Liebe Tierengel, nun kann ich wieder ein Update abgeben. Die Berufung in die zweite Instanz wurde vor über einem Jahr eingereicht. In der Zwischenzeit wurde versucht eine Lösung vor dem Mediationsgericht zu finden. Leider ist diese jetzt vor wenigen Tagen gescheitert. Es war nicht möglich eine Einigung zu finden, die beide Seiten zufrieden stellt. Insbesondere die letzte Bedingung, ich dürfe "ausdrücklich" keine Tiere im Haus betreuen, brachte das Ganze endgültig zum Scheitern. Ich wollte auf diese erschreckende Nachricht noch ein Einzelgespräch mit der Güterichterin führen, diese musste mir dann aber leider mitteilen, dass von der Gegenseite die gütliche Einigung als gescheitert erklärt wurde und ein Gespräch nicht mehr möglich ist. Selbstverständlich werde ich nicht meinen Waschbäre Twixi, der an Epilepsie leidet und blind ist, einschläfern. Oder gar die 3 alten Hunde und 4 Katzen ins Tierheim abzuschieben, wo sie nie wieder rauskommen. Ich bin zum Schutz meiner Tiere da. Die Tiere sind meine Kinder und es gibt absolut keinen Grund, dies einfach zu verlangen. Auch andere Forderungen / Bedingungen waren nicht möglich und für einen Mietvertrag gar gesetzeswidrig. Die Akte ging jetzt an das Oberlandesgericht zurück und nun heißt es "BETEN" ! 🙏🏼 Ich kontaktierte gestern einen Anwalt für "Anwaltshaftung". Der nette Herr ist darauf spezialisiert und nebenbei ein ehrenamtlicher Richter. In diesem ausführlichem Gespräch wurde sehr deutlich bestätigt, dass mein erster Anwalt mehrere sehr grobe Fehler begangen hat. Wären diese nicht erfolgt, hätte ich den ersten Prozess gewonnen und meine Tiere und ich hätten ein gesichertes Leben gehabt. Das ist Fakt. Das war zwar schon vorher klar, aber dies von einer "Fachperson" im Bereich Anwaltshaftung bestätigt zu bekommen, war sehr wichtig für mich. Ich bekam SEHR sinnvolle Ratschläge, an die mein jetziger Anwalt nicht gedacht hat und ich den sofort darum gebeten habe, umzusetzen. Der wichtigste Hinweis war "Antrag bei Gericht auf Streitverkündung"! Dann bekommt der erste Anwalt, der die Falschberatung mit erheblichen Schäden ausgeführt hat, eine Möglichkeit vom Gericht bei der jetzigen Verhandlung beizuwohnen. Und, die Verjährungsfrist ist gehemmt. Es muss jetzt aber erst die Berufung vorm Oberlandesgericht abgewartet werden. Vorher den Anwalt in Regress zu nehmen, würde scheitern. Nie hätte ich gedacht, alles zu verlieren auf Grund eines Anwaltsfehler. Es ist also leider alles noch nicht ausgestanden. Wie es mir damit psychisch geht, brauch ich bestimmt nicht erwähnen. Der Schmerz und die Dauerangst sind unerträglich. Ich kann nicht ohne die Tiere leben und die Tiere brauchen mich. Dieser Beratungstermin hat 250€ gekostet. Ich würde mich sehr freuen, wenn Jemand einen Euro übrig hat, zu unterstützen. Für mich ist das SEHR viel Geld und ich brauch es eigentlich für Futter. Wer die Rechnung sehen möchte, schreibe mich bitte gerne an. Danke ❤️🙏🏼❤️ Herzliche Grüße von den Waschbären, Hunden, Katzen, Schafen , Ziegen, Tauben, Enten, Gänse, Hühner, Puten, Schildkröten, Raben usw und insbesondere von mir 😘🥰 .
