.Eine syrisch-palästinensische Frau lebt mit ihren beiden Söhnen ( 11 und 17 Jahe alt) in einem Wellblechzelt.
Sie erzählt ihre Geschichte: "Mein Mann und ich sind beide gut ausgebildet - wir arbeiteten vor dem Krieg beide in Büros und unser Leben war gut. Dann begann der Krieg - wir waren 6 Personen im Haus - mein Mann, unsere 4 Söhne und Ich.
2 meiner Söhne wurden auf der Strasse erschossen.
Wir mussten bis 2014 in Syrien bleiben , weil unsere Stadt eingekesselt war. Die Armee (die reguläre syrische Armee von Assad) erlaubte niemandem , die Stadt zu verlassen. Wir hatten keine Arbeit mehr und lebten von Gespartem. Wir mussten 2 Jahre durchhalten - alle litten Hunger. Wir guckten draussen nach Kräutern, die man essen konnte.. Nach 2 Jahren durften wir durch einen Korridor die Stadt verlassen. Ich wog noch 25 Kilo, als ich zu Fuss Syrien verlassen hatte. Vorher ging es nicht mehr gut mit meinem Mann und mir - wegen der Strapazen - und wir wurden geschieden. Er ging in die Türkei, ich mit den Kindern in den Libanon -- ich war erschöpft, ich wollte nicht so weit wegflüchten..
Ichdachte, im Libanon wäre alles gut, so wie in einer Seifenoper, ich glaubte Verkehrtes!
Wir haben diese Hütte, Matrazen und eine Plastiktüte mit Kleidung, immer noch nicht mehr. Wir haben eine Kochstelle und Kochgeschirr.
Meine Söhne und ich sind immer noch krank nach dieser Zeit in Syrien - aber ich kann Arzt oder Therapie nicht bezahlen. Wir können nicht zurück, nie mehr!
Ich weiss nicht, wie es weitergehen kann. Es ist schwer, alleine als Frau."
Dies ist eine aktuelle Geschichte - "Haddak" versucht herauszufinden, wie wir der Frau zu einem Gelderwerb helfen können. Die beiden Söhne haben keine Beschäftigung - der ältere sucht Arbeit, der jüngere hat im Moment keinen Schulplatz.
Wir versuchen, für ihn einen Schulplatz zu finden, indem wir für die Unkosten bürgen.
4.331 € of 20.000 € collected
22 %
Kathrine donated 100 €
Barbara donated 100 €
Anna donated 50 €
Katharina donated 100 €
Campaign has ended
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Die Veränderungen
Uschi Overhage · 20.06.2023
Liebe Spender/innen und Leser/innen, die Betterplace-Seite lässt sich nicht so einfach auflösen, aber vielleicht ist das auch gut so.....So kann ich doch immer wieder mal Neuigkeiten mitteilen.....In der letzten Mitteilung schrieb ich ja, dass Haddak sich verändern wird...aufgrund sinkender Spenden.... Nun gibt es aber ja immer wieder neue Aktionen und auc handere Tötigkeitsbereiche, in denen ich drin bin und auch Spenden schicke/verwende..... Während der KLP wurden an einigen Stellen "Solidaritäts-Tshirts verkauft (etliche liegen auch noch hier....wer Interesse hat.....) und es sind einige Hundert Euro an Spenden eingegangen. Diese habe ich zur Unterstützung der humanitären Arbeit an der polnisch-belarussischen Grenze an eine Freundin von der "grupa granica" weitergeleitet, deren Arbeit nach wie vor extrem wichtig ist, denn das Geflüchtetenelend dort ist nach wie vor vorhanden und der Umgang mit den Menschen wird zusehens roher und die pushbacks gnadenloser - evt. weil dieser Bereich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist??? Die Helfer dort brauchen Geld für die Vertsorgung der Menschen im Grenzbereicht mit Lebensmitteln, Medikamenten und jetzt im Sommer auch vor allem mit Trinkwasser! Auch werden immer wieder bei den pushbacks alle Habseligkkeiten weggenommen oder zerstört, sodass Kleidung nötig ist. Am Samstag ergab ein Solidaritätskonzert mit dem Pianisten Aeham Ahmad, das ich organissiert hatte, den grossartigen Betrag von 2.100 Euro - Geld , das auf den Wunsch des Pianisten an die Franziskaner in Aleppo geht, die humanitäre Hilfe bei den Erdbebenopfern in Nordsyrien leistet. Und auf jeden Fall werde ich spätestens Anfang 2024 wieder mit sovielen Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln wie möglich in den Libanon reisen und dort Ambulanzen in den diversen Camps besuchen, denn auch wenn in den Camps noch etliche Menschen Geldzuwendungen vom UNHCR erhalten (aber längst nicht alle!!!!), ist der Mangel an Medikamenten dort ein Drama und ich hatte ja schon bei meiner letzten Reise Ende letzten Jahres ca 30 Kg Medikamente , Brillen , HÖrgeräte und Wärmflaschen mitnehmen können. Für heute erstmal liebe Grüsse an alle!
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Haddak wird sich veraendern
Uschi Overhage · 17.05.2023
Liebe Spender/innen, Nach fast 2,5 Jahren wird such Haddak veraendern. Ich konnte insgesamt ueber 35.000 Euro sammeln und ins Beekatal schicken bzw auf meinen Reisen dahin Medikamente und Vitaminpraeparate mitnehmen. Einmal konnten 1000 Brillengestelle samt Glaesern mitgenommen werden und wir konnten einer ganzen Reihe alkeinerziehender Frauen Naehmaschinen kaufen. Einigen Familien konnten wir mit so grundlegenden Dingen wie Matrazen,Decken oder wassrrdichten Planen fuer undichte Dae her unterstuetzen. Wir konnten fuer einen syrischen Gefluechteten lange Zeit die Dialyse finanzieren,bis es ein Hospital der " Aerzte ohne Grenzen" in seiner Naehe gab. Drei Maennern konnten wir lebensnotwendige Ops bezahlen, eine junge Frau mit spastischer Laehmung und epileptischen Anfaellen bekommt auf Dauer ihre Medikation durch Spendengelder bezahlt. Aber seit etwa einem Jahr gibt es einen grossen Einbruch in den Spenden, ausserdem stehen die beiden Mitarbeiter Wael und Amani nicht mehr zur Verfügung, weil sie das Beekatal verlassen werden. Daher werde ich das Projekt Haddak im Beekatal, wohin ich bislang monatlich 1000 Dollar ueberwiesen habe, beenden muessen und werde diese Seite auf betterplace.me aufloesen. Ich sammele weiter Spenden,um einige besonders beduerftige Familien weiter finanziell zu unterstuetzen und um weiterhin einmal im Jahr ins Land zu reisen und Medikamente, Hörgeräte usw mitzunehnen. Das Konto DE 78 2586 3489 2404 205601 ist weiterhin ein Spendenkonto und ich freue mich,wenn Sie es weiterhin gelegentlich " fuettern ". Alles Gute und liebe Gruesse Uschi Overhage
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