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Nach 64 Streiktagen – endlich eine Einigung
Karl Meyer · 03.07.2026Vergangene Woche wurde am 64. Streiktag ein Eckpunktepapier unterzeichnet. Nach über zwei Monaten Arbeitskampf haben die Kolleg*innen einen wichtigen Schritt in der Gleichstellung von Mutter- und Tochterbeschäftigten erkämpft: Die Einigung sieht eine schrittweise Angleichung der Löhne auf 100 % TVöD bis zum 1. Januar 2031 vor. Gleichzeitig bleibt die Jahressonderzahlung erhalten – ein Erfolg, denn die Arbeitgeberseite wollte diese ursprünglich kürzen.Auch ein auf den letzten Metern von den Arbeitgebern eingebrachtes Sonderkündigungsrecht konnte verhindert werden.Dieses Ergebnis ist den Kolleg*innen zu verdanken, die seit dem ersten Tag diesen Streik aufgebaut, getragen und durchgehalten haben. Durch ihre Entschlossenheit, ihre Ausdauer und ihre gemeinsame Stärke konnte dieser Erfolg erreicht werden – und das in einer politischen Zeit, in der überall gekürzt wird und gerade diejenigen, die ohnehin wenig haben, den Gürtel immer enger schnallen sollen.Trotzdem bleibt auch ein bitterer Beigeschmack. Große Fortschritte bei der vollständigen Übernahme des Mantels des TVöD konnten nicht erreicht werden. Insbesondere die betriebliche Altersversorgung wäre ein wichtiger Schritt gewesen, um Kolleg*innen wirksam vor Altersarmut zu schützen.Deshalb ist klar: Der Weg zur vollständigen Rückführung der Tochterfirmen ist noch nicht zu Ende. Wir werden weiter Druck machen und die politisch Verantwortlichen in die Pflicht nehmen. Allen voran Kai Wegener, Franziska Giffey, Steffen Krach und Ina Czyborra. Sie müssen ihre Zusagen aus dem Koalitionsvertrag einlösen und die versprochene Rückführung aller Tochterfirmen endlich umsetzen.Heute möchten wir aber vor allem euch erst einmal Danke sagen.Danke für mehr als 40.000 Euro Streikunterstützung!Danke für eure aufbauenden Nachrichten!Danke für eure Solidarität!Eure Unterstützung hat gezeigt, dass dieser Streik weit über die Betriebe hinaus getragen wurde und viele Menschen hinter den Kolleg*innen stehen.Die Spendenkampagne lassen wir noch geöffnet, bis die Kolleg*innen in einer Urabstimmung endgültig über die Annahme des Eckpunktepapiers entschieden haben. Außerdem sammeln wir weiter für eine gemeinsame Abschlussfeier.Den Kolleg*innen gebührt größter Respekt.Und unterstützt die Petition zur Rettung unseres Gesundheitssystems, sagt nein zu den Kürzungsreformen von Warken:https://innn.it/gesundheitssystemrettenSolidarität ist unsere Stärke.More → -
Über 30.000 Euro!
Karl Meyer · 29.05.2026Über 30.000 Euro! Diese Zahl spricht für sich – und sie ist ein überwältigendes Zeichen eurer Solidarität mit den Beschäftigten der Vivantes-Töchter. Danke an alle, die gespendet und die Kampagne geteilt haben!Und der Streik geht weiter: Die Kolleg:innen befinden sich mittlerweile seit über 30 Tagen im Erzwingungsstreik – und sie kämpfen weiterhin für ein Leben und Altern in Würde. Eure Spendengelder helfen direkt dabei, dass sie den Streik durchhalten können!Doch was tut sich auf der anderen Seite? Die Geschäftsführung hat in der vergangenen Woche ein Angebot gemacht, das hinter den Stand vom Januar zurückfällt. Warum? Weil die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung von Nina Warken (CDU) den Druck auf das gesamte Gesundheitssystem massiv erhöht. Mit anderen Worten: Die Kosten einer verfehlten Bundespolitik sollen auf die Schultern derer abgewälzt werden, die ohnehin am wenigsten verdienen. Das ist ungerecht und inakzeptabel! Auch der Senat wird seiner Verantwortung nicht gerecht: Bislang konnte zwischen SPD und CDU keine Einigung zur Umsetzung ihrer eigenen Beschlüsse erzielt werden, weil der Finanzsenator Stefan Evers (CDU) eine Lösung blockiert. Dabei versprechen beide Parteien seit Jahren Finanzspritzen für Vivantes – jetzt sind Taten notwendig! In der kommenden Woche finden weitere Tarifverhandlungen statt, danach soll ein Gesamtangebot vorgelegt werden. Der Druck muss hoch bleiben – auf den Konzern, auf den Senat, auf alle, die es in der Hand haben. Spendet weiter, teilt die Kampagne und zeigt: Berlin steht hinter seinen Krankenhausbeschäftigten!TVöD für alle an der Spree! ✊More → -
Über 20.000 Euro Solidarität!