7.011 € of 7.000 € collected
100 %
Daniela donated 70 €
Thorsten donated 10 €
Beate donated 20 €
claudia donated 30 €
Martina donated 20 €
WERNER donated 15 €
Melanie donated 50 €
claudia donated 30 €
WERNER donated 15 €
Daniela donated 30 €
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Ende nicht in Sicht
Susanne Gierschner · 09.02.2026
Liebe Tierfreunde,ich möchte Euch darüber informieren, dass die Gegenseite gegen das Urteil vom Oberlandesgericht eine Nichtzulassungsbeschwerde eingereicht hat. (Das ist der Weg, wenn das Oberlandesgericht eine Revision nicht zulässt, weil das Urteil so geprüft wurde, dass es die Kriterien für eine neue Beurteilung durch das Bundesgerichtshof faktisch ausschließt.)Der inständige Wunsch, so viele Tiere auf die Straße setzen zu wollen und Leben zu gefährden ist beängstigend.Zur Erinnerung, vor dem Oberlandesgericht haben die Tiere und ich gewonnen.Nun geht es zum BUNDESGERICHTSHOF. Was für ein gewaltiger Weg. Teuer, sehr teuer und ehrfürchtig.Für das Bundesgerichtshof sind in Deutschland nur 46!!! Anwälte zugelassen. Glücklicherweise habe ich einen sehr erfahrenen Anwalt gefunden, der sich auf Nichtzulassungsbeschwerden spezialisiert hat und sogar ein Nachschlagewerk dazu schrieb.Er hat nun eine "Nichtzulassungsbeschwerdeerwiderung" verfasst. Was für ein langer, gewaltiger Begriff. Und was für eine enorme Belastung für Mensch und Tier.Mein Anwalt macht mir große Hoffnung. In einem Brief schrieb er mir, dass er sehr zuversichtlich ist, dass wir gewinnen werden.Im April will sich das Bundesgerichtshof mit dem Fall beschäftigen. Mögen die Tiere gewinnen, ein lebenslanges Zuhause behalten dürfen, denn es geht ihnen gut und sie fühlen sich wohl.Der Streitwert beträgt mittlerweile 290.000!!! Euro. Das Haus kostete nur 123.000 Euro. Verrückte Welt, aber.... hausgemacht. Das hätte absolut nicht Not getan. Der Verlierer hat hinterher über 70.000 Euro Schulden. Das ist erschütternd. Wenn das BGH etwas ändern sollte, dann bitte nur die hohen Schulden. Die sollte KEINER haben. Ansonsten wünschen wir uns, dass das BGH die Nichtzulassungsbeschwerde ablehnt und endlich Frieden und Sicherheit für die Zukunft der Tiere einkehrt und sie ihr Lebensabend behütet verbringen können.Ich danke Euch! Bärige Grüße vom Gnadenhof Waschbärarche Susanne
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Gewonnen 🥰
Susanne Gierschner · 26.06.2025
Liebe Tierfreunde, endlich gab es heute das Urteil vom Oberlandesgericht! WIR HABEN GEWONNEN!!! Die Tiere sind save. Ich muss keine Angst mehr um sie haben. Endlich hat die Gerechtigkeit mal gesiegt. Es war ein wirklich langer, auch trauriger Kampf. Aber auch ein unnötiger Kampf, der an die 55.000€ gekostet hat. Es gab eine feste, per Protokoll und Zeugen verfasste Vereinbarung, dass es ein lebenslanges Wohnrecht gibt. Hinterrücks diese Abmachung zu känzeln und es bewusst geheim zu halten war nun ein teures, unnötiges Unterfangen. Freundschaften wurden zerstört, weil man versuchte, durch zwielichte Angebote, mich von der Berufung abzuhalten. Falsche Behauptungen wurden verbreitet, Internas unerlaubt einfach weitergetragen, schmutzig gehandelt, manipuliert, gestalkt. Ob da auch nur ein wirklich ehrlicher Gedanke für die Tiere war?!.... Letztendlich gab es, wie immer, Verluste auf beiden Seiten. Gewonnen haben die Tiere und das ist einfach ALLES was zählt und worum es einzig und allein ging. Das ich noch einen weiteren Anwalt beauftragen musste, weil es nicht mehr möglich war mit dem vorhandenen ordentlich zu kommunizieren, war ein zusätzliches Ärgernis und unnötige finanzielle Belastung. ♥️ DANKE an Euch! DANKE, dass Ihr mit mir gebangt und gehofft habt, DANKE, dass Ihr unterstützt habt, DANKE für Eure Emphatie und Liebe ♥️. Vielleicht kommt ja noch der Eine oder Andere uns mal besuchen 🦝♥️
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