Ein paar Gedanken zu der Ungereimtheit in der Unterstuetzung von Gefluechteten: Mit grossen Schrecken las ich gestern in dem Buch:" Voelkische Landnahme -alte Sippen,junge Siedler,rechte Oekos" dass due identitaere Bewegung" Gefluechtetenfamilien im Libanon mit Lebensmitteln versorgt um " Fluchtgruenden vor Ort" zu begegnen. Und '- oh Schreck- ,sie bieten auch Freiwilligendienste an, um - Zitat':" rechten europaeische Jugendliche anzusprechen, den3n man die Moeglichkeit geben will,sich im Rahmen eines Volonteer -Programms vor Ort einzubringen. Auslandsaufenthalte helfen,Persoenlichkeit und Charakter zu schaerfen...." Ist das nicht gruselig? Ich habe mich an die TAZ gewandt mit der Frage,ob dieses Projekt der ID noch existiert und wo? Evt koennen die das rausfinden...... Noch ein paar Gedanken die mich bewegen: Viele Menschen in Westeuropa werden sich massive gegen Altkleidersammlungen,die in afrikanische und arabische Länder geschickt werden,mit dem Argument dass die dortigr Textilindustrie kaputt gemacht werde....... Es ist aber andererseits so: zumindest in den Ländern Libanon,Irak und Ghana,wo ich mich kundig gemacht habe, bietet der Handel mit gebrauchterr Kleidung am Strassenrand, ,I'm Hausinnenhof, im Soukh tausende von Arbeitsplaetzen fuer ungelernte Arbeitskraefte,die sonst wenige Chancen haben. Und zumindest in Ghana ust es eine Verdienstmoeglichkeit fuer durchziehende Flüchtende die sonst gar keine Unterstützung haben.. Viele NGOs sammeln fuer Bildungsangebote fuer Kinder. Das ist ganz ohne Zweifel ganz wichtig! Aber: was fehlt,ist die Perspektive! Das Problem ist zum Beispiel bei den syrischen Kindern im Libanon. Schon die Vaeter, obwohl teils gut beruflich aysgebildet bekommen keine Arbeit, weil sogar Viele Libanesen ohne Job sind..... Die Kinder haben im Land fast null Perspektive auf bezahlt Arbeit und ob es so in Syrien wsere wenn sie als Regimegegner zurueckkehren muessten - kaum vorstellbar. Perspektiven haetten sie eigentlich nur in Europa wo Fachkraefte fehlen - aber da duerfen sue auf legalem Weg nicht hin. Oder: der Westen.muesste sich engagieren,in den Ländern Arbeitsplaetze zu schaffen!!! Der dritte Punkt ueber den ich stolpere: Verhuetungsmoeglichkeiten in afrikanischen und arabischen Ländern bekannt zu machen ist ganz wichtig, aber: wir dürfen nicht nur unsere die europaeische Sichtweise zum Masstab nehmen! Wir haben nämlich ein soziales Netz! Wie mir - mit Uebersetzen- eine syrische Frau sagte: Ich habe 6 Kinder zur Welt gebracht! Ich kann nicht damit rechnen dass alle überleben! 4 Kinder muessen da sein,um im Alter,neben den eigenen Familien, 2 Eltern zu versorgen" Ich habe ja selbst gesehen wie elendig alte Menschen Leben muessen die nur von einem oder zwei Kindrrn versorgt werden koennen - und dass durchaus noch 70ig-jaehrige im Muell Verkaufbares sammeln muessen...... Ich denke, es ist immer wichtig, alle Dinge von Allen Seiten zu sehen - und nicht alles von unseren Standpunkten aus zu beurteilen! Die Arbeit die Amani und Wael fuer Haddak machen, ist und bleibt wichtig, weil die Menschen,die unterstützt werden, als Menschen mit ihren Beduernissen wahrgenommen werden, mit ihren Aengsten,Hoffnungen und Sorgen. Auf dass das neue Jahr ein bißchen mehr Lichtblicke bringen moege!
