Obdachlosen ganzjährig helfen In knapp 2 Wochen (31.3.) endet das städtische Winternotprogramm und die wohnungslosen Menschen müssen zurück auf die Straße - sofern sie in keine Folgeunterkunft vermittelt werden konnten. Wir als private Initiative sind nicht an diesen Termin gebunden und können unseren Bewohnern (generell) einen dauerhaften Ganzjahres-Container anbieten - sofern die Flächengeber dies ermöglichen und die Anmietung via Spenden finanziert ist. Wir bitten daher jetzt auch schon und für nächsten Winter die Hamburger Kirchengemeinden generell einen Platz frei zu halten für einen Container aus unserem privaten Winternotprogramm. Das Losverfahren der Diakonie zur Vergabe der städtischen Wohncontainer in den Kirchengemeinden kann nicht alle Betroffenen erreichen. Viele gehen leer aus und Manche wissen auch nicht mal davon. Auch Denen muss geholfen werden und sei es mit nur einem privaten Stellplatz da - wo ohnehin in den Kirchengemeinden die Container des städtischen Winternotprogramms schon stehen. Dort könnten wir unseren privaten Container einfach mit dazu stellen - selbst finanziert - versteht sich. Hintergrund: Nach langer Vorarbeit konnten wir Mitte Februar einen weiteren Wohncontainer für unser privates Winternotprogramm aufstellen - ebenfalls in Hamburg Niendorf - unweit unseres bisherigen Standortes beim FC St. Pauli in der Kollaustrasse. Fast 8 Jahre waren wir zu Gast beim Hamburger Traditionsverein am Langenhorst 6 (seit 2017) - dort liegt das Trainingszentrum des FC St. Pauli - welches nun um mehrere Fussballfelder erweitert werden soll - weshalb unser Wohncontainer für den Obdachlosen Hans (61) - der seit gut 3 Jahren dort lebte - zurückgebaut - sprich - entfernt werden musste. Oke Göttlich - der Präsident des FC St. Pauli persönlich hatte damals sein "Okay" für die Aufstellung des Wohncontainers gegeben und wer immer den Container in all den Jahren bewohnte - war stets ein umgänglicher "Nachbar". So mancher Pauli-Star zeigte Herz für unsere Bewohner - ob nun Horst, Klaus, Olaf oder Hans zuletzt - sie alle bekamen hin und wieder auch was zugesteckt von den Kickern des Hamburger Traditionsvereins und leider wird dort aktuell gebaut, so dass unser Container dort vorerst weichen musste. Und so machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Stellplatz und die Freude war groß, als aus Niendorfer Kirchenkreisen sich tatsächlich eine Möglichkeit bot - unseren Wohncontainer zu einem der schon bestehenden Anlagen mit hinzu zu stellen und wir suchen dann ja immer auch gezielt nach Menschen, die über 50 schon sind und die bei der Verlosung der Einzelcontainer über die Diakonie leer ausgingen und/oder den Weg dorthin noch gar nicht fanden - auch Denen wollen wir helfen - so wie Florin zum Beispiel - auch er ist über 50 und lebt mit seiner Tochter auf der Straße. Als privates Winternotprogramm sind wir nicht verpflichtet einen über die Diakonie zugeteilten Bewohner aufzunehmen und können stattdessen selbst auf die Suche nach bedürftigen Menschen gehen - wie auch in diesem Fall und Florin brauchte den Schlafplatz wirklich sehr - schlief bislang unter einer nahegelegenen Brücke. Die Nächte sind immer noch frostig kalt - auch im März! ... weshalb wir Mitte Februar einen weiteren Wohncontainer aufgestellt hatten - auf dem Gelände einer Niendorfer Kirchengemeinde und eingezogen ist Florin, der zusammen mit seiner Tochter bislang unter einer Brücke schlief. 