Liebe Unterstützer*innen und Freund*innen,
nach 2,5 Monaten gibt es Neuigkeiten aus dem Njoro Elderly home in Moshi zu berichten.
So hat zwischenzeitlich die Heimleitung gewechselt, was die Zusammenarbeit weiter intensiviert hat. Es scheint, dass unser Projekt seitens der Heimleitung mittlerweile als wichtige Größe und James vor Ort als fester Ansprechpartner bei Sorgen rund um die Betreuung der 22 Bewohner*innen wahrgenommen wird.
Wir freuen uns, dass Ende Juni mithilfe von Freiwilligen die nun zweite Vor-Ort-Aktion begonnen werden konnte: die Renovierung der Bewohnerzimmer.
Leider musste die Aktion unterbrochen werden. Die Covid19-Lage in Tanzania spitzt sich zu. Auch wenn noch immer keine glaubwürdigen Inzidenzzahlen kommuniziert werden, wird das Ausmaß des Virus und seiner Varianten durch offizielle Maßnahmen der Regierung (Kontaktbeschränkungen, Abstandhalten, Händedesinfektion) deutlich sowie durch das Versterben zahlreicher Menschen in der Community sichtbar. Somit ist auch in unserer Einrichtung mittlerweile leider ein Heimbewohner an Covid 19 verstorben, zwei sind aktuell zur Behandlung im Krankenhaus. Das Betreten des Geländes durch Außenstehende wie James ist aktuell untersagt.
Ein gemeinsamer, ebenso in Tansania tatkräftig Projekte unterstützender Bekannter und ich konnten mittels eines separaten, spontanen Extraspendenaufrufs über 1000 FFP2-Masken und 500 Schnelltests erwerben und auf den Weg nach Tansania bringen. Beides ist dort kaum erwerbbar. James wird die FFP2-Masken und Tests in der Community an markanten Stellen verteilen - so auch in unserer Altenpflegeeinrichtung. Ein Dank an alle spontanen Spender*innen!
Nach wie vor besteht unser sich zum "Langzeitziel" entwickelnder Fokus, neue Matratzen für alle Heimbewohner*innen bereitzustellen. Nach Absprache mit der neuen Heimleiterin ist aber folgender Aspekt aktuell dringlicher: eine Waschmaschine. Bisher werden alle Kleidungsstücke von zwei Mitarbeiterinnen und z.T. den Bewohnerinnen selbst per Hand gewaschen. Nicht nur der allgemeine Hygieneaspekt, sondern zusätzlich die Covid19-Krise verlangen dringend nach einer gründlichen, desinfizierenden Reinigung der Kleidung. Deshalb möchten wir schnellstmöglich eine Waschmaschine zur Verfügung stellen, sobald wir die finanziellen Mittel hierfür zur Verfügung haben.
Außerdem erreicht das Heim mittlerweile aus Ansteckungsangst und Selbstsorge heraus keinerlei Lebensmittelspenden mehr, welche zuvor zumindest gelegentlich in kleinen Mengen von Privatpersonen abgegeben wurden.
Kurzum: die Bewoher*innen und Mitarbeiter*innen sind auf Hilfe angewiesen. Unser Projekt hat bereits einiges bewirken können und wird auch weiterhin gebraucht.
Dies geht jedoch nur mit Ihrer/eurer Unterstützung. Daher bitte und danke ich im Namen der Bewohner*innen, der Heimleiterin, der Freiwilligen und James für Ihre/eure Spende zur Erreichung unserer Nah- und Fernziele sowie für das Teilen/Verbreiten unseres Links: https://www.betterplace.me/life-quality-to-elderly-in-moshi-tanzania.
Asante sana!
