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Merry Christmas 2025
Luise Schoolmann · 25.12.2025"Im Lichterglanz kalter Straßen, wärmt Menschlichkeit die Herzen an Weihnachten".Danke an Alle, die für gestern (24.12.) mitgeholfen, geteilt, unterstützt oder aus der Ferne mit gespendet haben. Ohne Euch wären so Aktionen nicht möglich. Allen ein schönes Weihnachtsfest.✨ http://www.Hamburger-Obdachlose.deMore → -
⭐️ X-mas Bollerwagen-Tour am 24.12. ⭐️
Luise Schoolmann · 23.12.2025⭐️ X-mas Bollerwagen-Tour am 24.12. von 11 bis 14 Uhr ⭐️ Wir verteilen Weihnachtsgeschenke an Obdachlose und Bedürftige rund um den Hamburger Hauptbahnhof. Wer mithelfen oder spontan noch mit hinzukommen mag, meldet sich bitte rechtzeitig vor dem 24.12. über den Messenger bei mir --> https://www.facebook.com/MaxBryanChronik/ Die aktuellen Bilder stammen von unserem Zukauf diese Woche - die Milchbrötchen werden noch konfektioniert in kleine Zipperbeutel, zusammen mit den Pfefferkuchen und einige Pakete sind inzwischen auch angekommen - die Danksagung im Einzelnen erfolgt dann traditionell an den Weihnachtsfeiertagen.Am Tag vor Weihnachten holen wir noch 50 Schlafsäcke bei Harald Krüger ab - ein lieber Facebook Freund hat uns die gespendet - auch dazu mehr dann mit den Feiertagen.Nun freuen wir uns erstmal riesig auf den 24.12. - auch zwei neue Leute kommen noch mit hinzu - die extra einen eigenen Bollerwagen gekauft haben und mitbringen werden.Gemeinsam Gutes tun an Weihnachten ist ein gutes Gefühl!https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachlose Wer spontan noch mit hinzukommen mag - gerne Kleidungsstücke passend für unsere Tüten mitbringen, also Dinge, die von der Größe her auch in eine Einkaufstüte passen. Die nämlich werden im Lager dann vorgepackt und anschließend verteilt! Gerne also kleinere Sachen, wie Socken, kurze und lange Unterhosen, Handschuhe, Mützen und Schals und alles was im Winter wärmt. Video: https://www.youtube.com/watch?v=JRT6e36Sizg Gerne auch Lebensmittel die länger haltbar und ohne fremde Hilfsmittel zu öffnen sind. Bitte Nichts, was erst gekocht werden muss. Gerne Obst-, Fisch- oder Wurst-Konserven, Getränke aller Art, Kekse, Gebäck, Scheiblettenkäse, Süßigkeiten und alles was ohne Kühlschrank auskommt. Auch Hygiene-Artikel wie Handcreme, Duschgel, Shampoo und Feuchttücher sind gefragt und kommen dann mit in unsere Tüten zur Verteilung auf der jeweils nächsten Bollerwagen-Tour dann. Spendenlink für Zukäufe:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXN Großen Dank für die Unterstützung und schöne Feiertage!❣️ http://www.hamburger-obdachlose.deMore → -
Iglus & Container ⭐ Neues Video (2010-2025) 🎬
Luise Schoolmann · 23.12.2025https://www.youtube.com/watch?v=JRT6e36Sizg Bitte helft mit, obdachlose Menschen vor der Kälte zu schützen - auch für diesen Winter! Wenn Ihr einen obdachlosen Menschen in Eurer direkten Nachbarschaft kennt, der im Winter nicht in die Notunterkunft will, dann meldet Euch auf unserer Seite bei Facebook und helft mit eine private Fläche in Eurer unmittelbaren Umgebung zu finden, wo das Iglu auch stehen darf. Das kann ein Garten, ein Hinterhof oder ein besonders versteckt liegender Ort sein, wo die Stadt-Reinigung nicht so schnell hinkommt. Sprecht mit dem Besitzer, dem Eigentümer, dem Chancengeber. Meldet Euch bei uns, wenn Ihr so einen Ort gefunden habt und wir bringen postwendend ein solches Iglu zu Euch. Werdet Stadtteilpate! Jetzt mitmachen und ausschwaermen - auch für diesen Winter! https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachlose ⭐️ Alles auf einen Blick ⭐️ Dezember-Ausgabe unseres neuen pdfshttps://hamburgerobdachlose.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/12/gesamtschau-iglus-container-dez2025.pdf(Ab Seite 104 die Zeit vor meiner Obdachlosigkeit - und wie ich nach Hamburg kam plus das Leben auf dem Gartenhof 2012 - bis 2016 mit anschließender Gründung unserer Initiative Hilfe für Hamburger Obdachlose ("Wer wir sind und was wir tun" ab Seite 119) Großen Dank für die Unterstützung und schöne Feiertage!❣️ http://www.hamburger-obdachlose.deMore → -