😢 Es sind diese Lebensgeschichten - die uns immer wieder begegnen. In ihrer Heimat finden die Menschen keine oder nur schlecht bezahlte Arbeit. Nach Deutschland kommen sie dann in der Hoffnung sich Chancen für ein geregeltes Einkommen zu erarbeiten und Florin ist fleißig. Jeden Morgen steht er frühzeitig auf und sammelt Flaschen aus den Hinterlassenschaften der Nacht, bevor er dann Mittags zu seinem Instrument greift, ein nicht mehr ganz intaktes Schifferklavier. Die Seitenverkleidung fehlt und eine Taste ist herausgebrochen. Doch Florin spielt tapfer sein Lied in der Hoffnung ein paar Euros damit einzunehmen. "Es reicht für mich und meine Tochter zum Essen und Trinken" - sagt er mir im Gespräch. Es war unser erstes Zusammentreffen letzte Woche und ich bot ihm unseren Container an. Verabredet waren wir dann für 15 Uhr am Folgetag. Diesen "Test" machen wir immer - um sicher zu gehen - dass die Person unseren Container auch wirklich haben will - sie oder er bereit ist - Termine auch wahrzunehmen und eine erste Ernüchterung gab es dann, als Florin am Folgetag nicht auftauchte und ein andere Musiker an seinem Stammplatz saß. "Wenn er nicht kommt, dann soll es so sein, dann suchen wir Jemand Anderen" - dachte ich mir und wartete eine Weile - mehr als eine Stunde - das habe ich bei Klaus und all den Anderen gelernt - dass man nicht sicher sein kann, dass Jemand auch kommt zum vereinbarten Termin. Die Widrigkeiten, denen Menschen im Leben auf der Straße ausgesetzt sind, sind einfach auch viel größer als eine auf Biegen und Brechen erzwungene Pünktlichkeit. Das Überleben und die Beschaffung des Notwendigsten steht im Vordergrund und meist (fast immer) wurde meine Geduld am Ende auch belohnt - so auch dieses mal. Mit mehr als einer Stunde Verspätung bog Florin dann doch noch um die Ecke und winkte von weitem schon zu mir rüber. Er humpelt ein wenig und kann nicht mehr so schnell gehen. Ein glücklicher Moment, zu wissen, dass ihm das Angebot etwas bedeutet und er es nicht ausschlagen sondern wahrnehmen möchte. "Hallo Florin" und er fasst sich ans Herz. Im Süden Europas begrüßt man sich so und das mit der Kirche passt auch. Florin ist sehr gläubig und dankbar für diese Möglichkeit sich auszuruhen. Ein Bett im Warmen, ein Raum zum abschließen, die Ruhe an sich. Es ist die Sicherheit nachts ruhig schlafen zu können, die so wertvoll ist für Menschen ohne Bleibe. Als ich Florin beim Einzug dann zusätzlich noch 10 Euro schenkte nahm er dankend meine Hand und senkte sein Haupt. Seine Stirn berührte meinen Handrücken, als hätte ich etwas ganz Unglaubliches für ihn getan. Doch es war nur ein Schlafplatz und es waren nur 10 Euro - die mancher Orts die Welt bedeuten und es ist an uns, diese Welt ein Stück weit besser zu machen - auch diesen Menschen zu helfen - die sonst kaum oder keine Hilfe bekommen. NEVER GIVE UP! 8 Jahre Bürgerini ... Gut 8 Jahre gibt es unser privates Winternotprogramm nun schon. Unser erster Container stand an der St. Pauli Hafenstrasse (2016 für Klaus) gefolgt von 2017 bis 2024 beim FC St. Pauli in Hamburg Niendorf und ganz neu unser Wohncontainer auf der Fläche einer nahegelegenen Kirche - ebenfalls in Hamburg Niendorf. Worin unterscheidet sich unser Programm von dem der Stadt? Der wichtigste Punkt ist: Unsere Bewohner müssen nicht jeden Tag 9 Uhr vor die Tür - sie können den Container auch ganztägig nutzen und müssen nicht auf 17 Uhr warten, bis sie wieder ins Warme dürfen. Erst ab 10 Grad Minus dürften obdachlose Menschen - nach Willen der Stadt - das städtische Winternotprogramm auch tagsüber nutzen. Desweiteren sind wir mit unserem privat finanzierten Containern nicht an die Zuteilung der Diakonie gebunden. Die bestimmt, wer in welchen Container welcher Kirchengemeinde geht - per Losverfahren. Wir hingegen suchen gezielt nach Bedürftigen, die im Losverfahren leer ausgingen - darunter auch ältere Menschen - die manchmal den Weg zur Diakonie auch noch gar nicht fanden - auch Denen muss geholfen werden. Idealerweise halten die Kirchengemeinden künftig auch einen Platz frei für genau solche Betroffene, die am 1. November bei der Vergabe der Wohncontainer der