740 € of 20.000 € collected
4 %
Jan-Christoph donated 150 €
kristin donated 30 €
Marit donated 30 €
juliane donated 80 €
Birgit donated 50 €
Claudia donated 30 €
Jana donated 50 €
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Baustart Gemeinschaftsbereich
Franziska Adler · 18.02.2026
Liebe Freundinnen und Freunde unseres Njoro-Projekts,es gibt wunderbare Neuigkeiten! Nach der Unterstützung mit Mitteln täglichen Bedarfs innerhalb des letzten halben Jahres beginnen wir in diesen Tagen mit den Baumaßnahmen für einen überdachten Gemeinschaftsbereich auf dem Gelände vor den einzelnen Wohnhäusern. Dieser wird den Bewohnern und Bewohnerinnen nun ermöglichen, sich wettergeschützt für gemeinschaftliche Aktivitäten zusammenzufinden - sich auszutauschen und sich gemeinsam zu beschäftigen. Das fördert auf mehreren Ebenen - das Sozialleben, die psychische Gesundheit, kognitive Fähigkeiten und aktiviert körperlich - und soll beitragen zu noch mehr Lebensqualität.Im letzten halben Jahr haben die Beschäftigten mit kleinen zur Verfügung gestellten staatlichen Mitteln das Gelände vor den Häusern durch das Anpflanzen von Blumen und Nutzpflanzen etwas bereichern und verschönern können.Nun möchten wir die Gelegenheit ergreifen und dem Wunsch der Einrichtung nachkommen, das Außengelände mit dem befestigten Sitzbereich zu jeder Jahreszeit nutzbar zu machen.Im April beginnt die Regenzeit und es ist unser Wunsch, bis dahin mit dem Bau fertig zu sein. Jetzt starten wir mit der Befestigung des Bodens und dem Bau der Grundkonstruktion sowie der Besorgung der Abdeckungen. Dies soll ein Hoffnungszeichen für die Bewohnerinnen und Bewohner sein. Für die Beendigung des Baus fehlen uns jedoch aktuell noch 700 Euro. Hierfür bitten wir konkret um eure Mithilfe - durch Gebet, Finanzen, Teilen unseres Anliegens in euren Kreisen.Wenn der Bau fertig ist, möchten wir alle Wege ebenfalls überdachen, damit man von den Wohnhäusern geschützt zum Gemeinschaftsbereich als auch zu den sanitären Anlagen gelangen kann.Mittlerweile konnten wir über die Jahre 16.000 Euro für unser Projekt sammeln, welche über betterplace/goodcrowd und direkte Wege zu mir gelangten, und dann durch James ohne Abzüge vor Ort direkt in Sach-/Bauleistungen umgesetzt wurden. Das ist fantastisch und sehr ermutigend!Die Bewohnerinnen und Bewohner des Njoro homes, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, James und ich - wir danken euch herzlich für euer Interesse, eure Treue, eure Unterstützung!
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Gemeinschaft ist wichtig!
Franziska Adler · 04.06.2025
Nachdem wir in den letzten Jahren nun schon fantastische über 15.000 Euro sammeln und in unserem Projekt ganz vielseitig umsetzen konnten, sind wir zuversichtlich, dass es weitergehen kann mit der Unterstützung und Umsetzung weiterer Ideen/Pläne für die Senior*innen des Njoro Altenpflegeheims in Moshi. Unser Spendentopf ist nach der letzten Baumaßnahme verständlicherweise leer. Nun ist es wichtig erstmal wieder finanzielle Mittel für den alltäglichen Bedarf zu sammeln.Aber wir haben auch weitere Pläne hinsichtlich Baumaßnahmen. So möchten wir z.B. einen überdachten, befestigten Gemeinschaftsbereich für alle Bewohner*innen gestalten, um alltäglich, geschützt vor Wind und Wetter zusammenkommen und gemeinsam den Alltag erleben und gestalten, gemeinsam essen, erzählen, lesen, spielen, Musik hören und damit Gemeinschaft genießen und fördern zu können. Einen solchen gemeinschaftlichen Treffpunkt gibt es bisher nicht. Gegessen wird separat in den Schlafzimmern/vor der Tür. Gemeinsamkeit entsteht nur dann, wenn auf dem Gelände ein paar Stühle zusammengestellt werden. Wir möchten durch die Baumaßnahme soziale Kontakte und das Pflegen einer familiären Atmosphäre fördern.Wir freuen uns und danken dir, wenn du uns im Rahmen deiner Möglichkeiten weiter unterstützt - durch Weitersagen (Teilen des Links), durch Gebet (falls du dich dem Glauben nahe fühlst - die meisten Heimbewohner*innen in unserem Heim tun dies und vertrauen auf die Wirksamkeit des Gebets) und/oder natürlich auch gern durch deine finanzielle Spende.Von Herzen, James und Franziska
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