haben keinerlei offizielle Papiere. Damit können sie viele Arbeitsstellen nicht bekommen, dürfen keine eigenen Geschäfte aufmachen, dürfen das Land nicht verlassen... Eine Generation ohne Hoffnung. Neben einem Lebensmittelpaket für die Familie konnte Obst und Gemüse für die Kinder gekauft werden, sowie Windeln.
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