4.331 € of 20.000 € collected
22 %
Kathrine donated 100 €
Barbara donated 100 €
Anna donated 50 €
Katharina donated 100 €
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Die Veränderungen
Uschi Overhage · 20.06.2023
Liebe Spender/innen und Leser/innen, die Betterplace-Seite lässt sich nicht so einfach auflösen, aber vielleicht ist das auch gut so.....So kann ich doch immer wieder mal Neuigkeiten mitteilen.....In der letzten Mitteilung schrieb ich ja, dass Haddak sich verändern wird...aufgrund sinkender Spenden.... Nun gibt es aber ja immer wieder neue Aktionen und auc handere Tötigkeitsbereiche, in denen ich drin bin und auch Spenden schicke/verwende..... Während der KLP wurden an einigen Stellen "Solidaritäts-Tshirts verkauft (etliche liegen auch noch hier....wer Interesse hat.....) und es sind einige Hundert Euro an Spenden eingegangen. Diese habe ich zur Unterstützung der humanitären Arbeit an der polnisch-belarussischen Grenze an eine Freundin von der "grupa granica" weitergeleitet, deren Arbeit nach wie vor extrem wichtig ist, denn das Geflüchtetenelend dort ist nach wie vor vorhanden und der Umgang mit den Menschen wird zusehens roher und die pushbacks gnadenloser - evt. weil dieser Bereich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist??? Die Helfer dort brauchen Geld für die Vertsorgung der Menschen im Grenzbereicht mit Lebensmitteln, Medikamenten und jetzt im Sommer auch vor allem mit Trinkwasser! Auch werden immer wieder bei den pushbacks alle Habseligkkeiten weggenommen oder zerstört, sodass Kleidung nötig ist. Am Samstag ergab ein Solidaritätskonzert mit dem Pianisten Aeham Ahmad, das ich organissiert hatte, den grossartigen Betrag von 2.100 Euro - Geld , das auf den Wunsch des Pianisten an die Franziskaner in Aleppo geht, die humanitäre Hilfe bei den Erdbebenopfern in Nordsyrien leistet. Und auf jeden Fall werde ich spätestens Anfang 2024 wieder mit sovielen Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln wie möglich in den Libanon reisen und dort Ambulanzen in den diversen Camps besuchen, denn auch wenn in den Camps noch etliche Menschen Geldzuwendungen vom UNHCR erhalten (aber längst nicht alle!!!!), ist der Mangel an Medikamenten dort ein Drama und ich hatte ja schon bei meiner letzten Reise Ende letzten Jahres ca 30 Kg Medikamente , Brillen , HÖrgeräte und Wärmflaschen mitnehmen können. Für heute erstmal liebe Grüsse an alle!
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Haddak wird sich veraendern
Uschi Overhage · 17.05.2023
Liebe Spender/innen, Nach fast 2,5 Jahren wird such Haddak veraendern. Ich konnte insgesamt ueber 35.000 Euro sammeln und ins Beekatal schicken bzw auf meinen Reisen dahin Medikamente und Vitaminpraeparate mitnehmen. Einmal konnten 1000 Brillengestelle samt Glaesern mitgenommen werden und wir konnten einer ganzen Reihe alkeinerziehender Frauen Naehmaschinen kaufen. Einigen Familien konnten wir mit so grundlegenden Dingen wie Matrazen,Decken oder wassrrdichten Planen fuer undichte Dae her unterstuetzen. Wir konnten fuer einen syrischen Gefluechteten lange Zeit die Dialyse finanzieren,bis es ein Hospital der " Aerzte ohne Grenzen" in seiner Naehe gab. Drei Maennern konnten wir lebensnotwendige Ops bezahlen, eine junge Frau mit spastischer Laehmung und epileptischen Anfaellen bekommt auf Dauer ihre Medikation durch Spendengelder bezahlt. Aber seit etwa einem Jahr gibt es einen grossen Einbruch in den Spenden, ausserdem stehen die beiden Mitarbeiter Wael und Amani nicht mehr zur Verfügung, weil sie das Beekatal verlassen werden. Daher werde ich das Projekt Haddak im Beekatal, wohin ich bislang monatlich 1000 Dollar ueberwiesen habe, beenden muessen und werde diese Seite auf betterplace.me aufloesen. Ich sammele weiter Spenden,um einige besonders beduerftige Familien weiter finanziell zu unterstuetzen und um weiterhin einmal im Jahr ins Land zu reisen und Medikamente, Hörgeräte usw mitzunehnen. Das Konto DE 78 2586 3489 2404 205601 ist weiterhin ein Spendenkonto und ich freue mich,wenn Sie es weiterhin gelegentlich " fuettern ". Alles Gute und liebe Gruesse Uschi Overhage
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