Alle News und neuen Entwicklungen findet Ihr ab sofort auch hier: https://www.facebook.com/Kaelteschutz Spendenaktion Iglus und Container - Kaelteschutz fuer Obdachlose ⭐ Ein Iglu rettet Leben! ❄️ Ein Iglu schützt vor Eis und Kälte. ❣️ Drinnen ist es 15 Grad wärmer als draußen. 👍 🎬 Diese Woche war das Fernsehen zu Besuch im Iglu-Camp Hamburg Mitte. RTL, Hamburg1, Noa4 📺 Abendblatt und auch Hinz & Kunzt hat inzwischen berichtet, denn die neue Fläche ist ein echter Meilenstein! 📌 Noch nie in der Geschichte des städtischen Sozialraummanagements hat die Stadt eine Fläche für ein privates Vorhaben dieser Art hergegeben. Ein Novum - quasi - und vielleicht ja auch ein Durchbruch - eine Aktion mit Vorbild-Charakter - denn auch andere Städte könnten sich von dem Beispiel inspiriert fühlen Selbiges zu tun - unkompliziert, niedrigschwelligen Zugang zu einem Erfrierungsschutz dieser Art für die Nacht anzubieten und nicht nur das. Auch Leute von Privat - mit eigener privater Fläche könnten dem Beispiel noch folgen und sich ein solches Iglu in den Garten stellen, um einen Obdachlosen darin überwintern zu lassen. Hier der Bericht vom 20.12.2023 --> https://www.youtube.com/watch?v=A1eNy2tbROs Zumal es noch reichlich Leerstand gibt überall in der Stadt. Diese Fläche da in Hamburg Mitte ist nur eine von vielen in der Stadt derzeit ungenutzten Arealen, wo Programme wie diese ergänzend etwas tun können für Menschen ohne Wohnung. Wenn das Sozialraummanagement der Stadt alle Flächen voll ausnutzt für Zwecke wie diese, wäre die Obdachlosigkeit schnell besiegt. Obdachlos sein bedeutet kein Obdach zu haben. Ein Iglu ist aber ein Obdach - ein Dach über den Kopf. Wenn auch nur ein Kleines, ein LittleRoom, ein Erfrierungsschutz für die Nacht. Schon das rettet Leben. +++ Was bisher geschah +++ ⭐️ Geschafft! ⭐️ Stadt vermietet Fläche an uns! ⭐️ Letzten Mittwoch war Schlüsselübergabe ☘ wir sind überglücklich! 🥰 Eine Hamburger Liegenschaftsverwaltung hat uns eine Fläche mitten im Herzen Hamburgs vermietet - in unmittelbarer Nähe zu einer Tagesaufenthaltsstätte und speziell zur Aufstellung unserer Iglus - das sind Schaumstoffzelte drinnen 15 Grad wärmer als draußen, die vor dem Kältetod schützen und die ersten Iglus wurden bereits aufgestellt - weitere werden folgen. Es war immer unser Traum - so eine Fläche zu bekommen, denn wir mussten lange dafür kämpfen. Am Ende stimmten alle Instanzen dafür - wir dürfen rauf - und haben nun einen Vertrag - für das 1. Iglu-Camp mitten im Herzen Hamburgs - wir freuen uns wirklich sehr, dass das geklappt hat. https://www.facebook.com/MaxBryanDiary/posts/pfbid022HrwGc9D2HKM59TZGyT4GYTWxdKqrpsHZLtQ7khzy8aWKRpfbUx1JXKmP6xJaYH8l +++ Erfahrungsbericht +++ Kaum waren die ersten Iglus aufgestellt, stand auch schon der 1. Bewohner vor dem Zaun - ein Mann aus Thüringen (68) - eine Tüte und ein Koffer - suchte Einlass zum Gelände, weil wollte nicht in die städtische Notunterkunft, kommt mit der Mehrbett-Situation dort nicht klar. Sein Glück konnte er kaum fassen, als wir ihm das Iglu auf dem geschützten Gelände anboten, denn es geht auch um Sicherheit für seine Sachen - kein Unbefugter kommt aufs Gelände - nur die Iglu-Bewohner haben die Zahlenkombi vom Türschloss und wir danken er Liegenschaftsverwaltung der Stadt für die freundliche Unterstützung des Camps. +++ Ruhe ⭐ Wärme ⭐ Sicherheit ⭐ +++ ... sind die entscheidenden Kriterien für Menschen, die unser Iglu-Camp als Kälteschutz nutzen. Auch Johannes (38) fand den Weg zu uns, ein weiterer Iglu-Bewohner und zuvor waren Hans, Torsten, Dimi und Demian eingezogen, die