Projekt Landpacht - Jetzt Obdachlose unterstützen
Luise Schoolmann · 02.11.2025✨ Danke an Alle, die letzten Samstag an mich gedacht haben. Das bedeutet mir wirklich sehr viel - all die Jahre - die wir seit 2010 bei Facebook schon versammelt sind, um Gutes zu tun. Bald geht´s weiter auch mit der Verteilung von Sachspenden - die nächste Bollerwagen-Tour ist schon in Planung.https://www.facebook.com/reel/2316526588770721/(Video zu meinem 50-igsten Geburtstag)... und weil mein Arzt sagt, wenn ich die "50" erleben will, muss ich mehr für meine Gesundheit tun - auch mal gar nichts tun - Urlaub machen, regenerieren, Auszeiten nehmen. Das ewige sitzen vor dem Computer sei "gar nicht gut", das hat systemisch mein Herz geschwächt und nun habe ich seit gut 2 Jahren schon zu kämpfen damit. Doch wat mutt dat mutt ...Ganz bald schon starten wir ins nächste Winterprojekt - eine neue Fläche muss gefunden werden, da die bisherige Fläche in Hamburg Mitte wegen Verkaufs nicht mehr zur Verfügung steht. Wir überlegen eine Fläche von privat zu pachten. Bitte unterstützt uns bei der Suche und gebt uns bescheid, wenn Ihr noch Ecken kennt wo Iglus oder Container stehen dürften. Alles bis 2000 Euro Jahrespacht nehmen wir gerne an. Spendenlink für unser Winterprojekt: -->https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=7GX8T3VWD82DC(Neue Rubrik - Landpacht für Wohncontainer)Großen Dank an alle UnterstützerInnen.http://www.Hamburger-Obdachlose.deMore → -
9 Jahre Bürgerini - wir sagen Danke!
Luise Schoolmann · 27.04.2025Foto: Max Bryan beim epd während einer Besprechung zur bevorstehenden Veröffentlichung im Jahre 2017 - damals standen wir noch ganz am Anfang unserer Initiative. Sie brachten dann einen großen Bericht, der von zahlreichen Medien aufgegriffen wurde und danach ging es plötzlich ganz schnell. Plötzlich fanden sich gleich mehrere Flächengeber - darunter auch der FC St. Pauli in Hamburg Niendorf.7 Jahre später und am Trainingszentrum in der Kollaustrasse werden neue Fussballfelder gebaut - unser Container - der dort 7 Jahre lang stand, musste vorerst weichen und wir zogen um - in eine nahegelegene Kirchengemeinde - die unbürokratisch Hilfe anbot.Nächsten Winter wollen wir das Konzept auch in andere Stadtteile exportieren. Bitte helft mit geeignete Standorte zu finden, damit wir den Sommer über die Formalitäten erledigen und Bauanträge stellen können.- Wer wir sind und was wir tun -✨ Die Bürgerinitiative "Hilfe für Hamburger Obdachlose" ist ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung von Hamburger Obdachlosen. Es gibt ein Unterbringungs-und ein Sachspenden-Programm. 2016 wurde die Initiative gegründet - zusammen mit Max Bryan. Der Gruppengründer war früher selbst auch betroffen, lebte 2 Jahre in Hamburg auf der Straße, bevor er sein Glück auf einem Gartenhof im Hessischen Steinfurth bei Bad Nauheim fand. Mit dem Fahrrad war er dorthin gelangt, nachdem er in Hamburg vergeblich eine neue Bleibe suchte. Zurück nach Hamburg kam Bryan dann 2016 um seinen Kumpel und Weggefährten Klaus zu helfen. Bryan´s Facebook-Freunde hatten für einen Wohncontainer gespendet. 