Für alle, die nach dem Lesen der Anzeige in der Monatszeitschrift "Una" auf "Haddak" aufmerksam geworden sind: Aktuell bemühe ich mich um ein Visum für Syrien. Ich habe eine Einladung von einem jungen Syrer, den ich vor 2 Jahren im Beekatal kennengelernt habe, der sein Studium der Psychologie in Beirut beendet hat und der sich vom Militärdienst hat freikaufen können. Dies muss ich sicher erklären: Wenn man während des Krieges aus dem Land flüchtete, weil man nicht als Soldat zwangsrekrutiert werden wollte, galt als Staatsfeind und auch die Familie in Syrien war in Gefahr. Dann ersann sich das Regime folgendes: wer mehrere Tausend Dollar zahlen kann, kann sich quasi vom Militärdienst freikaufen. Dies ist dem jungen Syrer durch einen gutbezahlten Job bei der Welthungerhilfe (jaaaaa, auch da sind die Gehälter astronomisch.....) gelungen und er ist wieder nach Syrien zurückgekehrt, um im Südwesten des Landes ein Hilfsprojekt ähnlich wie Haddak aufzubauen. Es gibt dort keine NGO, die nicht vom UNHCR Registrierte unterstützt. Die meisten NGOs sind im Nordosten angesiedelt. In der Gegend zwischen Damaskus und dem Beekatal lebte immer schon die bäurische Bevölkerung - es war nicht genug Geld da und auch nicht die Zöhigkeit, , in die Türkei zu fliehen und von da aus den Weg nach Europa zu suchen,, daher wanderten viele vom Krieg ins Unglück Gestürzte zu Fuss über das Gebirge in den Libanon, ins Beekatal. Um von dieser Gegend in die Türkei zu fliehen.....bedeutete einen grossen Teil von Syrien während der Kriegswirren zu durchqueren.....oft Frauen mit ihren Kindern ohne Mann und Vater, der im Krieg verstorben war oder vermisst wurde. Oder es waren Familien mit alten Menschen oder >Menschen mit einem Handicap. Und immer noch ist das Leben in jener Region unglaublich schwer. Die Gegend galt immer schon als ein Bereich der Assad-Gegner. Ganz klar, dass die Gegend beim Wiederaufbau nicht mit finanziellen Hilfen bedacht wurde. Und viele staatliche Hilfe gehen nach Damaskus - und bleiben da......# In der armen Gegend zwischen Damaskus und dem Beeka-Gebirge gibt es immer noch zerstprte Infrastruktur, verminte Äcker, viele Frauen, die sich mit ihren Kindern alleine durchs Leben schlagen müssen....Und wir wollen herausfinden, wie man dort am ehesten unterstützen kann, damit diese Binnenflüchtlinge wieder eine Existenz aufbauen können. Ich werde soviel Bargeld mitnehmen, wie es möglich ist, um vor Ort bereits Familien beim Wiederaufbau der Existenz zu unterstützen und in regelmässigen Berichten davon berichten.