Diakonie leer ausgingen und/oder nicht mal davon wussten. Dann könnte man über unser privates Winternotprogramm je einen Container noch mit dazu stellen und wir schauen, wer das Angebot dann am Nötigsten braucht. Alles allein nur über das Losverfahren der Diakonie abzuwickeln halten wir für nicht wirklich ausreichend. Viele bleiben so auf der Strecke. Besonders Menschen über 50 haben es besonders schwer den Winter im Freien zu überstehen. Hier unser Betterplace-Programm: https://www.betterplace.me/iglus-und-container-kaelteschutz-fuer-obdachlose Ziel ist es, die Container möglichst auch ganzjährig aufzustellen - denn auch darin unterscheidet sich unser Programm von dem der Stadt. Sowohl im Mehrbett-Gebäude als auch in den Kirchengemeinden ist ab Ende März dann meistens schon Schluss mit der Unterbringung und auch die Container der Kirchengemeinden werden dann regelmäßig schon abgebaut. Dabei brauchen die Betroffenen ganzjährigen Schutz - nicht nur vor der Kälte - auch vor Übergriffen in der Nacht, denen sie sonst schutzlos im Leben auf der Straße ausgesetzt sind. Hier bitte spenden für unser Ganzjahres-Programm (Rubrik: Wohncontainer) https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXN Wir danken allen UnterstützerInnen. 💝 https://www.Hamburger-Obdachlose.de Kontakt: 01577-8462411 | [email protected] Download Gesamtschau Iglus 2022-2025 (90 Seiten pdf) https://hamburgerobdachlose.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/03/gesamtschau-iglus-container-maerz2025.pdf
3.644 € of 6.800 € collected
54 %
Dagmar donated 20 €
Michael donated 50 €
Björn donated 70 €
Björn donated 30 €
Christian donated 5 €
Marion donated 30 €
Thomas donated 150 €
Christiane donated 100 €
Martin donated 50 €
Anke donated 40 €
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Bollerwagen-Tour mit Yasmina Filali
Luise Schoolmann · 05.04.2026
⭐ Frohe Ostern alle zusammen! ⭐ Wir danken allen Helfern und UnterstützerInnen unserer Osteraktion am Hamburger Hauptbahnhof! Mit dabei waren Yasmina Filali, Michaela Micky Light, Blanca Ines, Hans Reinhard Klopp, Harald Krüger vom ASB Hamburg Mitte, der für unsere Bollerwagen Osterspecial Tour die Schlafsäcke nebst Hygiene-Sets spendete, sowie Rewe Stanislawski, die uns erneut und über Yasmina mit Schokohasen versorgten, plus die Paketspender Heinz Peter Niedzwiedz und Tina Agu und Alle, die aus der Ferne gespendet haben für den Zukauf beim Aldi - auch da werden jedesmal reichlich Euros benötigt, um Äpfel, Bananen, Milchbrötchen, Knoppers und Kekse sowie Kaffee und Wasser zuzukaufen - Danke an Alle, die diese Bollerwagen-Touren seit Jahren mit ermöglichen.Unsere Runde startete wie gehabt am Gabenzaun, der verlassener denn je erscheint. Nur einen einzigen Obdachlosen haben wir im Nordbereich des Hamburger Hauptbahnhofs angetroffen, da hat das SPD geführte Bezirksamt in Sachen Vertreibung ganze Arbeit geleistet und hoffentlich bekommen die in Hamburg bei der nächsten Wahl die selbe Klatsche wie anderswo zuletzt geschehen - weil so anti-sozial sollte keine Partei sein, die den Namen "sozial" vor sich herträgt - das aber nur am Rande!An der Bahnhofsmission fanden wir dann reichlich Abnehmer für unsere Ostertüten nebst Kleiderspenden, vorallem Unterwäsche war sehr gefragt, da will uns der ASB demnächst noch mehr Neuware auch hinzuliefern. Die Kooperation mit den Kollegen geht also weiter. Großen Dank also nochmal auch an diese Adresse - denn auch Schlafsäcke sind derzeit sehr gefragt - jetzt - wo das städtische Winternotprogramm geschlossen wurde und die Leute sich neue Schlafplätze im Freien suchen müssen.Am Gerhart-Hauptmann Platz wurde passend dazu ein Protestcamp errichtet. Das Bündnis "Solidarität statt Ausgrenzung" hat dort eine Dauer-Demo für 5 Tage angemeldet, um auf die Situation