letztes Jahr am Lawaetz-Haus die Iglus schon bewohnten. Was sie von der neuen Fläche halten, wollte ich wissen und Dimi gerät ins Schwärmen. "Das ist wunderbar hier" - vorallem die Sicherheit seiner Sachen sei ihm wichtig und das hat man nicht überall. Zu wissen, dass ein gewisser Bereich hinter sich abschließbar ist - das ist so viel wert - das bringt so viel mehr innere Ruhe - man kann sich das kaum vorstellen - wenn man selbst sowas nicht erlebt hat - in ständiger Angst um seine Sachen auf der Straße irgendwo leben zu müssen. Im Grunde schläft man nie wirklich tief und fest, mit halbem Auge immer wach, in der Angst, selbst auch das letzte Hab und Gut verlieren zu können. Mit einer Spende für ein Iglu helft Ihr unser Camp zu erweitern. Hier der Link zum teilen und Freunde einladen: https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachlose Paypal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=7GX8T3VWD82DC Ganz lieben Dank an Alle, die schon gespendet haben! 🙏☘💝 http://www.LittleRoom.info
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Bollerwagentour fuer Obdachlose - Termine
Luise Schoolmann · 29.08.2026
⭐️Bollerwagen Melonen-Special ⭐️ (Teil 3) Einladung zur Teilnahme an unserer Bollerwagen-Tour zur Unterstützung obdachloser und bedürftiger Menschen in Hamburg! (Termine 30.8. und 27.9.) Liebe Freunde, Wegbegleiter und MitleserInnen, wir sind jetzt im 10. Jahr unserer Bürgerinitiative zur Unterstützung von Hamburger Obdachlosen und verteilen regelmäßig auch Sachspenden rund um den Hamburger Hauptbahnhof. Aktuell können wir Wasser und frisches Obst gut gebrauchen, aber auch Spätsommerkleidung, vorallem Pullis und Regenjacken und Passendes für den Übergang zum Herbst jetzt auch schon! Man kann uns auch Päckchen schicken oder die Aktion mit einer Geldspende für den Zukauf von frischen Lebensmitteln unterstützen.https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose/posts/2902996376717864/Anbei unsere Berichte von zuletzt und wieder mit dabei waren Juliane Bellis, Frederike Runge, Hans Reinhard Klopp, Karin Paulus - die ein Paket schickte, wie auch Nadine Hellbach Bielefeld - die ebenfalls postalisch mit unterstützte und erneut ihre Glücksbringer-5 Euro-Kombi spendete. Ganz großen Dank dafür und für diesen erneut beherzten Beitrag zum Gelingen dieser gemeinsamen guten Sache!So warm wie letztes mal war es Gott sei Dank nicht und wir mussten auf die gegenüberliegenden Straßenseite ausweichen (das Ticket dort kostet 8 Euro für 2 Stunden!!! - so teuer wie nie zuvor) aber Dank vieler Hände war das Umladen nebst Melone schneiden dann rasch erledigt und wir konnten losziehen Richtung Bahnhofsmission, wo wir auch die erste Versorgung übernahmen, nachdem wir auf den Weg dorthin ebenfalls schon Leute antrafen, die augenscheinlich mehr als bedürftig waren."Danke, dass Ihr das macht" - sprach eine Frau uns an, die von Obdachlosigkeit betroffen ist. Frederike gab ihr daraufhin noch eine Extraration Hygiene-Artikel und auch die Melone war wieder eine willkommene Erfrischung. Juliane Bellis hatte zusätzlich auch belegte Brote und Müsliriegel im Gepäck - eine wirklich hilfreiche Ergänzung - denn immer wenn die Tüten zum Ende hin dann vollständig verteilt sind, bleibt nur Kaffee und Getränk über und da hilft es sehr, wenn man nach hinten raus auch noch was zum Essen mit in die Hand geben kann. "Das ist genau mein Ding" - sagte Juliane, die gleich 4 Vierbeiner daheim hat und sich auch für den Tierschutz sehr engagiert und wir freuen uns immer sehr, neue Leute und Gasthelfer mit begrüßen zu dürfen. In Deutschland muss niemand hungern??? Das ist eine weitverbreitete These!