Es bleibt nichts anderes übrig als All in zu gehen

21.03.2025
Stefan Beck Kitzingen, Germany
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Wir haben bereits über 2900 Euro gesammelt bei unserer Spendenaktion für Thomas. Doch der Betrag reicht bei weitem nicht aus, um mehrere Blutwäschen zu finanzieren. Weil sich aber der Gesundheitszustand in den letzten Wochen verschlechtert hat, hat Thomas am 24. März eine erste Blutwäsche. Am 12. März stellte ich, Stefan Beck, Thomas ein paar Fragen zu seinem Status Quo.

Frage: Thomas, wie geht es Dir heute gerade?

Thomas Weigand: Im Moment nicht so gut, ich habe wieder einen Schub bekommen!

Was heißt Schub?

Thomas: …Schmerzen am Körper treten plötzlich ganz extrem auf. Das bedeutet auch Zittern, Muskelzuckungen, Kurzatmigkeit. Es kann auch sein, dass ich auf der Toilette Blut verliere – ohne dabei einen Stuhlgang zu haben. Die Knöchel sind blau, manche Gliedmaßen weiß. Ich habe Schmerzen am ganzen Körper. Hinzu kam heute ein immenser Kopfdruck und schlechtes Sehen. Ich erkenne manchmal kein Fernsehbild mehr. Seit 2 Stunden ist der Kopfdruck wieder weniger geworden, sonst wäre das Interview jetzt gar nicht möglich!

Gibt es irgendetwas, worüber Du dich freuen kannst…

Thomas: Ich freue mich darüber, wenn ich 30 bis 45 Minuten zum Sport gehen und ganz leicht trainieren kann! Einfach nur, um eine gewisse Durchblutung zu gewährleisten. Ansonsten hat das mit Leben im eigentlichen Sinne nicht mehr viel zu tun.

Was erhoffst Du Dir in diesem Jahr?

Thomas: Ich hoffe, dass heuer eine Aufarbeitung der Pandemie bei uns in Deutschland stattfindet. Zudem erhoffe ich für mich selbst, dass ich die angestrebte Spendensumme von 20.000 Euro noch dieses Jahr erreiche, um die so dringend benötigten Blutwäschen zu bekommen.

Was ist der nächste Schritt?

Thomas: Es geht um eine sogenannte „Help-Apherese“, die das Blut reinigt und die eventuell eine Linderung der Symptome bringt. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 10 bis 30%. Allerdings bleibt mir aufgrund des schlechter werdenden Gesundheitszustands nichts anderes übrig als „all in“ zu gehen und einen Teil des Geldes für eine erste Apherese zu verwenden.

Für die vorgesehenen Blutwäschen fehlt mir das Geld, da die sogenannten 8 Autoimmunadsorptionen laut der Charite Berlin nur gänzlich durchgeführt werden können. Sie würden zu 80 Prozent eine komplette Heilungschance bedeuten. Sie müssen gänzlich durchgeführt werden, da sich die Antikörper sonst wieder bilden und die Gefahr besteht, dass sie mich noch mehr attackieren. So weiche ich auf eine HELP- Apherese aus, die zumindest Linderung verspricht. Vielleicht passiert ja ein Wunder?

Wann geht es los?

Die 1. Help-Apherese soll am 24. März in Bayreuth stattfinden. Das dortige Dialysezentrum geht exakt nach den Vorgaben der Charité Berlin vor. 

Danke für das Interview, Thomas! Ich drücke Dir fest die Daumen!

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