obdachloser Menschen hinzuweisen.Dort sind auch Zelte zum Übernachten aufgebaut. Hamburger können dort mit obdachlosen Menschen ins Gespräch kommen. Das Bündnis fordert, die Abschaffung der Obdachlosigkeit in Hamburg, dazu brauche es mehr bezahlbaren Wohnraum und mehr sogenannte Housing-First-Plätze. Das Konzept verfolgt den Ansatz, dass Obdachlose erst eine Wohnung beziehen müssen, um eine Chance zu haben, ins gesellschaftliche Leben zurückzukehren und beispielsweise eine Arbeitsstelle zu finden. "Da fordern wir 4.000 Wohnungen für 4.000 Menschen", erklärt das Bündnis gegenüber dem NDR.https://www.change.org/p/r%C3%BCckerlangung-der-duldung-von-sachspendenverteilungen-am-hamburger-hauptbahnhof/u/34458485?recently_published=trueWir sind dann weitergezogen zum ZOB - wo wir unsere restlichen Ostertüten verteilt haben, auch dort ist das Elend sichtbar - auch wegen der Nähe zum Drob Inn - einer Anlaufstelle für suchtkranke Menschen. Eine Frau war derart schwer gezeichnet von ihrer Sucht, dass wir kaum erahnen können, wie schwierig der Alltag für speziell auch diese Betroffenen sein muss - vorallem bei der Wohnungssuche! Suchtkranke Menschen haben oft kaum bis überhaupt keine Chance eine neue Wohnung zu finden.Nach knapp zwei Stunden war der Bollerwagen nebst zwei Kofferrollis dann auch wieder leergeräumt. Yasmina Filali, die selbst auch im Heim aufgewachsen ist, übernahme diesmal zusammen mit Michaela den Kaffeeausschank. "Es tut gut zu wissen und zu sehen, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird" - "Helfen macht glücklich" - auch in diesem Jahr. Danke Yasmina und Allen, die mitgeholfen haben. Die nächste Bollerwagen-Tour ist am 3. Mai - 13 Uhr zum Tüten packen (am bekannten Ort) und Verteilung dann ab ca. 14 Uhr unter anderem an der Bahnhofsmission am Hamburger Hbf. Südseite. Kommt gerne hin, wer etwas spenden möchte für die Bedürftigen dieser Stadt.http://www.Hamburger-Obdachlose.dePaketspenden wie gehabt bitte an:Wärmebus Hans J. HälkPoststrasse 2221255 KönigsmoorSpendenlink für Zukäufe:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXNGroßen Dank für die Unterstützung!❣️
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Aktion "Winterbett" - Einzug in die Wohnung
Luise Schoolmann · 22.02.2026
Aktion "Winterbett" - Einzug in die Schanzen-Wohnunghttps://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose/posts/2740864766264360/Und wir sind zu Gast im Hamburger Schanzenviertel - eine Facebook-Freundin hatte uns angeschrieben, sie sei den Winter über verreist und wolle ihre Wohnung einem Obdachlosen fürs Überwintern zur Verfügung stellen und eingezogen ist Michael (42) - Italiener - sehr fleißig, hat in einem Restaurant gearbeitet, bevor die Kündigung kam - betriebsbedingt! Ein Schicksal, das Viele seiner Zunft teilen, so viele Läden wurden schon geschlossen - auch Traditionsbetriebe. Nun sucht Michael eine zweite Chance und hat seit langem nun erstmal wieder ein warmes Bett zum übernachten. Ganz viele seiner Kumpels sind diesen Winter schon erfroren und die Nächte in der Kälte waren grenzwertig - auch für Michael - auch wenn er noch jünger ist - jedes Leben zählt! Schlüsselübergabe zum Einzug von Michael (42) in der Wohnung im Hamburger SchanzenviertelWir danken der Wohnungsgeberin für das Vertrauen und das große Herz für Hamburger Obdachlose das war wirklich große Klasse und wir hoffen noch ganz viele Menschen zu inspirieren dem Beispiel zu folgen - niedrigschwellig Menschen aufzunehmen, die es jetzt im kalten Winter am schwersten haben.Fast 20 obdachlose Menschen sind diesen Winter schon gestorben und wir alle können mithelfen dies zu verhindern, indem wir Platz schaffen oder vermitteln, wo immer etwas frei ist - wir zahlen weiterhin bis zu 500 Euro im Monat für die Unterbringung eines obdachlosen Menschen jetzt und während der Winter-Wochen."Das Herz muss Hände haben, die Hände ein Herz" und "wenn Jeder dem Anderen helfen wollte, wäre allen geholfen" (Marie von Ebner-Eschenbach).