‼️ Zwar verfügt Hamburg über ein vergleichsweise dichtes Netz aus Tafeln, Suppenküchen, Mittagstischen und weiteren Hilfsangeboten. Dennoch sind diese Einrichtungen seit Jahren stark frequentiert. Zehntausende Menschen in Hamburg sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Allein die Hamburger Tafeln versorgen regelmäßig viele tausend Haushalte und verzeichnen seit Jahren eine hohe Nachfrage. Gleichzeitig können aufgrund begrenzter Lebensmittelspenden und personeller Kapazitäten nicht immer alle Hilfesuchenden aufgenommen oder im gewünschten Umfang versorgt werden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Viele Menschen leben trotz Arbeit am Existenzminimum. Steigende Mieten, hohe Energiepreise, gestiegene Lebensmittelkosten und allgemeine Preissteigerungen führen dazu, dass das Einkommen am Monatsende häufig nicht mehr ausreicht. Besonders betroffen sind unter anderem Rentnerinnen und Rentner mit geringer Rente, Alleinerziehende, Familien mit mehreren Kindern, Menschen im Bürgergeldbezug, Erwerbsunfähige, Studierende, Auszubildende, Minijobber sowie Menschen, die zwar arbeiten, deren Lohn aber dennoch nicht zum Leben reicht. Hinzu kommen unvorhergesehene Ausgaben wie defekte Haushaltsgeräte, Nachzahlungen für Strom oder Heizung, Medikamente, Fahrtkosten oder notwendige Anschaffungen. Oft genügt schon eine einzige größere Rechnung, damit für Lebensmittel kaum noch Geld übrig bleibt. Auch wir erleben diese Realität Tag für Tag bei unseren Einsätzen am Hamburger ZOB. Wegen der Nähe zum Drob Inn treffen wir immer wieder auf Menschen mit einer schweren Suchterkrankung. Manche sind so stark abgemagert, dass sofort erkennbar ist, wie schlecht ihr körperlicher Zustand ist. Nicht selten ist kein Geld mehr für Essen da, weil die gesamte finanzielle Situation durch die Suchterkrankung geprägt ist. Das mag bei manchen Menschen Unverständnis hervorrufen. Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass eine Abhängigkeitserkrankung eine anerkannte Krankheit ist. Der Weg aus der Sucht ist häufig lang, von Rückschlägen begleitet und gelingt nur mit viel Unterstützung. Deshalb danken wir allen Menschen, die unsere Arbeit unterstützen und mit ihren Spenden dazu beitragen, dass wir auch diese Menschen mit einer Snacktüte und Getränken versorgen können. Niemand soll hungrig bleiben müssen – unabhängig davon, aus welchen Gründen er in Not geraten ist. Ein Stück Brot, eine warme Mahlzeit oder eine freundliche Begegnung lösen zwar nicht alle Probleme, können aber ein wichtiger erster Schritt sein und zeigen den Betroffenen, dass sie nicht vergessen sind. ⭐Glücksbringer-Fünfer-Kombi⭐ Für das Glück der Menschen auf der Straße bastelt Nadine Hellbach-Bielefeld so kleine Talismane und man spürt wie sehr ihr das Glück der Anderen am Herzen liegt. Wer so viel Mühe aufbringt hat ein besonders großes Herz für die Bedürftigen. Danke und Chapeau für diesen Einsatz und Danke Karin Paulus für das perfekt gepackte Paket - eine Blaupause für Alle, die noch was schicken wollen. Paketanschrift: (auch für September dann schon) Hans Jürgen HälkPoststrasse 20b21255 Königsmoor Wer bei den Verteilungen selbst auch mal mit dabei sein möchte, meldet sich gerne über den Messenger. Auch im August sind wir wieder am Start - immer am letzten Sonntag im Monat - in dem Fall am 30.8. und 27.9.! http://www.Hamburger-Obdachlose.de Spendenlink Zukäufe:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXN Großen Dank auch an Alle, die aus der Ferne mit unterstützen!
