Danksagung // Acknowledgment

Juri Amrath Saarbrücken, Germany
16.03.2022
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Deutsch: Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Bekannte und Spender*innen, wir möchten uns auf diesem Weg herzlich für Ihre/eure Geldspenden bedanken. Mit Ihrer/eurer Hilfe konnten wir medizinische und aktuell dringend notwendige Hilfsgüter besorgen und in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, den Maltesern und der lokalen Organisation szmisz in die Ukraine transportieren lassen. Ein Teil der Hilfsgüter wurde zur direkten Versorgung der flüchtenden Menschen an der rumänisch-ukrainischen Grenze verwendet. An dieser Stelle möchten wir im Besonderen Jonas Lonsdorfer danken. Mit seiner Spende von 10.000 € haben wir einen Großteil des ersten Transports bezahlen können! Aber natürlich sind auch alle anderen Spenden, unabhängig von deren Höhe, sehr wichtig und sehr willkommen! Wir fuhren mit zwei voll beladenen Kleinbussen am 9.März von Timisoara in die Grenzstadt Sighetu Marmatiei, die wir am Nachmittag erreichten. Dort übergaben wir den ersten Teil der Spenden an die Malteser, die die Erstversorgung direkt am Grenzübergang organisieren. Sie sind zuständig für Wärmezelte, warme Mahlzeiten und auch medizinische Erstversorgung der flüchtenden Menschen aus der Ukraine. Danach übergaben wir die weiteren Hilfsgüter an Mitarbeiter des Roten Kreuzes. Sie sammeln die Spenden an der Grenze und bringen sie täglich in die Ukraine. Dort wurden unsere Spenden dann auf einen Zug geladen, mit dem sie direkt nach Kyiw gebracht wurden. Die Mitarbeiter berichteten uns, dass es momentan nicht mehr möglich sei einzelne kleine Transporte von Hilfsgütern in die Hauptstadt zu bringen. Die Straßen seien teilweise kaputt und zu unsicher. Danach ließen wir ein Auto an der Grenze registrieren, alle Mitfahrtsangebote müssen vorher registriert werden, um so eine Nachvollziehbarkeit und höhere Sicherheit für die Menschen auf der Flucht zu schaffen, und schließlich fuhr ein Auto mit zwei Frauen und deren Kindern noch in der Nacht zurück nach Timisoara. Carla und Tammo blieben mit dem anderen Auto über Nacht vor Ort. Der zweite Tag unseres Hilfsgüter-Transports an die ukrainische Grenze startete in Baia Mare. Wir beluden am Morgen unser Auto nochmals mit angeforderten Versorgungsgütern, die wir in Baia Mare kauften und kamen am späten Nachmittag in Sighetu Marmatiei wieder an. Hier wurden wir schon von Mitarbeiter*innen der Hilfsorganisation szmisz erwartet. Beim Umladen unserer Hilfsgüter war die Stimmung gelöst und Dank der vielen freiwilligen Helfer war das Ent- und Beladen schnell geschafft. Das beladene Auto überquerte noch am Abend die rumänisch-ukrainische Grenze und brachte die Spenden nach Tjatschiw. Wir wurden danach noch zu heißem Tee eingeladen und hatten Zeit uns mit den hier arbeitenden Helferinnen auszutauschen. Wir haben Informationen zum Geschehen an der Grenze und Geschichten von Fluchterfahrungen und Berichte von tiefer Menschlichkeit zu hören bekommen. Auch Bilder von der Verteilung der Hilfsgüter in der Ukraine wurden uns gezeigt. Bei all dem Leid, Verlust und dem Schmerz, den der Krieg verursacht, haben wir ergreifende, praktische Solidarität und Menschlichkeit erleben dürfen. Wir machten einen vierten Transport von Timisoara nach Sighetu Marmatiei, da wir hier in Timisoara die Kontakte zu den Großhändler*innen haben und somit vergünstigte Preise vor allem für die Medizinprodukte bekommen. So fuhren Jonas und Juri wiederholt nach Sighetu und brachten die medizinischen Hilfsgüter direkt an die Grenze. Auch diesmal wurden die Spenden schnell verladen und gleich in die Ukraine gebracht, wo sie im Krankenhaus von Iwano-Frankiwsk schon am nächsten Tag eintrafen. Auf der Rückfahrt konnten sie eine Familie mit nach Timisoara nehmen, die von hier aus weiter nach Österreich reiste. Den Großteil des gespendeten Geldes haben wir bisher in verschiedene Medizinprodukte investiert. So haben wir 10.700 Großpackungen steriler Kompressen, 300 Rettungsfolien, 300 Etamsilat Ampullen Packungen, 2000 sterile Handschuhe, 1600 Mullbinden, 500 Packungen Paracetamol, 900 Nurofenpackungen und vieles mehr kaufen können. Auch die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln haben wir mit beachtet. So konnten wir 900 Lebensmittelkonserven, 100 Packungen Mehl, 50 Packungen Zucker, 36 Packungen desinfizierende Tücher, Menstruationsprodukte, Milchpulver, Toilettenpapier, H-Milch, Kekse und weitere Dinge kaufen. Insgesamt haben wir für die ersten vier Hilfsgüter-transporte 15.000€ ausgegeben. Falls Sie/du eine genaue Aufführung der Ausgaben oder der Hilfsgüter haben möchten, schreibt uns gern. Wir werden nun am kommenden Wochenende wieder mit zwei Bussen an die Grenze fahren und die neu erbetenen Hilfsgüter an die Organisationen geben. Diese Lieferungen werden planmäßig wieder einen Wert von ca. 15.000€ haben. Diese Summe konnten wir Dank