Lange habe ich mich nicht bei Euch gemeldet – und doch bin ich Euch sehr dankbar für Eure fantastische Unterstützung. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit, über das ich berichte möchte. Und wie Ihr lesen werdet, brauche ich wieder Eure Hilfe: Ich hatte die Fusions-Operation am 13. April 2023 in Barcelona. Sie hat mein Leben gerettet, und ich konnte langsam spüren, wie mein Körper heilt. Viele Symptome haben nachgelassen oder sind ganz verschwunden. Wie Adrenalinschübe, ständiger niedriger Blutzucker, Schlafprobleme (jetzt kann ich schlafen, sogar tagsüber, weil mein Körper es noch benötigt). Ich kann mein Handy benutzen, Videos anschauen, normale Nahrung essen, habe selten noch allergische Reaktionen, der Schwank-Schwindel ist verschwunden, ich kann Ohrstöpsel tragen und habe keine ständigen Ohrentzündungen mehr. Vor der Fusion bin ich mehrmals täglich gecrasht; jetzt erinnere ich mich nicht einmal mehr an den letzten Crash. Vielleicht vor vier Monaten? Mein Tinnitus hat sich deutlich verbessert und mehr. Nach fünf Monaten benötigte ich eine Tethered-Cord-Operation in Deutschland. Während der Anästhesie lief vieles schief – ich lag vier Tage im Koma. Leider kam nach der Operation der Fortschritt meiner Fusion zum Stillstand, obwohl die Ärzte mir sagten, dass die Operation selbst erfolgreich war. Aber keines meiner Tethered-Cord-Symptome verbesserte sich; sie wurden sogar schlimmer. Seitdem habe ich keine neuen Fortschritte mehr gemacht; ich bin immer noch zu 100 % bettlägerig und auf eine 24/7-Betreuung angewiesen. Die Symptomeverbesserung meiner Fusions-Operation ist noch da, aber einige Symptome haben sich in der Zwischenzeit verschlechtert. Ich kann meine Beine kaum noch benutzen. Das Problem ist nach wie vor, dass es wenig Experten für meine komplexen und seltenen Erkrankungen gibt. Kein deutscher Arzt war bis jetzt fähig, mir zu helfen und ich bin zutiefst traumatisiert von den Behandlungen und dem Umgang mit mir. Zusammenfassend: ich möchte erneut untersucht werden, um zu sehen, ob ich einen weiteren Tethered Cord habe oder ob etwas anderes vorliegt. Meine intrakranielle Hypertension hat sich auch nicht verbessert, und ich nehme immer noch Diamox ein. Es gibt nun diese Optionen: Ich lasse neue Bilder meiner LWS hier in Deutschland anfertigen und sie dann von mehreren Ärzten auswerten; wenn sich herausstellt, dass ich ein weiteres Tethered Cord habe, muss ich erneut operiert werden. Für das Tethered Cord gibt es eine spezielle Expertin. Sie ist auch diejenige, die mein erstes TC gesehen hat, als Dr. Oliver und die Ärzte in Deutschland entweder gar nichts gesehen oder daran gezweifelt haben. Leider ist sie in den USA und die Reise, Aufenthalt und OP würden ein Vermögen kosten. Dann kommt dazu, dass ich im April mein 1-jähriges Check Up meiner Fusion habe, und diese nur durch Spenden wahrnehmen kann, da auch Flüge und Aufenthalt wieder kostenintensiv werden würden, weil ich, nach wie vor, bettlägerig und schwerst MECFS betroffen bin, nicht sitzen oder aufrecht sein kann. Ein Flug nach Barcelona kostet ab 13.000 € aufwärts. Vor einem Jahr hätte ich diesen Text nicht verfassen können; das hat die Fusion mir geschenkt, und ich möchte wissen, was los ist und was gemacht werden muss, damit ich endlich wieder Fortschritte mache. Seit fast 2 Jahren liege ich im Dunkeln; ich habe die Sonne seit fast 2 Jahren nicht mehr gesehen. Ich möchte und kann das nicht mehr. Ich möchte nicht sterben, ich möchte wenigstens wieder frische Luft atmen und etwas draußen sitzen können. Lesen und Musik hören. Deswegen bitten wir erneut um Spenden und das Teilen dieser Kampagne. Danke 💛 Eure Layla
109.199 € of 250.000 € collected
44 %
Selina donated 10 €
Kevin donated 20 €
Selina donated 30 €
Renate donated 30 €
Ana donated 150 €
Herbert donated 5 €
Anthea donated 50 €
Adele donated 15 €
Wolfgang donated 30 €
Felix donated 10 €
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Was sind Layla’s Wünsche? Ein Update und mehr.