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Erfrischung für obdachlose Menschen im Hochsommer
Luise Schoolmann · 26.07.2026
... und wir danken Allen, die so fleißig mitgeholfen haben neulich die Sachspenden zu verteilen, trotz der extrem hohen Temperaturen vor Ort. Neben Frederike Runge und Hans Reinhard Klopp war auch Juliane Bellis erstmals zusammen mit ihre Tochter spontan mit hinzugekommen und Beide halfen mit beim Wasser verteilen und dem Kaffee-Ausschank. Großen Dank für dieses großartige Engagement! https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose/posts/2881863045497864/ Die Aktion mit den Melonen machen wir jedes Jahr, dann wenn es so heiß ist wie neulich und die Erfrischung tat unseren Gästen sehr gut. Vorallem an der Hamburger Bahnhofsmission trafen wir auf viele dankbare Menschen, die es kaum aushalten in dieser furchtbaren Hitze. Dank der Spenden unserer Mitglieder konnten wir dieses mal auch mehr Wasser hinzukaufen als sonst. Gerade jetzt ist das so wichtig! Deshalb großen Dank für diese Unterstützung! Juliane Bellis hatte zuvor auch noch ein Paket geschickt, mit T-Shirts, Unterwäsche, Hygiene-Artikel, Duschgel und Deo-Roller, alles kam mit in die Tüten und Dank Nadine Hellbach Bielefeld konnten wir sogar "Doppelfünfer" verteilen, für besondere Härtefälle quasi, die dann 10 statt 5 Euro bekommen. Mit viel Liebe zum Detail hat Nadine dann auch so kleine Talismane gebastelt, ganz im Sinne unserer Aktion "Ein Fünfer für den Fünften", was Menschen in besonderer Armut ermutigen soll, wieder mehr an sich und das eigene Glück zu glauben! Deshalb ganz lieben Dank an Alle, die für diese Aktion gespendet haben. Jeder 5. kommt mal dran - es gilt das Hamburger Glücksprinzip - auch im Juli und August! ☘Unser Wiedersehen mit Klaus!☘ ... und besondere Härtefälle bekommen 10 statt 5 Euro von uns - so auch mein alter Weggefährte von 2010 - inzwischen ist Klaus über 70 und sitzt im Rollstuhl. Seine Wunden am Bein werden regelmäßig versorgt, diese ehrenamtlichen HelferInnen, die sowas leisten, sind die größten Helden der Stadt, sie machen den schwersten Job überhaupt - auch weil Klaus nicht krankenversichert ist und Niemand am Ende die erbrachte Leistung bezahlt. ⭐16 Jahre Klaus Walter (71)⭐ Ihn anzutreffen auf seinen Wegen durch die Stadt ist immer Zufall, denn ein Handy - oder erreichbar sein - möchte er nicht. Über Jahre hinweg habe ich sein Schicksal mit begleitet, habe Höhen und Tiefen mit erlebt, seine Passion, sein Verhinderung, sein "Way of Life" - er will ja keine Hilfe vom Staat - kategorisch lehnt er das ab - seit 40 Jahren und irgendwie hat er all die Jahre überlebt - ohne Geld - ohne Heim - ohne Alles - nur mit ein paar Tüten und mit Menschen, die ihm zugetan sind, die ihm selbstlos sein Bein verbinden und helfender Hand zur Seite stehen. Respekt an Alle, die ihm und Menschen wie ihn trotz der fehlenden Kostenübernahme helfen. ⭐ 1. Begegnung 2010 ⭐ Als ich Klaus das erste mal traf - 2010 - auf einer Rolltreppe im Freien - kam er gerade vom Frühstück am Högerdamm zurück - damals eine der vielen Sozialstationen der Stadt und er fragte mich: "haben wir den selben Weg"? Seine beruhigende, gelassene Stimme, die Art wie er spricht, man muss schon 2x hinhören, um alles zu erfassen - zu begreifen, den Sinn hinter den Worten und dem Leben, das er führt. Freiheit war ihm immer das Wichtigste und das wird es wohl immer auch bleiben - selbst jetzt - im Rollstuhl und auf seinen Wegen durch die Stadt. Als Klaus noch laufen konnte, hatte er nicht selten 5 oder 10 Tüten an jeder Hand. Was er zum Leben braucht ist darin verbracht und manchmal auch mehr als er braucht. Immer wieder machte er für kurze Zeit mal "fest" an der ein oder anderen Sozialstation und hatte dann immer ein Problem auch mit dem "bunkern" von Essensresten - als habe er Furcht, am nächsten Tag nichts Essbares mehr zu besitzen und so trägt er die Dinge so lange mit sich, bis es gar nicht mehr geht. "Wenn