9 Jahre ist das jetzt her und wir sind dankbar für jede Unterstützung der von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen. https://www.facebook.com/hamburgeraktionsbuendnis/videos/9701788659864813Aufruf: Ihr kennt eine Kirche, einen Pastor, einen Diakon - mit dem Ihr in Kontakt steht und von dem Ihr wisst, dass er obdachlosen Menschen gerne hilft? Dann sprecht ihn gerne an, ob nicht auch seine Kirche nächsten Winter ein paar Quadratmeter Fläche zur Verfügung stellt zur Aufstellung eines solchen Wohncontainers wie zuletzt hier gezeigt, damit wohnungslosen Menschen auch in anderen Stadtteilen auf die selbe Weise geholfen werden kann.Auch weil so eine Baugenehmigung oft Monate braucht und wir den Sommer dafür nutzen könnten - entsprechende Notwendigkeiten zu erledigen.Jetzt mithelfen und weitersagen: "Nach dem Winter ist vor dem Winter" - hier kann man mit unterstützen auch für nächsten Winter schon -->https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachloseWir danken allen UnterstützerInnen.http://www.Hamburger-Obdachlose.deGesamtschau Schwerpunkt Iglus & Container 2022-2025 (90 Seiten pdf)https://hamburgerobdachlose.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/04/gesamtschau-iglus-container-april2025.pdfMore → -
WinterNotProgramm = SommerNotProgramm
Luise Schoolmann · 11.04.2025JETZT MITHELFEN und UNTERSTÜTZEN!Video zum Ganzjahres-Programm der Initiative "Hilfe für Hamburger Obdachlose" zur Unterbringung wohnungsloser Menschen. Wir bieten auch Wohncontainer an. Kosten für Miete, Sanitär plus laufende Betriebskosten betragen mehrere hundert Euro pro Monat. Wir sind ausnahmslos spendenfinanziert.Zuletzt wurde nach langer Vorarbeit ein weiterer Wohncontainer aufgestellt - unweit des bisherigen Standortes beim FC St. Pauli. Hier ein Beitrag von NOA4 - den "Nachbarn on air" zu diesem Thema --> https://fb.watch/yJeNNyCgFY/⭐ WinterNotProgramm = SommerNotProgramm ⭐Obdachlosen ganzjährig helfen!Denn nicht nur im Winter, sondern auch während der übrigen Monate des Jahres benötigen obdachlose Menschen Schutz vor den Gefahren der Strasse. Übergriffe, Brandanschläge, Flaschenwürfe - immer wieder gibt es Berichte von derartigen Vorfällen. Deshalb setzen wir uns ein für ganzjährige Unterbringung von Obdachlosen. Bitte helft mit, dass wir auch in diesem Jahr ganzjährig tätig sein können.Spendenlink: https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachlosehttps://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXNWir danken allen UnterstützerInnen. http://www.Hamburger-Obdachlose.deMore → -
Geschafft! ✨ Neuer privater Wohncontainer ✨
Luise Schoolmann · 16.03.2025Obdachlosen ganzjährig helfen In knapp 2 Wochen (31.3.) endet das städtische Winternotprogramm und die wohnungslosen Menschen müssen zurück auf die Straße - sofern sie in keine Folgeunterkunft vermittelt werden konnten. Wir als private Initiative sind nicht an diesen Termin gebunden und können unseren Bewohnern (generell) einen dauerhaften Ganzjahres-Container anbieten - sofern die Flächengeber dies ermöglichen und die Anmietung via Spenden finanziert ist. Wir bitten daher jetzt auch schon und für nächsten Winter die Hamburger Kirchengemeinden generell einen Platz frei zu halten für einen Container aus unserem privaten Winternotprogramm. Das Losverfahren der Diakonie zur Vergabe der städtischen Wohncontainer in den Kirchengemeinden kann nicht alle Betroffenen erreichen. Viele gehen leer aus und Manche wissen auch nicht mal davon. Auch Denen muss geholfen werden und sei es mit nur einem privaten Stellplatz da - wo ohnehin in den Kirchengemeinden die Container des städtischen Winternotprogramms schon stehen. Dort könnten wir unseren privaten Container einfach mit dazu stellen - selbst finanziert - versteht sich. Hintergrund: Nach langer Vorarbeit konnten wir Mitte Februar einen weiteren Wohncontainer für unser privates Winternotprogramm aufstellen - ebenfalls in Hamburg Niendorf - unweit unseres bisherigen Standortes beim FC St. Pauli in der Kollaustrasse. Fast 8 Jahre waren wir zu Gast beim Hamburger Traditionsverein am Langenhorst 6 (seit 2017) - dort liegt das Trainingszentrum des FC St. Pauli - welches nun