Freud und Leid - Renovieren, Corona, Waschmaschine

21.07.2021
Franziska Adler Magdeburg, Germany
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Liebe Unterstützer*innen und Freund*innen, nach 2,5 Monaten gibt es Neuigkeiten aus dem Njoro Elderly home in Moshi zu berichten. So hat zwischenzeitlich die Heimleitung gewechselt, was die Zusammenarbeit weiter intensiviert hat. Es scheint, dass unser Projekt seitens der Heimleitung mittlerweile als wichtige Größe und James vor Ort als fester Ansprechpartner bei Sorgen rund um die Betreuung der 22 Bewohner*innen wahrgenommen wird. Wir freuen uns, dass Ende Juni mithilfe von Freiwilligen die nun zweite Vor-Ort-Aktion begonnen werden konnte: die Renovierung der Bewohnerzimmer. Leider musste die Aktion unterbrochen werden. Die Covid19-Lage in Tanzania spitzt sich zu. Auch wenn noch immer keine glaubwürdigen Inzidenzzahlen kommuniziert werden, wird das Ausmaß des Virus und seiner Varianten durch offizielle Maßnahmen der Regierung (Kontaktbeschränkungen, Abstandhalten, Händedesinfektion) deutlich sowie durch das Versterben zahlreicher Menschen in der Community sichtbar. Somit ist auch in unserer Einrichtung mittlerweile leider ein Heimbewohner an Covid 19 verstorben, zwei sind aktuell zur Behandlung im Krankenhaus. Das Betreten des Geländes durch Außenstehende wie James ist aktuell untersagt. Ein gemeinsamer, ebenso in Tansania tatkräftig Projekte unterstützender Bekannter und ich konnten mittels eines separaten, spontanen Extraspendenaufrufs über 1000 FFP2-Masken und 500 Schnelltests erwerben und auf den Weg nach Tansania bringen. Beides ist dort kaum erwerbbar. James wird die FFP2-Masken und Tests in der Community an markanten Stellen verteilen - so auch in unserer Altenpflegeeinrichtung. Ein Dank an alle spontanen Spender*innen! Nach wie vor besteht unser sich zum "Langzeitziel" entwickelnder Fokus, neue Matratzen für alle Heimbewohner*innen bereitzustellen. Nach Absprache mit der neuen Heimleiterin ist aber folgender Aspekt aktuell dringlicher: eine Waschmaschine. Bisher werden alle Kleidungsstücke von zwei Mitarbeiterinnen und z.T. den Bewohnerinnen selbst per Hand gewaschen. Nicht nur der allgemeine Hygieneaspekt, sondern zusätzlich die Covid19-Krise verlangen dringend nach einer gründlichen, desinfizierenden Reinigung der Kleidung. Deshalb möchten wir schnellstmöglich eine Waschmaschine zur Verfügung stellen, sobald wir die finanziellen Mittel hierfür zur Verfügung haben. Außerdem erreicht das Heim mittlerweile aus Ansteckungsangst und Selbstsorge heraus keinerlei Lebensmittelspenden mehr, welche zuvor zumindest gelegentlich in kleinen Mengen von Privatpersonen abgegeben wurden. Kurzum: die Bewoher*innen und Mitarbeiter*innen sind auf Hilfe angewiesen. Unser Projekt hat bereits einiges bewirken können und wird auch weiterhin gebraucht. Dies geht jedoch nur mit Ihrer/eurer Unterstützung. Daher bitte und danke ich im Namen der Bewohner*innen, der Heimleiterin, der Freiwilligen und James für Ihre/eure Spende zur Erreichung unserer Nah- und Fernziele sowie für das Teilen/Verbreiten unseres Links: https://www.betterplace.me/life-quality-to-elderly-in-moshi-tanzania. Asante sana!
740 € of 20.000 € collected
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