der Hund es nicht mehr isst, dann ist es verdorben" - hat er mal zu mir gesagt, bei einer der vielen Gelegenheiten, als er sich wieder mal Essensreste aus dem Mülleimer besorgte. Ein kleiner süßer Hund schnupperte dann an den zurückgelassenen Nudeln und war angetan - das war das Signal für Klaus - "es ist noch genießbar"! +++ Ulcus cruris bei obdachlosen Menschen +++ Klaus Walter (71) hier am 28.6.2026 vor der Bahnhofsmission am Hamburger Hauptbahnhof (Südseite) und einer der vielen Zufälle unserer Begegnungen. Seine Beine haben über die Jahre schwer gelitten, bis hin zum Rollstuhl und diese Unterschenkel-Geschwüre sind eine weit verbreitete Krankheit unter den Obdachlosen, die eigentlich nie zur Ruhe kommen, nicht mal nachts. Umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt, ist eine chronische Wunde am Unterschenkel oder Knöchel, die über Wochen oder Monate nicht abheilt. Meist entsteht sie durch eine chronische venöse Insuffizienz (eine dauerhafte Schwäche der Beinvenen), seltener durch arterielle Durchblutungsstörungen (verminderte Blutversorgung der Beine) oder durch eine Kombination beider Ursachen. Charakteristisch sind starke Schmerzen, Nässen der Wunde, Entzündungen und eine sehr langsame Heilung. Wohnungslose Menschen sind besonders häufig von einem Ulcus cruris betroffen. Genaue bundesweite Zahlen existieren zwar nicht, da der Wohnstatus in medizinischen Statistiken meist nicht erfasst wird. Ärzte und Hilfsorganisationen berichten jedoch seit Jahren, dass chronische Beinwunden bei obdachlosen Menschen deutlich häufiger auftreten als in der Allgemeinbevölkerung.Die Ursachen dafür sind vielfältig. Viele Betroffene verbringen täglich viele Stunden im Stehen oder Gehen, wodurch sich Blut in den Beinvenen staut. Gleichzeitig fehlen oft Möglichkeiten, die Beine regelmäßig hochzulagern. Hinzu kommen ungeeignetes oder verschlissenes Schuhwerk, kleine Verletzungen, mangelnde Hygiene sowie eine erschwerte Wundversorgung. Auch Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), chronische Venenerkrankungen, Rauchen, Alkoholabhängigkeit oder Mangelernährung verschlechtern die Durchblutung und damit die Wundheilung erheblich. Ein weiterer entscheidender Faktor ist der eingeschränkte Zugang zur medizinischen Versorgung. Chronische Wunden müssen regelmäßig gereinigt, verbunden und ärztlich kontrolliert werden. Für Menschen ohne festen Wohnsitz ist dies oft kaum möglich. Verbände werden durch Nässe oder Schmutz verunreinigt, Medikamente können nicht zuverlässig eingenommen werden und notwendige Kompressionstherapien (medizinische Druckverbände oder Kompressionsstrümpfe zur Verbesserung des Blutflusses) werden häufig nicht konsequent durchgeführt. Dadurch können sich die Wunden infizieren, größer werden und über Monate oder sogar Jahre bestehen bleiben. Auch die Lebensbedingungen auf der Straße erschweren die Heilung. Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, ständiges Gehen und fehlende Ruhephasen belasten die betroffenen Beine dauerhaft. Gleichzeitig leidet das Immunsystem vieler wohnungsloser Menschen unter Mangelernährung, Schlafmangel und chronischem Stress. Dadurch kann der Körper neues Gewebe deutlich langsamer bilden und Krankheitserreger schlechter bekämpfen.Für Deutschland wird geschätzt, dass mehrere Hunderttausend Menschen an einem Ulcus cruris leiden. http://www.Hamburger-Obdachlose.de Die nächste Sachspendenverteilung ist am 27. Juli - und regulär am letzten Sonntag im Monat. Meldet Euch gerne, wer selbst auch etwas mit beitragen möchte. Spendenlink Zukäufe:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXN
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3.654 € of 6.800 € collected
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Dagmar donated 20 €
Michael donated 50 €
Björn donated 70 €
Björn donated 30 €
Christian donated 5 €
Marion donated 30 €
Thomas donated 150 €
Christiane donated 100 €
Martin donated 50 €
Anke donated 40 €