Was ist Lebensqualität? Diese Frage lässt sich vielschichtig und kontrovers, universell und individuell diskutieren. Mit dem seit 1978 bestehenden „Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte“ erkennt auch Tansania (ebenso betroffen von der weltweit wachsenden Anzahl alter Menschen in der Bevölkerung) u.a. „das Recht eines jeden auf einen angemessenen Lebensstandard für sich und seine Familie einschließlich ausreichender Ernährung, Bekleidung und Unterbringung sowie auf eine stetige Verbesserung der Lebensbedingungen“ (Art. 11,1), das Recht „vor Hunger geschützt zu sein“ (Art. 11,2), „das Recht eines jeden auf das für ihn erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit“ (Art. 12,1) sowie die Umsetzung von Maßnahmen für eine Verwirklichung dieses Rechts durch u.a. die „Schaffung der Voraussetzungen, die für jeder-mann im Krankheitsfall den Genuß medizinischer Einrichtungen und ärztlicher Betreuung sicherstellen“ (Art. 12,2d) an. Die vergleichsweise schwache ökonomische Infrastruktur ist sicherlich als ein wesentlicher Grund dafür zu nennen, warum diese Rechte bisher bei weitem noch nicht in ausreichender Form umgesetzt werden konnten.
Auch wenn wir mit unserem Projekt am grundlegenden Problem der Altersarmut in Tansania nichts verändern können, so können wir doch in Moshi und Umgebung auf das Altenheim sowie die Lebenssituation der Bewohner*innen dort aufmerksam machen und Menschen vor Ort zur Unterstützung anregen.
Mit Ihren/euren Spenden und dem persönlichen Einsatz von James Mmbando und seinen Helfer*innen haben wir jedoch bereits und können wir auch weiterhin gemeinsam das Leben von 22 Bewohner*innen des Altenheims in Moshi verändern, Würde zurückbringen, Lebensqualität steigern und somit deren Leben ein Stück lebenswerter und freundlicher machen.
740 € of 20.000 € collected
4 %
Jan-Christoph donated 150 €
kristin donated 30 €
Marit donated 30 €
juliane donated 80 €
Birgit donated 50 €
Claudia donated 30 €
Jana donated 50 €
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Baustart Gemeinschaftsbereich
Franziska Adler · 18.02.2026
Liebe Freundinnen und Freunde unseres Njoro-Projekts,es gibt wunderbare Neuigkeiten! Nach der Unterstützung mit Mitteln täglichen Bedarfs innerhalb des letzten halben Jahres beginnen wir in diesen Tagen mit den Baumaßnahmen für einen überdachten Gemeinschaftsbereich auf dem Gelände vor den einzelnen Wohnhäusern. Dieser wird den Bewohnern und Bewohnerinnen nun ermöglichen, sich wettergeschützt für gemeinschaftliche Aktivitäten zusammenzufinden - sich auszutauschen und sich gemeinsam zu beschäftigen. Das fördert auf mehreren Ebenen - das Sozialleben, die psychische Gesundheit, kognitive Fähigkeiten und aktiviert körperlich - und soll beitragen zu noch mehr Lebensqualität.Im letzten halben Jahr haben die Beschäftigten mit kleinen zur Verfügung gestellten staatlichen Mitteln das Gelände vor den Häusern durch das Anpflanzen von Blumen und Nutzpflanzen etwas bereichern und verschönern können.Nun möchten wir die Gelegenheit ergreifen und dem Wunsch der Einrichtung nachkommen, das Außengelände mit dem befestigten Sitzbereich zu jeder Jahreszeit nutzbar zu machen.Im April beginnt die Regenzeit und es ist unser Wunsch, bis dahin mit dem Bau fertig zu sein. Jetzt starten wir mit der Befestigung des Bodens und dem Bau der Grundkonstruktion sowie der Besorgung der Abdeckungen. Dies soll ein Hoffnungszeichen für die Bewohnerinnen und Bewohner sein. Für die Beendigung des Baus fehlen uns jedoch aktuell noch 700 Euro. Hierfür bitten wir konkret um eure Mithilfe - durch Gebet, Finanzen, Teilen unseres Anliegens in euren Kreisen.Wenn der Bau fertig ist, möchten wir alle Wege ebenfalls überdachen, damit man von den Wohnhäusern geschützt zum Gemeinschaftsbereich als auch zu den sanitären Anlagen gelangen kann.Mittlerweile konnten wir über die Jahre 16.000 Euro für unser Projekt sammeln, welche über betterplace/goodcrowd und direkte Wege zu mir gelangten, und dann durch James ohne Abzüge vor Ort direkt in Sach-/Bauleistungen umgesetzt wurden. Das ist fantastisch und sehr ermutigend!Die Bewohnerinnen und Bewohner des Njoro homes, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, James und ich - wir danken euch herzlich für euer Interesse, eure Treue, eure Unterstützung!
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Gemeinschaft ist wichtig!
Franziska Adler · 04.06.2025
Nachdem wir in den letzten Jahren nun schon fantastische über 15.000 Euro sammeln und in unserem Projekt ganz vielseitig umsetzen konnten, sind wir zuversichtlich, dass es weitergehen kann mit der Unterstützung und Umsetzung weiterer Ideen/Pläne für die Senior*innen des Njoro Altenpflegeheims in Moshi. Unser Spendentopf ist nach der letzten Baumaßnahme verständlicherweise leer. Nun ist es wichtig erstmal wieder finanzielle Mittel für den alltäglichen Bedarf zu sammeln.Aber wir haben auch weitere Pläne hinsichtlich Baumaßnahmen. So möchten wir z.B. einen überdachten, befestigten Gemeinschaftsbereich für alle Bewohner*innen gestalten, um alltäglich, geschützt vor Wind und Wetter zusammenkommen und gemeinsam den Alltag erleben und gestalten, gemeinsam essen, erzählen, lesen, spielen, Musik hören und damit Gemeinschaft genießen und fördern zu können. Einen solchen gemeinschaftlichen Treffpunkt gibt es bisher nicht. Gegessen wird separat in den Schlafzimmern/vor der Tür. Gemeinsamkeit entsteht nur dann, wenn auf dem Gelände ein paar Stühle zusammengestellt werden. Wir möchten durch die Baumaßnahme soziale Kontakte und das Pflegen einer familiären Atmosphäre fördern.Wir freuen uns und danken dir, wenn du uns im Rahmen deiner Möglichkeiten weiter unterstützt - durch Weitersagen (Teilen des Links), durch Gebet (falls du dich dem Glauben nahe fühlst - die meisten Heimbewohner*innen in unserem Heim tun dies und vertrauen auf die Wirksamkeit des Gebets) und/oder natürlich auch gern durch deine finanzielle Spende.Von Herzen, James und Franziska
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