Hamburger Wochenblatt schreibt: "Vom Tibarg in den Container" (8. März) Den Tibarg-Besuchern könnte Florin vielleicht schon aufgefallen sein. Der Obdachlose sitzt regelmäßig in der Fußgängerzone und spielt auf seinem Schifferklavier. Dank der Initiative "Hilfe für Hamburger Obdachlose" hat der Mittfünfziger jetzt ein Zuhause auf Zeit in einem privaten Wohncontainer erhalten. Auf rund 20 Quadratmetern findet Florin alles, was er braucht: Bett, Schrank, Tisch, Stuhl, Kochplatte, Wasserkocher und Heizung. Wichtig ist vorallem die Tür, die er für etwas Privatsphäre hinter sich abschließen kann. Für Florin ist dieser "Luxus" nicht selbstverständlich: Da er in seiner Heimat keine Arbeit fand, versuchte er sein Glück in Deutschland. Bislang vergeblich: Florin lebt auf der Straße und bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Straßenmusik, bevorzugt spielt er auf dem Tibarg. "Seinem Instrument fehlt zwar eine Taste, aber die Lieder klingen gut und gefallen", erzählt Max Bryan, der Initiator von "Hilfe für Hamburger Obdachlose". Als er Florin in der letzten Woche nach einem intensiven Gespräch das Angebot machte, für den Rest des Winters in einer warmen Bleibe zu verbringen, nahm der Obdachlose dies dankbar an. Sieben Jahre lang durfte die Hamburger Bürgerinitiative ihren Container direkt neben dem Gelände des FC St. Pauli am Langenhorst aufstellen. Jeden Winter fanden dort Obdachlose wie Horst, Klaus, Olaf und zuletzt Hans ein warmes Zuhause. Aufgrund einer Baustelle musste der Container nun aber weichen. "Auf der Suche nach einem neuen Stellplatz bot uns eine Niendorfer Kirche zumindest für den Rest des Winters eine Lösung an", erläutert Bryan, der für diese Chance sehr dankbar ist. Da es sich um ein privates Winternotprogramm handele, sei man nicht verpflichtet, einen über die Diakonie zugeteilten Bewohner zu nehmen, sondern könne gezielt nach Menschen suchen, die dringend Hilfe benötigen. "Bei dem Losverfahren der Diakonie bleiben viele der Betroffenen auf der Strecke", betont Max Bryan. "Besonders Menschen über 50 haben es schwer, den Winter im Freien zu überstehen". Zunächst bis April bleibt Florin nun in "seinem" Container. Ziel der Initiative ist es aber, die Container ganzjährig aufzustellen. "Die Betroffenen brauchen Schutz nicht nur vor der Kälte, sondern auch vor Übergriffen in der Nacht", so Bryan. Wer die Initiative unterstützen möchte: https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachlose Wir danken dem Wochenblatt für den Bericht.💝 http://www.Hamburger-Obdachlose.de
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Spendenaufruf: Obdachlosen auch im Sommer helfen!
Luise Schoolmann · 23.05.2026
Von Herz zu Herz - von Mensch zu Mensch:https://www.facebook.com/reel/1734506417536063/ Auch an Pfingsten (24.5.) und während der Sommermonate wollen wir unsere Snacktüten an Obdachlose und Bedürftige verteilen und leider waren die Spenden zuletzt ziemlich eingebrochen wegen der Ölkrise und der hohen Sprit-Preise offenbar! Wir benötigen dringend Unterstützung! Wer kann helfen? Für die nächsten Termine braucht es noch ein paar Euros und ein zusätzlicher Bollerwagen muss auch angeschafft werden. Jeder noch so kleine Beitrag hilft! Spendenlink:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXNGroßen Dank für die Unterstützung! http://www.Hamburger-Obdachlose.de
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Bollerwagen-Tour mit Yasmina Filali
Luise Schoolmann · 05.04.2026
