98,2 Prozent für den Erzwingungsstreik!

14.04.2026
Karl Meyer Berlin, Germany
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Die Beschäftigten der Vivantes-Tochterunternehmen haben die leeren Versprechen der Politik satt! Ab morgen, dem 15. April treten sie in den unbefristeten Erzwingungsstreik – und erkämpfen sich, was ihnen längst zusteht: Rückführung in den Mutterkonzern und gleiches Geld für gleiche Arbeit!

Dabei geht es um viel mehr als nur einen fairen Lohn: Wer sein Leben lang in Reinigung, Küche oder Sterilisation eines Krankenhauses schuftet, hat dieselbe Arbeit geleistet wie die Kolleg*innen im Mutterkonzern. Trotzdem bekommen sie keine betriebliche Altersvorsorge. Das darf so nicht weitergehen!

Vivantes hat das Streikrecht per Gericht so weit aushebeln lassen, dass während der Warnstreiks teilweise der Normalbetrieb weiterlief, als wäre gar kein Streik. Währenddessen schaut der Senat zu, obwohl er als Gesellschafter eingreifen könnte – und die Rückführung der Tochterunternehmen seit Jahren in den Koalitionsverträgen steht. Das ist ein Skandal!

Aber die Beschäftigten lassen sich davon nicht einschüchtern. Sie wissen: letztes Jahr haben die outgesourcten Beschäftigten an der Charité (CFM) 48 Tage gestreikt und gewonnen – auch mit der Unterstützung durch unsere letzte Spendenkampagne. Jetzt sind die Vivantes-Töchter dran! Zeigen wir Wegner und dem Senat, dass wir hinter den Kolleg*innen stehen, bis sie rückgeführt werden!

Jede Spende, die eingeht, stärkt den Beschäftigten den Rücken genau JETZT, wenn es darauf ankommt! Teilt die Kampagne und kommt am 15. April mit uns auf die Straße!

Die morgige Demo geht um 8:30 Uhr beim Klinikum am Urban los und läuft bis zum SO36 in der Oranienstraße 190. Kommt vorbei!

Hier bekommt ihr einen Einblick, wie ein Warnstreiktag der Vivantes-Töchter aussieht:

https://www.labournet.tv/de/videos/erzwingung

Und noch ein aktueller Artikel: https://taz.de/Tarifverhandlungen-bei-Vivantes-Toechtern/!6167352/

TVöD für alle an der Spree!

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