Und noch ein paar Gedanken

01.01.2023
Uschi Overhage Luckau (Wendland), Germany
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Ein paar Gedanken zu der Ungereimtheit in der Unterstuetzung von Gefluechteten: Mit grossen Schrecken las ich gestern in dem Buch:" Voelkische Landnahme -alte Sippen,junge Siedler,rechte Oekos" dass due identitaere Bewegung" Gefluechtetenfamilien im Libanon mit Lebensmitteln versorgt um " Fluchtgruenden vor Ort" zu begegnen. Und '- oh Schreck- ,sie bieten auch Freiwilligendienste an, um - Zitat':" rechten europaeische Jugendliche anzusprechen, den3n man die Moeglichkeit geben will,sich im Rahmen eines Volonteer -Programms vor Ort einzubringen. Auslandsaufenthalte helfen,Persoenlichkeit und Charakter zu schaerfen...." Ist das nicht gruselig? Ich habe mich an die TAZ gewandt mit der Frage,ob dieses Projekt der ID noch existiert und wo? Evt koennen die das rausfinden...... Noch ein paar Gedanken die mich bewegen: Viele Menschen in Westeuropa werden sich massive gegen Altkleidersammlungen,die in afrikanische und arabische Länder geschickt werden,mit dem Argument dass die dortigr Textilindustrie kaputt gemacht werde....... Es ist aber andererseits so: zumindest in den Ländern Libanon,Irak und Ghana,wo ich mich kundig gemacht habe, bietet der Handel mit gebrauchterr Kleidung am Strassenrand, ,I'm Hausinnenhof, im Soukh tausende von Arbeitsplaetzen fuer ungelernte Arbeitskraefte,die sonst wenige Chancen haben. Und zumindest in Ghana ust es eine Verdienstmoeglichkeit fuer durchziehende Flüchtende die sonst gar keine Unterstützung haben.. Viele NGOs sammeln fuer Bildungsangebote fuer Kinder. Das ist ganz ohne Zweifel ganz wichtig! Aber: was fehlt,ist die Perspektive! Das Problem ist zum Beispiel bei den syrischen Kindern im Libanon. Schon die Vaeter, obwohl teils gut beruflich aysgebildet bekommen keine Arbeit, weil sogar Viele Libanesen ohne Job sind..... Die Kinder haben im Land fast null Perspektive auf bezahlt Arbeit und ob es so in Syrien wsere wenn sie als Regimegegner zurueckkehren muessten - kaum vorstellbar. Perspektiven haetten sie eigentlich nur in Europa wo Fachkraefte fehlen - aber da duerfen sue auf legalem Weg nicht hin. Oder: der Westen.muesste sich engagieren,in den Ländern Arbeitsplaetze zu schaffen!!! Der dritte Punkt ueber den ich stolpere: Verhuetungsmoeglichkeiten in afrikanischen und arabischen Ländern bekannt zu machen ist ganz wichtig, aber: wir dürfen nicht nur unsere die europaeische Sichtweise zum Masstab nehmen! Wir haben nämlich ein soziales Netz! Wie mir - mit Uebersetzen- eine syrische Frau sagte: Ich habe 6 Kinder zur Welt gebracht! Ich kann nicht damit rechnen dass alle überleben! 4 Kinder muessen da sein,um im Alter,neben den eigenen Familien, 2 Eltern zu versorgen" Ich habe ja selbst gesehen wie elendig alte Menschen Leben muessen die nur von einem oder zwei Kindrrn versorgt werden koennen - und dass durchaus noch 70ig-jaehrige im Muell Verkaufbares sammeln muessen...... Ich denke, es ist immer wichtig, alle Dinge von Allen Seiten zu sehen - und nicht alles von unseren Standpunkten aus zu beurteilen! Die Arbeit die Amani und Wael fuer Haddak machen, ist und bleibt wichtig, weil die Menschen,die unterstützt werden, als Menschen mit ihren Beduernissen wahrgenommen werden, mit ihren Aengsten,Hoffnungen und Sorgen. Auf dass das neue Jahr ein bißchen mehr Lichtblicke bringen moege!
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