um mehrere Fussballfelder erweitert werden soll - weshalb unser Wohncontainer für den Obdachlosen Hans (61) - der seit gut 3 Jahren dort lebte - zurückgebaut - sprich - entfernt werden musste. Oke Göttlich - der Präsident des FC St. Pauli persönlich hatte damals sein "Okay" für die Aufstellung des Wohncontainers gegeben und wer immer den Container in all den Jahren bewohnte - war stets ein umgänglicher "Nachbar". So mancher Pauli-Star zeigte Herz für unsere Bewohner - ob nun Horst, Klaus, Olaf oder Hans zuletzt - sie alle bekamen hin und wieder auch was zugesteckt von den Kickern des Hamburger Traditionsvereins und leider wird dort aktuell gebaut, so dass unser Container dort vorerst weichen musste. Und so machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Stellplatz und die Freude war groß, als aus Niendorfer Kirchenkreisen sich tatsächlich eine Möglichkeit bot - unseren Wohncontainer zu einem der schon bestehenden Anlagen mit hinzu zu stellen und wir suchen dann ja immer auch gezielt nach Menschen, die über 50 schon sind und die bei der Verlosung der Einzelcontainer über die Diakonie leer ausgingen und/oder den Weg dorthin noch gar nicht fanden - auch Denen wollen wir helfen - so wie Florin zum Beispiel - auch er ist über 50 und lebt mit seiner Tochter auf der Straße. Als privates Winternotprogramm sind wir nicht verpflichtet einen über die Diakonie zugeteilten Bewohner aufzunehmen und können stattdessen selbst auf die Suche nach bedürftigen Menschen gehen - wie auch in diesem Fall und Florin brauchte den Schlafplatz wirklich sehr - schlief bislang unter einer nahegelegenen Brücke. Die Nächte sind immer noch frostig kalt - auch im März! ... weshalb wir Mitte Februar einen weiteren Wohncontainer aufgestellt hatten - auf dem Gelände einer Niendorfer Kirchengemeinde und eingezogen ist Florin, der zusammen mit seiner Tochter bislang unter einer Brücke schlief. 😢 Es sind diese Lebensgeschichten - die uns immer wieder begegnen. In ihrer Heimat finden die Menschen keine oder nur schlecht bezahlte Arbeit. Nach Deutschland kommen sie dann in der Hoffnung sich Chancen für ein geregeltes Einkommen zu erarbeiten und Florin ist fleißig. Jeden Morgen steht er frühzeitig auf und sammelt Flaschen aus den Hinterlassenschaften der Nacht, bevor er dann Mittags zu seinem Instrument greift, ein nicht mehr ganz intaktes Schifferklavier. Die Seitenverkleidung fehlt und eine Taste ist herausgebrochen. Doch Florin spielt tapfer sein Lied in der Hoffnung ein paar Euros damit einzunehmen. "Es reicht für mich und meine Tochter zum Essen und Trinken" - sagt er mir im Gespräch. Es war unser erstes Zusammentreffen letzte Woche und ich bot ihm unseren Container an. Verabredet waren wir dann für 15 Uhr am Folgetag. Diesen "Test" machen wir immer - um sicher zu gehen - dass die Person unseren Container auch wirklich haben will - sie oder er bereit ist - Termine auch wahrzunehmen und eine erste Ernüchterung gab es dann, als Florin am Folgetag nicht auftauchte und ein andere Musiker an seinem Stammplatz saß. "Wenn er nicht kommt, dann soll es so sein, dann suchen wir Jemand Anderen" - dachte ich mir und wartete eine Weile - mehr als eine Stunde - das habe ich bei Klaus und all den Anderen gelernt - dass man nicht sicher sein kann, dass Jemand auch kommt zum vereinbarten Termin. Die Widrigkeiten, denen Menschen im Leben auf der Straße ausgesetzt sind, sind einfach auch viel größer als eine auf Biegen und Brechen erzwungene Pünktlichkeit. Das Überleben und die Beschaffung des Notwendigsten steht im Vordergrund und meist (fast immer) wurde meine Geduld am Ende auch belohnt - so auch dieses mal. Mit mehr als einer Stunde Verspätung bog Florin dann doch noch um die Ecke und winkte von weitem schon zu mir rüber. Er humpelt ein wenig und kann nicht mehr so schnell