✨Da wo wir Michael trafen, an den Stufen der Roten Flora, nächtigen auch jetzt noch Leute - trotz der eisigen Temperaturen. Es sind Menschen, die mit einer Mehrbettsituation in städtischen Unterkünften nicht klar kommen - aus den verschiedensten Gründen. Sie haben sich eingerichtet und "eingegraben" und manchmal hilft auch ein doppelter Schlafsack das Schlimmste zu verhindern. Zwei Schlafsäcke ineinander gesteckt - auch ich war dort mal zu "Gast" im Winter 2010 - bevor ich in den Hamburger Hafen wechselte.Heute ist es fast so kalt wie damals. 2010 gab es 100 Tage unter Null! Mögen Alle, die jetzt noch draußen schlafen, ein Heim finden. Die Frau vom Schanzenviertel hat es vorgemacht. Gerne zum ihr gleich tun."Höre niemals auf zu kämpfen" und "Höre niemals auf an dich und dein Glück zu glauben"!Aktion "Winterbett" - wir bieten 500 Euro für 1 Monat Unterbringung eines obdachlosen Menschen jetzt und sofort! https://www.facebook.com/reel/2476652146121408/An Alle: Die Tage und Nächte waren bitterkalt zuletzt in Hamburg und auch der März hat oft noch Minustemperaturen des Nachts! Wer eine freie Ferienwohnung im Großraum Hamburg / Harburg hat, die im Winter vielleicht ohnehin leer steht und die sie oder er dann einem obdachlosen Menschen für wenigstens 1 Monat (oder auch den Rest des Winters) zur Verfügung stellen mag, meldet sich gerne bei uns über den Messenger. Wir übernehmen alle Kosten und zahlen bis zu 500 Euro pauschal pro Monat für das Überwintern eines obdachlosen Menschen in einer Ferienwohnung in Hamburg / Harburg.⭐ Städtisches Winternotprogramm ⭐ warum nicht Jeder damit klar kommt! https://www.facebook.com/reel/1434116421653073/(Video ab Minute 11) Leute mit Hunden zum Beispiel kommen (zusammen mit dem Haustier) gar nicht erst rein ins städtische Winternotprogramm und Andere wiederum fürchten sich vor den Zuständen dort - aus den verschiedensten Gründen. Nicht Jeder hält diese Situation aus. Zwei bis vier Leute auf dem Zimmer und jeder hat so seine Eigenarten. Einige sind alkoholisiert. Auch Krätze ist ein Problem. Ein ehemaliger Bewohner berichtet, dass fremde Leute sich auf sein Bett gelegt hätten und er am nächsten Tag infiziert war - schon 2x sei dies passiert und er hatte große Mühe, die Plage anschließend wieder los zu werden. Es sind diese Widrigkeiten, die Menschen davon abhalten in ein Mehrbettzimmer zu ziehen. Auch Gewalt spielt eine Rolle. Ich selbst hatte mich nur mal testweise mit an die Schlange gestellt - 17 Uhr - wenn die Leute "einchecken" und manche der in der Schlange stehenden Leute sind derart aggressiv, dass sie sofort anfangen zu schlagen, wenn ihnen irgendwas nicht passt. Und mit so Leuten dann auf dem Zimmer sein? Die Angst schläft immer mit. Das ist Stress für die Menschen, die da unterkommen. Deshalb gibt es private Initiativen wie auch von uns - die versuchen - die Betroffenen in Einzelunterkünfte zu vermitteln - damit die Betroffenen den Winter über stressfrei irgendwo schlafen können.Bitte haltet Ausschau nach geeigneten Objekten. Auch leerstehende Bürogebäude mit Ansprechpartner helfen weiter. Es gibt so viel Leerstand in der Stadt - auch da könnte man Leute noch unterbringen - wenigstens jetzt und für die kalten Monate im Winter.Bitte weiter spenden, damit wir mehr Menschen noch helfen können:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=JUPGGU7E97LVSWir selbst kennen mehrere Obdachlose, die dringend eine Unterkunft benötigen und je mehr Ihr spendet, desto mehr Leute können wir auf diesem Wege dann helfen.http://www.Winterbett.org
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