4.331 € of 20.000 € collected
22 %
Kathrine donated 100 €
Barbara donated 100 €
Anna donated 50 €
Katharina donated 100 €
Campaign has ended
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Die Veränderungen
Uschi Overhage · 20.06.2023
Liebe Spender/innen und Leser/innen, die Betterplace-Seite lässt sich nicht so einfach auflösen, aber vielleicht ist das auch gut so.....So kann ich doch immer wieder mal Neuigkeiten mitteilen.....In der letzten Mitteilung schrieb ich ja, dass Haddak sich verändern wird...aufgrund sinkender Spenden.... Nun gibt es aber ja immer wieder neue Aktionen und auc handere Tötigkeitsbereiche, in denen ich drin bin und auch Spenden schicke/verwende..... Während der KLP wurden an einigen Stellen "Solidaritäts-Tshirts verkauft (etliche liegen auch noch hier....wer Interesse hat.....) und es sind einige Hundert Euro an Spenden eingegangen. Diese habe ich zur Unterstützung der humanitären Arbeit an der polnisch-belarussischen Grenze an eine Freundin von der "grupa granica" weitergeleitet, deren Arbeit nach wie vor extrem wichtig ist, denn das Geflüchtetenelend dort ist nach wie vor vorhanden und der Umgang mit den Menschen wird zusehens roher und die pushbacks gnadenloser - evt. weil dieser Bereich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist??? Die Helfer dort brauchen Geld für die Vertsorgung der Menschen im Grenzbereicht mit Lebensmitteln, Medikamenten und jetzt im Sommer auch vor allem mit Trinkwasser! Auch werden immer wieder bei den pushbacks alle Habseligkkeiten weggenommen oder zerstört, sodass Kleidung nötig ist. Am Samstag ergab ein Solidaritätskonzert mit dem Pianisten Aeham Ahmad, das ich organissiert hatte, den grossartigen Betrag von 2.100 Euro - Geld , das auf den Wunsch des Pianisten an die Franziskaner in Aleppo geht, die humanitäre Hilfe bei den Erdbebenopfern in Nordsyrien leistet. Und auf jeden Fall werde ich spätestens Anfang 2024 wieder mit sovielen Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln wie möglich in den Libanon reisen und dort Ambulanzen in den diversen Camps besuchen, denn auch wenn in den Camps noch etliche Menschen Geldzuwendungen vom UNHCR erhalten (aber längst nicht alle!!!!), ist der Mangel an Medikamenten dort ein Drama und ich hatte ja schon bei meiner letzten Reise Ende letzten Jahres ca 30 Kg Medikamente , Brillen , HÖrgeräte und Wärmflaschen mitnehmen können. Für heute erstmal liebe Grüsse an alle!
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Haddak wird sich veraendern
Uschi Overhage · 17.05.2023
Liebe Spender/innen, Nach fast 2,5 Jahren wird such Haddak veraendern. Ich konnte insgesamt ueber 35.000 Euro sammeln und ins Beekatal schicken bzw auf meinen Reisen dahin Medikamente und Vitaminpraeparate mitnehmen. Einmal konnten 1000 Brillengestelle samt Glaesern mitgenommen werden und wir konnten einer ganzen Reihe alkeinerziehender Frauen Naehmaschinen kaufen. Einigen Familien konnten wir mit so grundlegenden Dingen wie Matrazen,Decken oder wassrrdichten Planen fuer undichte Dae her unterstuetzen. Wir konnten fuer einen syrischen Gefluechteten lange Zeit die Dialyse finanzieren,bis es ein Hospital der " Aerzte ohne Grenzen" in seiner Naehe gab. Drei Maennern konnten wir lebensnotwendige Ops bezahlen, eine junge Frau mit spastischer Laehmung und epileptischen Anfaellen bekommt auf Dauer ihre Medikation durch Spendengelder bezahlt. Aber seit etwa einem Jahr gibt es einen grossen Einbruch in den Spenden, ausserdem stehen die beiden Mitarbeiter Wael und Amani nicht mehr zur Verfügung, weil sie das Beekatal verlassen werden. Daher werde ich das Projekt Haddak im Beekatal, wohin ich bislang monatlich 1000 Dollar ueberwiesen habe, beenden muessen und werde diese Seite auf betterplace.me aufloesen. Ich sammele weiter Spenden,um einige besonders beduerftige Familien weiter finanziell zu unterstuetzen und um weiterhin einmal im Jahr ins Land zu reisen und Medikamente, Hörgeräte usw mitzunehnen. Das Konto DE 78 2586 3489 2404 205601 ist weiterhin ein Spendenkonto und ich freue mich,wenn Sie es weiterhin gelegentlich " fuettern ". Alles Gute und liebe Gruesse Uschi Overhage
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