gehen. Ein glücklicher Moment, zu wissen, dass ihm das Angebot etwas bedeutet und er es nicht ausschlagen sondern wahrnehmen möchte. "Hallo Florin" und er fasst sich ans Herz. Im Süden Europas begrüßt man sich so und das mit der Kirche passt auch. Florin ist sehr gläubig und dankbar für diese Möglichkeit sich auszuruhen. Ein Bett im Warmen, ein Raum zum abschließen, die Ruhe an sich. Es ist die Sicherheit nachts ruhig schlafen zu können, die so wertvoll ist für Menschen ohne Bleibe. Als ich Florin beim Einzug dann zusätzlich noch 10 Euro schenkte nahm er dankend meine Hand und senkte sein Haupt. Seine Stirn berührte meinen Handrücken, als hätte ich etwas ganz Unglaubliches für ihn getan. Doch es war nur ein Schlafplatz und es waren nur 10 Euro - die mancher Orts die Welt bedeuten und es ist an uns, diese Welt ein Stück weit besser zu machen - auch diesen Menschen zu helfen - die sonst kaum oder keine Hilfe bekommen. NEVER GIVE UP! 8 Jahre Bürgerini ... Gut 8 Jahre gibt es unser privates Winternotprogramm nun schon. Unser erster Container stand an der St. Pauli Hafenstrasse (2016 für Klaus) gefolgt von 2017 bis 2024 beim FC St. Pauli in Hamburg Niendorf und ganz neu unser Wohncontainer auf der Fläche einer nahegelegenen Kirche - ebenfalls in Hamburg Niendorf. Worin unterscheidet sich unser Programm von dem der Stadt? Der wichtigste Punkt ist: Unsere Bewohner müssen nicht jeden Tag 9 Uhr vor die Tür - sie können den Container auch ganztägig nutzen und müssen nicht auf 17 Uhr warten, bis sie wieder ins Warme dürfen. Erst ab 10 Grad Minus dürften obdachlose Menschen - nach Willen der Stadt - das städtische Winternotprogramm auch tagsüber nutzen. Desweiteren sind wir mit unserem privat finanzierten Containern nicht an die Zuteilung der Diakonie gebunden. Die bestimmt, wer in welchen Container welcher Kirchengemeinde geht - per Losverfahren. Wir hingegen suchen gezielt nach Bedürftigen, die im Losverfahren leer ausgingen - darunter auch ältere Menschen - die manchmal den Weg zur Diakonie auch noch gar nicht fanden - auch Denen muss geholfen werden. Idealerweise halten die Kirchengemeinden künftig auch einen Platz frei für genau solche Betroffene, die am 1. November bei der Vergabe der Wohncontainer der Diakonie leer ausgingen und/oder nicht mal davon wussten. Dann könnte man über unser privates Winternotprogramm je einen Container noch mit dazu stellen und wir schauen, wer das Angebot dann am Nötigsten braucht. Alles allein nur über das Losverfahren der Diakonie abzuwickeln halten wir für nicht wirklich ausreichend. Viele bleiben so auf der Strecke. Besonders Menschen über 50 haben es besonders schwer den Winter im Freien zu überstehen. Hier unser Betterplace-Programm: https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachlose Ziel ist es, die Container möglichst auch ganzjährig aufzustellen - denn auch darin unterscheidet sich unser Programm von dem der Stadt. Sowohl im Mehrbett-Gebäude als auch in den Kirchengemeinden ist ab Ende März dann meistens schon Schluss mit der Unterbringung und auch die Container der Kirchengemeinden werden dann regelmäßig schon abgebaut. Dabei brauchen die Betroffenen ganzjährigen Schutz - nicht nur vor der Kälte - auch vor Übergriffen in der Nacht, denen sie sonst schutzlos im Leben auf der Straße ausgesetzt sind. Hier bitte spenden für unser Ganzjahres-Programm (Rubrik: Wohncontainer) https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXN Wir danken allen UnterstützerInnen. 💝 https://www.Hamburger-Obdachlose.de Kontakt: 01577-8462411 | [email protected] Download Gesamtschau Iglus 2022-2025 (90 Seiten pdf) https://hamburgerobdachlose.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/03/gesamtschau-iglus-container-maerz2025.pdfMore → -
Chancen & Chancengeber! Wochenblatt-Bericht ...