vieler Privatpersonen die größere und kleinere Summen gaben und der großzügigen Spende von 10.000€ von Joachim Arnold dem Leiter des „Musik & Theater Saar“ erreichen. Vielen herzlichen Dank, dass Sie/ihr dies möglich macht! Juri, Jonas, Adriana, Tammo und Carla English: Dear friends, dear acquaintances and donors, We would like to take this opportunity to thank you for your donations. With your help, we were able to get medical and urgently needed supplies and, in cooperation with the Red Cross, the Malteser and the local organization szmisz, have them transported to the Ukraine. Some of the first aid goods were used to directly supply the people fleeing at the Romanian-Ukrainian border. At this point we would like to thank Jonas Lonsdorfer in particular. With his donation of 10,000 € we were able to pay a large amount of the first transport! But of course, all other donations, regardless of the amount, are very important and very welcome! We drove with two fully loaded minibuses on March 9th from Timisoara to the border town of Sighetu Marmatiei, which we reached in the afternoon. There we handed over the first part of the donations to the Malteser, who organize the first aid directly at the border crossing. They are responsible for heat tents, warm meals and medical first aid for the people fleeing from the Ukraine. We then handed over the other relief supplies to Red Cross employees. They collect the donations at the border and bring them to Ukraine every day. There, our donations were then loaded onto a train that took them directly to Kyiv. The employees told us that it was currently no longer possible to bring individual small shipments of relief supplies to the capital. Some of the roads are broken and too unsafe. Then we had a car registered at the border, all offers of rides had to be registered beforehand in order to create traceability and greater security for people fleeing, and finally a car with two women and their children drove back that night Timisoara. Carla and Tammo stayed overnight with the other car. The second day of our relief goods transport to the Ukrainian border started in Baia Mare. We reloaded our car in the morning with requested supplies which we bought in Baia Mare and arrived back in Sighetu Marmatiei in the late afternoon. Here we were already expected by employees of the aid organization szmisz. When we reloaded our relief supplies, the atmosphere was relaxed and thanks to the many volunteers, loading and unloading was done quickly. The loaded car crossed the Romanian-Ukrainian border that same evening and brought the donations to Tyachiv. We were then invited to hot tea and had time to talk to the helpers working here. We have heard information about what is happening at the border and stories of escape experiences and reports of deep humanity. We were also shown pictures of the distribution of aid supplies in Ukraine. With all the suffering, loss and pain caused by the war, we have experienced touching, practical solidarity and humanity. We made a fourth transport from Timisoara to Sighetu Marmatiei because we have contacts to the wholesalers here in Timisoara and thus get reduced prices, especially for medical products. So Jonas and Juri repeatedly drove to Sighetu and brought the medical supplies directly to the border. This time, too, the donations were loaded quickly and taken straight to Ukraine, where they arrived at the Ivano-Frankivsk hospital the very next day. On the way back, they were able to take a family with them to Timisoara, who then traveled on to Austria from there. So far, we have invested most of the money donated in various medical products. We were able to buy 10,700 bulk packs of sterile compresses, 300 rescue sheets, 300 Etamsilat ampoules packs, 2000 sterile gloves, 1600 gauze bandages, 500 paracetamol packs, 900 Nurofen packs and much more. We have also taken care of the supply of food and hygiene items. We were able to buy 900 canned foods, 100 packs of flour, 50 packs of sugar, 36 packs of disinfectant wipes, menstrual products, milk powder, toilet paper, UHT milk, biscuits and other things. We spent a total of €15,000 on the first four aid shipments. If you would like a detailed list of the expenses or the relief supplies, please write to us. Next weekend we will drive two buses to the border again and give the newly requested aid to the organizations. These deliveries are again scheduled to have a value of around €15,000. We were able to collect this sum thanks to many private person who gave larger and smaller donations and the generous donation of 10,000€ from Joachim Arnold, the head of the "Musik & Theater Saar". Thank you very much for making this possible! Juri, Jonas, Adriana, Tammo and Carla Im Falle weiterer Fragen beantworten wir diese gern // Incase of further questions don't hesitate to contact us via: [email protected]

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