Sanja Bauer · 24.12.2024
Liebe Community, liebe Spender*innen, Freund*innen und Bekannte, _______________________________________ Heute ist der 24. Dezember und Layla wollte, dass ich ein paar Zeilen mit euch teile. Der erste Ausschnitt ist aus ihrem eigenen Buch „Mothlight“, aus ihrem Leben vor der Fusions-Operation, welcher euch ME/CFS sowie Begleiterkrankungen wie CCI näher bringen soll. _______________________________________ „I used to lie in my mother’s room for a long time, dying. And I still am, just now, in my childhood room. But then, I could not be touched even for a second, not be looked at even for a second. I could not look at my phone for longer than five minutes a day. On glorious days, my body granted me an hour of phone use, spaced out over the whole day. And to think that I am considered a bit better now when I could go back to that state with one simple mistake—a tiny mistake. And God forbid—God forbid I pushed my luck. I would crash and not even remember and “wake up” four days later, thinking: I’m still here? Why am I still here? They have a pill for everything, but they do not have a pill for P-E-M—a pill that would save us all from the chains of this disease that keeps us locked up like abandoned dogs, like prisoners. But even prisoners get to see the light. If they’re good, they even get time outside. They can read and move their body. They can walk around. They can tolerate sounds. They do not die if pushed too far. Because you have to understand that if you push too far, you die. You die, you die, you die. And I came close to that so many times that, for many days and months and years, I’d wished to be dead rather than to lie here, every single day of every single week of every single month and year. In darkness. In silence. With no hand to hold and no visitors allowed. And you have to imagine, oh, this is so sad even for me to think about—I used to forget the sound of my own voice or the sound of my mother’s when my body just wouldn’t allow me to listen or to speak when it was just too much. And you have to imagine, my mother lives right here with me, in this apartment. I would hang on to the thought of hearing her walk sometimes, when it was really bad, when I needed to know that I still existed. For a long time, I clung to the idea that that if I died, I wanted to die in my mother’s arms. That I had approximately 10 seconds where she could lie next to me and hug me without me crashing. When she wheeled me back from the toilet to the bed, I would fall onto the mattress and lie there for hours, waiting for the paralysis to go away—being aware of it all, knowing I had to endure it, or it wouldn’t ever—it wouldn’t ever stop.“ _______________________________________ Einerseits geht es ihr heute besser, andererseits hat die nachfolgende Tethered Cord OP vieles wieder genommen und schlimmer gemacht. Gerade heilt sie von einer erneuten Infektion, die bei ihr kommt, sobald die letzte aufgehört hat. Sie kann wieder gefüttert werden, dafür nicht sprechen und viele andere Dinge sind anstelle dessen schlimmer geworden. Nicht mal im Traum könnten wir sie jetzt auf einen Rollator setzen und sie ins Badezimmer fahren, in dem sie mindestens 3 Schritte mit Hilfe gehen muss. Das ging damals noch, heute lange nicht mehr. _______________________________________ Diese zwei Ausschnitte, aus zwei Büchern, möchte Layla auch mit euch teilen, da sie ihr viel bedeuten: ________________________________________„I was very often full of rage and despair. I was always lonely. In spite of all that I was and am in love with life.“ • Jeanette Winterson, Why Be Happy When You Could Be Normal? _______________________________________ „There is an ache in my heart for the imagined beauty of a life I haven’t had, from which I had been locked out, and it never goes away.“ • Robert Goolrick, The End of the World as We Know It: Scenes from a Life _______________________________________ Layla‘s und unser Wunsch ist derselbe: Heilung. Dass sie endlich wieder leben kann, unter uns, unter Bäumen, im Schnee, im Wasser, mit ihren Freundinnen, am Tisch sitzend, am Lachen, am Essen. _______________________________________ Ein Frohes Fest an alle, die es feiern, und eine schöne Zeit an alle, die es nicht tun. _______________________________________ Mit liebevollen Grüßen, Sanja Bauer
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Dringendes Update: Hilfe für Laylas OP in den USA
Sanja Bauer · 16.12.2024
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, ********** ich wende mich heute mit einem dringenden Update zu Laylas Situation an euch. Ihr Zustand hat sich leider weiter verschlechtert, und sie benötigt eine lebensrettende Operation in den USA. Diese Behandlung ist mit enorm hohen Kosten verbunden, weshalb wir das Spendenziel auf 250.000 € erhöhen müssen. *********** Alle wichtigen Informationen findet ihr im neuen Beitrag auf der Kampagnenseite. Jede Unterstützung zählt – gemeinsam können wir Layla helfen. *********** Herzlichen Dank für eure Solidarität und Hilfe. *********** Mit liebevollen Grüßen, Sanja Bauer
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