⭐ Frohe Ostern alle zusammen! ⭐ Wir danken allen Helfern und UnterstützerInnen unserer Osteraktion am Hamburger Hauptbahnhof! Mit dabei waren Yasmina Filali, Michaela Micky Light, Blanca Ines, Hans Reinhard Klopp, Harald Krüger vom ASB Hamburg Mitte, der für unsere Bollerwagen Osterspecial Tour die Schlafsäcke nebst Hygiene-Sets spendete, sowie Rewe Stanislawski, die uns erneut und über Yasmina mit Schokohasen versorgten, plus die Paketspender Heinz Peter Niedzwiedz und Tina Agu und Alle, die aus der Ferne gespendet haben für den Zukauf beim Aldi - auch da werden jedesmal reichlich Euros benötigt, um Äpfel, Bananen, Milchbrötchen, Knoppers und Kekse sowie Kaffee und Wasser zuzukaufen - Danke an Alle, die diese Bollerwagen-Touren seit Jahren mit ermöglichen.Unsere Runde startete wie gehabt am Gabenzaun, der verlassener denn je erscheint. Nur einen einzigen Obdachlosen haben wir im Nordbereich des Hamburger Hauptbahnhofs angetroffen, da hat das SPD geführte Bezirksamt in Sachen Vertreibung ganze Arbeit geleistet und hoffentlich bekommen die in Hamburg bei der nächsten Wahl die selbe Klatsche wie anderswo zuletzt geschehen - weil so anti-sozial sollte keine Partei sein, die den Namen "sozial" vor sich herträgt - das aber nur am Rande!An der Bahnhofsmission fanden wir dann reichlich Abnehmer für unsere Ostertüten nebst Kleiderspenden, vorallem Unterwäsche war sehr gefragt, da will uns der ASB demnächst noch mehr Neuware auch hinzuliefern. Die Kooperation mit den Kollegen geht also weiter. Großen Dank also nochmal auch an diese Adresse - denn auch Schlafsäcke sind derzeit sehr gefragt - jetzt - wo das städtische Winternotprogramm geschlossen wurde und die Leute sich neue Schlafplätze im Freien suchen müssen.Am Gerhart-Hauptmann Platz wurde passend dazu ein Protestcamp errichtet. Das Bündnis "Solidarität statt Ausgrenzung" hat dort eine Dauer-Demo für 5 Tage angemeldet, um auf die Situation obdachloser Menschen hinzuweisen.Dort sind auch Zelte zum Übernachten aufgebaut. Hamburger können dort mit obdachlosen Menschen ins Gespräch kommen. Das Bündnis fordert, die Abschaffung der Obdachlosigkeit in Hamburg, dazu brauche es mehr bezahlbaren Wohnraum und mehr sogenannte Housing-First-Plätze. Das Konzept verfolgt den Ansatz, dass Obdachlose erst eine Wohnung beziehen müssen, um eine Chance zu haben, ins gesellschaftliche Leben zurückzukehren und beispielsweise eine Arbeitsstelle zu finden. "Da fordern wir 4.000 Wohnungen für 4.000 Menschen", erklärt das Bündnis gegenüber dem NDR.https://www.change.org/p/r%C3%BCckerlangung-der-duldung-von-sachspendenverteilungen-am-hamburger-hauptbahnhof/u/34458485?recently_published=trueWir sind dann weitergezogen zum ZOB - wo wir unsere restlichen Ostertüten verteilt haben, auch dort ist das Elend sichtbar - auch wegen der Nähe zum Drob Inn - einer Anlaufstelle für suchtkranke Menschen. Eine Frau war derart schwer gezeichnet von ihrer Sucht, dass wir kaum erahnen können, wie schwierig der Alltag für speziell auch diese Betroffenen sein muss - vorallem bei der Wohnungssuche! Suchtkranke Menschen haben oft kaum bis überhaupt keine Chance eine neue Wohnung zu finden.Nach knapp zwei Stunden war der Bollerwagen nebst zwei Kofferrollis dann auch wieder leergeräumt. Yasmina Filali, die selbst auch im Heim aufgewachsen ist, übernahme diesmal zusammen mit Michaela den Kaffeeausschank. "Es tut gut zu wissen und zu sehen, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird" - "Helfen macht glücklich" - auch in diesem Jahr. Danke Yasmina und Allen, die mitgeholfen haben. Die nächste Bollerwagen-Tour ist am 3. Mai - 13 Uhr zum Tüten packen (am bekannten Ort) und Verteilung dann ab ca. 14 Uhr unter anderem an der Bahnhofsmission am Hamburger Hbf. Südseite. Kommt gerne hin, wer etwas spenden möchte für die Bedürftigen dieser Stadt.http://www.Hamburger-Obdachlose.dePaketspenden wie gehabt bitte an:Wärmebus Hans J. HälkPoststrasse 2221255 KönigsmoorSpendenlink für Zukäufe:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXNGroßen Dank für die Unterstützung!❣️
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3.644 € of 6.800 € collected
54 %
Dagmar donated 20 €
Michael donated 50 €
Björn donated 70 €
Björn donated 30 €
Christian donated 5 €
Marion donated 30 €
Thomas donated 150 €
Christiane donated 100 €
Martin donated 50 €
Anke donated 40 €