Karl Meyer · 06.05.2026Über 20.000 Euro haben wir bereits gesammelt – das ist ein unglaubliches Zeichen der Solidarität! Auch rund um den 1. Mai sind noch einmal mehrere tausend Euro dazugekommen, die direkt an die streikenden Beschäftigten ausgezahlt werden können. Danke an alle, die diese Kampagne unterstützen und tragen!Es gibt auch eine wichtige Neuigkeit: Alle Kolleginnen, die mehr als 10 Tage gestreikt haben, erhalten von der Gewerkschaft ab sofort das volle Streikgeld, sodass noch mehr Menschen den Streik durchhalten können. Eure Spendengelder kommen weiterhin gezielt denjenigen zugute, die diese Schwelle noch nicht erreicht haben – und genau das ist der Hebel: Mit eurer Hilfe können wir immer mehr Kolleginnen ermutigen, sich dem Streik anzuschließen!Die Beschäftigten haben die letzten Wochen gut genutzt, um Politiker:innen direkt anzusprechen – auf der Straße, bei Aktionen, im persönlichen Gespräch. Ihre Botschaft ist klar und unmissverständlich: Sie werden nicht aufhören zu kämpfen! Für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, für ihre betriebliche Altersvorsorge und für die Rückführung in den Mutterkonzern! Das sind keine Luxusforderungen, sondern längst überfällige Versprechen, für die sie einstehen.Apropos Versprechen: Die Verantwortung für die Rückführung der Vivantes-Töchter liegt eindeutig beim Senat. Das Versprechen ist seit Jahren gegeben und steht in den Koalitionsverträgen, das Geld ist da – was fehlt, ist einzig und allein der politische Wille, es freizugeben. Wegners CDU und die SPD könnten morgen handeln, aber sie tun es nicht!Wie ernst es der Politik mit ihrer angeblichen Wertschätzung für diese Beschäftigten ist, zeigt ein bezeichnendes Detail: Franziska Giffey hat am 1. Mai den Vivantes Töchtern genau zwei Euro gespendet – für Menschen, die seit Wochen für faire Löhne und ihre Altersvorsorge kämpfen und Berliner Krankenhäuser am Laufen halten. Sieht so Wertschätzung aus?Die Beschäftigten lassen sich davon jedenfalls nicht einschüchtern. Spendet weiter, teilt die Kampagne und zeigt dem Senat, dass wir hinter den Krankenhausbeschäftigten stehen – bis sie zurückgeführt werden!TVöD für alle an der Spree! ✊More → -
98,2 Prozent für den Erzwingungsstreik!
