Liebe Spenderinnen und Spender,
rechtzeitig vor Weihnachten soll Rony schon seine Prothese bekommen! Wie ist das möglich? Sie haben Kontakt zu einem vom Operateur empfohlenen Orthopädietechniker aus Lima bekommen, was letztlich am vertrauenswürdigsten war. Denn Rony war einmal einbeinig Fahrrad gefahren und wurde dabei von einem Fahrer beobachtet, der selbst eine Prothese trägt und ihm seinen Orthopädietechniker aus dem Norden von Peru vermittelte. Nach einer Rücksprache löste dieser allerdings sein Versprechen nicht ein, nach Piura zu kommen. Auch meldete sich unser peruanischer Spezialist aus Berlin nicht mehr, nachdem er seine Tätigkeit in Peru aufgenommen hatte. Dann ging zuletzt alles sehr schnell, als der Orthopädietechniker zusammen mit einem Helfer nach Piura kam, wohin er auch seine Patienten aus Tumbes an ecuadorianischen Grenze bestellte, damit es sowohl für ihn lohnend ist und auch seine Patienten keine so weite Reise unternehmen mussten. Ronys Frau Carolina kümmerte sich darum, die Leute unterzubringen wie sie überhaupt alles organisatorische übernimmt. Auf dem neuen Foto seht ihr, wie Rony eine Bandage angelegt wird, um Maß für die Prothese zu nehmen. Wir haben zwei Kostenvoranschläge bekommen, die sich nur im Kniegelenk unterscheiden - beide aus Deutschland von der wohl renommiertesten Medizintechnikfirma. Rony entschied sich für das günstigere und freut sich auf seinen neuen "Standpunkt". Im Angebot ist auch eine einmonatige Therapie enthalten, die unentbehrlich ist. Danach wird man sehen, was ggf. angepasst werden muss, d.h., wir können davon ausgehen, dass Rony nächstes Jahr einmal nach Lima reisen muss, wofür auch gespart werden muss - neben den Prozesskosten mit der Versicherung des Verschuldners bzw. den noch nicht beglichenen Klinikkosten. Soweit herzlichen Dank für eure bisherige Hilfe!
Bis dahin wünschen wir
¡Feliz Navidad y próspero Año Nuevo!