Luise Schoolmann · 16.03.2025Hamburger Wochenblatt schreibt: "Vom Tibarg in den Container" (8. März) Den Tibarg-Besuchern könnte Florin vielleicht schon aufgefallen sein. Der Obdachlose sitzt regelmäßig in der Fußgängerzone und spielt auf seinem Schifferklavier. Dank der Initiative "Hilfe für Hamburger Obdachlose" hat der Mittfünfziger jetzt ein Zuhause auf Zeit in einem privaten Wohncontainer erhalten. Auf rund 20 Quadratmetern findet Florin alles, was er braucht: Bett, Schrank, Tisch, Stuhl, Kochplatte, Wasserkocher und Heizung. Wichtig ist vorallem die Tür, die er für etwas Privatsphäre hinter sich abschließen kann. Für Florin ist dieser "Luxus" nicht selbstverständlich: Da er in seiner Heimat keine Arbeit fand, versuchte er sein Glück in Deutschland. Bislang vergeblich: Florin lebt auf der Straße und bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Straßenmusik, bevorzugt spielt er auf dem Tibarg. "Seinem Instrument fehlt zwar eine Taste, aber die Lieder klingen gut und gefallen", erzählt Max Bryan, der Initiator von "Hilfe für Hamburger Obdachlose". Als er Florin in der letzten Woche nach einem intensiven Gespräch das Angebot machte, für den Rest des Winters in einer warmen Bleibe zu verbringen, nahm der Obdachlose dies dankbar an. Sieben Jahre lang durfte die Hamburger Bürgerinitiative ihren Container direkt neben dem Gelände des FC St. Pauli am Langenhorst aufstellen. Jeden Winter fanden dort Obdachlose wie Horst, Klaus, Olaf und zuletzt Hans ein warmes Zuhause. Aufgrund einer Baustelle musste der Container nun aber weichen. "Auf der Suche nach einem neuen Stellplatz bot uns eine Niendorfer Kirche zumindest für den Rest des Winters eine Lösung an", erläutert Bryan, der für diese Chance sehr dankbar ist. Da es sich um ein privates Winternotprogramm handele, sei man nicht verpflichtet, einen über die Diakonie zugeteilten Bewohner zu nehmen, sondern könne gezielt nach Menschen suchen, die dringend Hilfe benötigen. "Bei dem Losverfahren der Diakonie bleiben viele der Betroffenen auf der Strecke", betont Max Bryan. "Besonders Menschen über 50 haben es schwer, den Winter im Freien zu überstehen". Zunächst bis April bleibt Florin nun in "seinem" Container. Ziel der Initiative ist es aber, die Container ganzjährig aufzustellen. "Die Betroffenen brauchen Schutz nicht nur vor der Kälte, sondern auch vor Übergriffen in der Nacht", so Bryan. Wer die Initiative unterstützen möchte: https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachlose Wir danken dem Wochenblatt für den Bericht.💝 http://www.Hamburger-Obdachlose.deMore →
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