Karl Meyer · 14.04.2026Die Beschäftigten der Vivantes-Tochterunternehmen haben die leeren Versprechen der Politik satt! Ab morgen, dem 15. April treten sie in den unbefristeten Erzwingungsstreik – und erkämpfen sich, was ihnen längst zusteht: Rückführung in den Mutterkonzern und gleiches Geld für gleiche Arbeit!Dabei geht es um viel mehr als nur einen fairen Lohn: Wer sein Leben lang in Reinigung, Küche oder Sterilisation eines Krankenhauses schuftet, hat dieselbe Arbeit geleistet wie die Kolleg*innen im Mutterkonzern. Trotzdem bekommen sie keine betriebliche Altersvorsorge. Das darf so nicht weitergehen!Vivantes hat das Streikrecht per Gericht so weit aushebeln lassen, dass während der Warnstreiks teilweise der Normalbetrieb weiterlief, als wäre gar kein Streik. Währenddessen schaut der Senat zu, obwohl er als Gesellschafter eingreifen könnte – und die Rückführung der Tochterunternehmen seit Jahren in den Koalitionsverträgen steht. Das ist ein Skandal!Aber die Beschäftigten lassen sich davon nicht einschüchtern. Sie wissen: letztes Jahr haben die outgesourcten Beschäftigten an der Charité (CFM) 48 Tage gestreikt und gewonnen – auch mit der Unterstützung durch unsere letzte Spendenkampagne. Jetzt sind die Vivantes-Töchter dran! Zeigen wir Wegner und dem Senat, dass wir hinter den Kolleg*innen stehen, bis sie rückgeführt werden!Jede Spende, die eingeht, stärkt den Beschäftigten den Rücken genau JETZT, wenn es darauf ankommt! Teilt die Kampagne und kommt am 15. April mit uns auf die Straße!Die morgige Demo geht um 8:30 Uhr beim Klinikum am Urban los und läuft bis zum SO36 in der Oranienstraße 190. Kommt vorbei!Hier bekommt ihr einen Einblick, wie ein Warnstreiktag der Vivantes-Töchter aussieht: https://www.labournet.tv/de/videos/erzwingungUnd noch ein aktueller Artikel: https://taz.de/Tarifverhandlungen-bei-Vivantes-Toechtern/!6167352/TVöD für alle an der Spree! ✊More → -
Der Streik läuft – mit eurer Unterstützung!
Karl Meyer · 05.03.2026Vielen herzlichen Dank an alle, die die Beschäftigten der Vivantes-Töchter bereits mit einer Spende unterstützt haben! Ihr tragt einen wichtigen Teil dazu bei, dass ihr Kampf weitergehen kann.Letzte Woche war es soweit: Drei Tage am Stück haben Kolleg:innen aus allen Bereichen die Arbeit niedergelegt. Mehr als 300 Beschäftigte haben sich täglich am Streikposten versammelt, haben demonstriert und vor dem Abgeordnetenhaus klar gezeigt: Die Abgeordneten sollen ihr Versprechen einlösen und die Tochterunternehmen von Vivantes und Charité endlich zurückführen! Die Beschäftigten kämpfen nicht nur für bessere Löhne – sie kämpfen dafür, endlich dieselben Rechte zu bekommen wie ihre Kolleg:innen im Mutterkonzern.Aber die Geschäftsleitung tut alles, um diesen Kampf zu ersticken. Sie missbraucht Notdienstvereinbarungen, um mehr Beschäftigte zur Arbeit zu zwingen als sogar im Normalbetrieb für die Versorgung der Patient:innen eingesetzt wird – und versucht damit, das Streikrecht einzuschränken. Wer so verhandelt, will keine faire Einigung, sondern berechtigten Widerstand brechen!Das bisherige Angebot der Geschäftsleitung bestätigt das. Eine magere, schrittweise Gehaltserhöhung – aber keine Rückführung in den Mutterkonzern, und weiterhin kein Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge. Outgesourcte Beschäftigte sollen also auch im Alter weniger haben. Das ist kein Versehen, das hat System.Am 6. März wird weiterverhandelt. Zeigen wir, dass die Beschäftigten nicht allein stehen! Jede Spende stärkt ihre Position am Verhandlungstisch. Und jedes Mal, wenn ihr den Link zur Spendenkampagne teilt, wird der Druck größer. Schickt die Kampagne in eure Netzwerke!Einen Bericht zum Warnstreik könnt ihr auch hier lesen: https://taz.de/Warnstreik-bei-Vivantes-Kliniken/!6157880/TVöD für alle an der Spree! ✊More →
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Herwig donated 10 €
Christoph donated 50 €
Gisela donated 50 €
nepomuk donated 30 €
Max donated 500 €
Felix Maria donated 10 €
Carlos donated 50 €
Andrea donated 25 €
Dennis donated 30 €
André donated 30 €
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