Über 30.000 Euro! Diese Zahl spricht für sich – und sie ist ein überwältigendes Zeichen eurer Solidarität mit den Beschäftigten der Vivantes-Töchter. Danke an alle, die gespendet und die Kampagne geteilt haben!
Und der Streik geht weiter: Die Kolleg:innen befinden sich mittlerweile seit über 30 Tagen im Erzwingungsstreik – und sie kämpfen weiterhin für ein Leben und Altern in Würde. Eure Spendengelder helfen direkt dabei, dass sie den Streik durchhalten können!
Doch was tut sich auf der anderen Seite? Die Geschäftsführung hat in der vergangenen Woche ein Angebot gemacht, das hinter den Stand vom Januar zurückfällt. Warum? Weil die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung von Nina Warken (CDU) den Druck auf das gesamte Gesundheitssystem massiv erhöht. Mit anderen Worten: Die Kosten einer verfehlten Bundespolitik sollen auf die Schultern derer abgewälzt werden, die ohnehin am wenigsten verdienen. Das ist ungerecht und inakzeptabel!
Auch der Senat wird seiner Verantwortung nicht gerecht: Bislang konnte zwischen SPD und CDU keine Einigung zur Umsetzung ihrer eigenen Beschlüsse erzielt werden, weil der Finanzsenator Stefan Evers (CDU) eine Lösung blockiert. Dabei versprechen beide Parteien seit Jahren Finanzspritzen für Vivantes – jetzt sind Taten notwendig!
In der kommenden Woche finden weitere Tarifverhandlungen statt, danach soll ein Gesamtangebot vorgelegt werden. Der Druck muss hoch bleiben – auf den Konzern, auf den Senat, auf alle, die es in der Hand haben.
Spendet weiter, teilt die Kampagne und zeigt: Berlin steht hinter seinen Krankenhausbeschäftigten!
TVöD für alle an der Spree! ✊