Syrien - sicheres Land

29.08.2022
Uschi Overhage Luckau (Wendland), Germany
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Für alle, die nach dem Lesen der Anzeige in der Monatszeitschrift "Una" auf "Haddak" aufmerksam geworden sind: Aktuell bemühe ich mich um ein Visum für Syrien. Ich habe eine Einladung von einem jungen Syrer, den ich vor 2 Jahren im Beekatal kennengelernt habe, der sein Studium der Psychologie in Beirut beendet hat und der sich vom Militärdienst hat freikaufen können. Dies muss ich sicher erklären: Wenn man während des Krieges aus dem Land flüchtete, weil man nicht als Soldat zwangsrekrutiert werden wollte, galt als Staatsfeind und auch die Familie in Syrien war in Gefahr. Dann ersann sich das Regime folgendes: wer mehrere Tausend Dollar zahlen kann, kann sich quasi vom Militärdienst freikaufen. Dies ist dem jungen Syrer durch einen gutbezahlten Job bei der Welthungerhilfe (jaaaaa, auch da sind die Gehälter astronomisch.....) gelungen und er ist wieder nach Syrien zurückgekehrt, um im Südwesten des Landes ein Hilfsprojekt ähnlich wie Haddak aufzubauen. Es gibt dort keine NGO, die nicht vom UNHCR Registrierte unterstützt. Die meisten NGOs sind im Nordosten angesiedelt. In der Gegend zwischen Damaskus und dem Beekatal lebte immer schon die bäurische Bevölkerung - es war nicht genug Geld da und auch nicht die Zöhigkeit, , in die Türkei zu fliehen und von da aus den Weg nach Europa zu suchen,, daher wanderten viele vom Krieg ins Unglück Gestürzte zu Fuss über das Gebirge in den Libanon, ins Beekatal. Um von dieser Gegend in die Türkei zu fliehen.....bedeutete einen grossen Teil von Syrien während der Kriegswirren zu durchqueren.....oft Frauen mit ihren Kindern ohne Mann und Vater, der im Krieg verstorben war oder vermisst wurde. Oder es waren Familien mit alten Menschen oder >Menschen mit einem Handicap. Und immer noch ist das Leben in jener Region unglaublich schwer. Die Gegend galt immer schon als ein Bereich der Assad-Gegner. Ganz klar, dass die Gegend beim Wiederaufbau nicht mit finanziellen Hilfen bedacht wurde. Und viele staatliche Hilfe gehen nach Damaskus - und bleiben da......# In der armen Gegend zwischen Damaskus und dem Beeka-Gebirge gibt es immer noch zerstprte Infrastruktur, verminte Äcker, viele Frauen, die sich mit ihren Kindern alleine durchs Leben schlagen müssen....Und wir wollen herausfinden, wie man dort am ehesten unterstützen kann, damit diese Binnenflüchtlinge wieder eine Existenz aufbauen können. Ich werde soviel Bargeld mitnehmen, wie es möglich ist, um vor Ort bereits Familien beim Wiederaufbau der Existenz zu unterstützen und in regelmässigen Berichten davon berichten.
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