Vielen herzlichen Dank an alle, die die Beschäftigten der Vivantes-Töchter bereits mit einer Spende unterstützt haben! Ihr tragt einen wichtigen Teil dazu bei, dass ihr Kampf weitergehen kann.
Letzte Woche war es soweit: Drei Tage am Stück haben Kolleg:innen aus allen Bereichen die Arbeit niedergelegt. Mehr als 300 Beschäftigte haben sich täglich am Streikposten versammelt, haben demonstriert und vor dem Abgeordnetenhaus klar gezeigt: Die Abgeordneten sollen ihr Versprechen einlösen und die Tochterunternehmen von Vivantes und Charité endlich zurückführen! Die Beschäftigten kämpfen nicht nur für bessere Löhne – sie kämpfen dafür, endlich dieselben Rechte zu bekommen wie ihre Kolleg:innen im Mutterkonzern.
Aber die Geschäftsleitung tut alles, um diesen Kampf zu ersticken. Sie missbraucht Notdienstvereinbarungen, um mehr Beschäftigte zur Arbeit zu zwingen als sogar im Normalbetrieb für die Versorgung der Patient:innen eingesetzt wird – und versucht damit, das Streikrecht einzuschränken. Wer so verhandelt, will keine faire Einigung, sondern berechtigten Widerstand brechen!
Das bisherige Angebot der Geschäftsleitung bestätigt das. Eine magere, schrittweise Gehaltserhöhung – aber keine Rückführung in den Mutterkonzern, und weiterhin kein Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge. Outgesourcte Beschäftigte sollen also auch im Alter weniger haben. Das ist kein Versehen, das hat System.
Am 6. März wird weiterverhandelt. Zeigen wir, dass die Beschäftigten nicht allein stehen! Jede Spende stärkt ihre Position am Verhandlungstisch. Und jedes Mal, wenn ihr den Link zur Spendenkampagne teilt, wird der Druck größer. Schickt die Kampagne in eure Netzwerke!
Einen Bericht zum Warnstreik könnt ihr auch hier lesen: https://taz.de/Warnstreik-bei-Vivantes-Kliniken/!6157880/
TVöD für alle an der Spree! ✊