Дякую! Vielen Dank für Ihre/eure Spende!

Juri Amrath Saarbrücken, Germany
29.03.2022
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Дякую! - Dyakuyu! Das heißt auf ukrainisch Danke. https://www.betterplace.me/humanitarian-aid-transport-to-ukraine Vielen Dank für all Ihre und eure Spenden! Auch am vergangenen Wochenende, 19./20. März, konnten wir erfolgreich vier Transporterladungen mit dringend benötigten Hilfsgütern in die Ukraine bringen. Wir hatten wiederholt bei Großhändler*innen in Timişoara und Arad medizinische Hilfgüter gekauft und zwei Busse komplett vollgeladen. Am Samstag brachen wir noch vor Sonnenaufgang auf nach Sighetu Marmateie, den rumänischen Grenzort zur Ukraine. Dort wurden wir bereits von Freiwilligen der Hilfsorganisation Szmizs erwartet. Wir meldeten die Autos und alle Kartons für den Grenzübertritt an und mussten bis zum frühen Abend auf die Papiere warten. Als alle Bescheinigungen beisammen waren, fuhren wir mit mehreren Autos der Hilfsorganisation über die Grenze. Die Kontrollen auf der rumänischen Seite dauerten recht lange. Wir mussten einige Kartons ausladen und unsere Angaben wurden genauestens geprüft. Auf der ukrainischen Seite mussten wir auch noch auf einige Einfuhrbestätigungen und die finale Erlaubnis für den Grenzübertritt des Hilfskonvois warten. Unsere Gefühle bei der Einreise in die Ukraine waren gemischt. So ist die Front momentan noch mehrere 100km weit entfernt und dennoch empfanden wir Unsicherheit und Beklemmung. Zusammen mit fünf weiteren Autos fuhren wir im Konvoi 30 Kilometer parallel zur Grenze in die Kleinstadt Tjatschiw. Dort angekommen fuhren wir auf den Hof eines ehemaligen Kulturzentrums und einer Schule. Viele Ukrainerinnen und Jungen erwarteten uns trotz der späten Ankunft. Wir entluden unsere Autos, trugen alles in die für medizinische Hilfsgüter vorgesehenen Räume und wurden daraufhin noch durch das gesamte Haus geführt. Es war für uns sehr beeindruckend, wie gut alles organisiert ist. Für unterschiedliche Spenden sind jeweils extra Räume vorgesehen. So gibt es einen Raum für Säuglingshygieneartikel, einen für Lebensmittelkonserven, einen für Winterjacken und feste Schuhe, einen für Menstruationsartikeln, Feuchttücher, Toilettenpapier und einen anderen für Shampoo und Duschbad. So ist es leichter die jeweiligen Hilfsgüter je nach Bedarf zusammenzustellen, um sie dann mit Zügen in die verschiedenen Regionen der Ukraine zu transportieren. Und auch um die über 10.000 Binnengeflüchteten vor Ort besser versorgen zu können. Wir erlebten die starke Solidarität der Menschen untereinander zum Beispiel beim gemeinsamen Ausladen und Einsortieren. Wir wurden noch zu Tee und Kaffee eingeladen. Die Gespräche waren unterschiedlich. Einerseits wurde uns viel Interesse entgegengebracht und an Dankesbekundungen bezüglich der Spenden wurde nicht gespart. Und auf der anderen Seite hörten wir Berichte von furchtbaren Erlebnissen der Männer an der Front und bekamen die große Angst um die Männer und den Kummer der Frauen und Familienangehörigen ganz nah zu spüren. Die Verabschiedung war herzlich und nur für die Nacht, da wir ja am kommenden Tag schon die weiteren Busladungen brachten. Die Rückfahrt war problemlos und wir kamen in den frühen Morgenstunden in Baia Mare an. Dort schliefen wir und beluden am Folgetag die Busse mit Lebensmitteln und Hygieneprodukten nach der Liste, die wir zuvor in Tjatschiw von der Hauptorganisatorin bekommen hatten. Auch hier kam uns der Großhandel mit Rabatten entgegen und so konnten wir die Busse auch nochmals bis zur letzten Lücke füllen. Das Prozedere an der Grenze war uns nun schon vertraut und die Überquerung der Grenze verlief schneller als am Vortag ohne größere Kontrollen. Tammo und Carla blieben in Rumänien um während der Zeit des Ablieferns Mitfahrer*innen für die Rückfahrt nach Timisoara zu finden. Adriana und Juri brachten die erwünschten Transportgüter nach Tjaschiw in das Hauptverteilungslager. Es war schön zu sehen wir belebt dieser Ort am Tage war. Viele junge Menschen halfen die Waren auszuladen. So war dies auch schnell getan. Zurück in Sieghetu Marmateie nahmen Adriana und Juri eine geflüchtete Frau aus einem Vorort von Kyjiw mit zum Flughafen nach Cluj. Sie erzählte von ihrer dreitägigen Flucht und auch von ihren Erlebnissen der letzten Wochen. Noch oft denken wir an die Zeit mit ihr und an ihre Geschichte. Wir danken euch und Ihnen von ganzem Herzen für eure und Ihre Spenden wodurch der Transport der Hilfsgüter ermöglicht wurde! Adriana, Carla, Tammo und Juri Auf Instagram können Sie/ihr gern einige Bilder der Transporte ansehen: https://www.instagram.com/humanitarianaidtransport/ Bitte Spenden Sie/ihr und leitet den Link an Ihre/eure Bekannte, Kolleginnen und Freundinnen weiter: https://www.betterplace.me/humanitarian-aid-transport-to-ukraine

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