Liebe Community, Leser, Unterstützer, Freunde und Bekannte. Ich melde mich nach 3 Monaten, um ein Update zu geben … Seit Februar versuchen wir eine Klinik oder einen Arzt zu finden, der mich erneut auf Tethered Cord testet. Ich kann euch nicht sagen, wie viele Kliniken Mama angerufen und angefleht hat; niemand möchte mir helfen. Niemand fühlt sich verantwortlich und da dieses Krankheitsbild progressiv ist und Schäden verursacht, die einmal irreparabel sind, lebe ich in ständiger Angst vor Lähmung oder anderen nicht mehr zu behandelnden neurologischen Problemen. Mehr als die, die ich nicht ohnehin schon habe. Im März verlor ich die Fähigkeit, auch nur eine Sekunde zu stehen. Fast zwei Jahre habe ich es so mit Hilfe auf Toilette geschafft. Seitdem muss mich meine Mama auf meinen Toilettenstuhl, der direkt vor dem Bett steht, tragen. Meine Beine haben aufgegeben. Seit ca. 1–2 Monaten habe ich unvorstellbare Schmerzen in beiden Schultern und Armen; ein Zeichen für mich, dass auch sie bald den Geist aufgeben und ich keine Funktionalität mehr haben werde. Die Angst, die das in mir verursacht, können sich die meisten nicht vorstellen. Ich kann die meiste Zeit nicht sprechen und gestern hatte ich fast einen Crash, weil ein Knopf zu fest zu war. Ich benötige nach wie vor ein MRT in Bauchlage, mit Narkose, weil ich meinen Körper durch die Schmerzen und durch die Fusion in meiner Halswirbelsäule nicht die Position halten kann ohne zu crashen und noch viel tiefer in das MECFS Loch zu fallen, was bedeuten würde: Magensonde, Hilfe beim Atmen etc. da ich es jetzt kaum mehr Schaffe zu essen und ich seit vielen Monaten nur noch schwer Luft bekomme. Wir haben 11 tausend Euro gesammelt. Das reicht leider nicht mal für einen Ambulanz-Flug in die USA zu Frau Dr. Petra Klinge. Ich weine jeden Tag, manchmal den ganzen Tag, weil so viele meiner Systeme versagen und sich das Gesundheitssystem entschieden hat, mir nicht zu helfen. Ich werde sterben, wenn ich nicht schnell Hilfe bekomme und die Ärzte wissen das. Falls sie ein/e Arzt/in sind, besonders in der Neurochirurgie oder Radiologie und das Lesen, bitte helfen Sie mir. Ich bin 27 und will unter keinen Umständen sterben. Nicht, wenn es vermeidbar ist. Ich möchte nicht gelähmt sein. Kein Wort sprechen können, mich nicht verständigen können. Und letztlich nicht mehr entscheiden können, den Weg des assistierten Suizides zu wählen, weil ich wie lebendig begraben bin. Es kostet mich viel Kraft, das alles aufzuschreiben, aber ich weiß nicht mehr, an wen wir uns wenden und wer mir helfen kann und WILL. Ende Mai wurde mir ein MRT mit Narkose versprochen; als wir dort ankamen, wurde ich psychologisiert, ausgelacht, degradiert und meine schweren chronischen Krankheiten wurden nicht nur infrage gestellt, sondern mir schlichtweg abgesprochen, als würden sie nicht existieren. Das ist alles. Danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, dies zu lesen. Layla 🖤
109.199 € of 250.000 € collected
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Ana donated 150 €
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Was sind Layla’s Wünsche? Ein Update und mehr.
Sanja Bauer · 24.12.2024
Liebe Community, liebe Spender*innen, Freund*innen und Bekannte, _______________________________________ Heute ist der 24. Dezember und Layla wollte, dass ich ein paar Zeilen mit euch teile. Der erste Ausschnitt ist aus ihrem eigenen Buch „Mothlight“, aus ihrem Leben vor der Fusions-Operation, welcher euch ME/CFS sowie Begleiterkrankungen wie CCI näher bringen soll. _______________________________________ „I used to lie in my mother’s room for a long time, dying. And I still am, just now, in my childhood room. But then, I could not be touched even for a second, not be looked at even for a second. I could not look at my phone for longer than five minutes a day. On glorious days, my body granted me an hour of phone use, spaced out over the whole day. And to think that I am considered a bit better now when I could go back to that state with one simple mistake—a tiny mistake. And God forbid—God forbid I pushed my luck. I would crash and not even remember and “wake up” four days later, thinking: I’m still here? Why am I still here? They have a pill for everything, but they do not have a pill for P-E-M—a pill that would save us all from the chains of this disease that keeps us locked up like abandoned dogs, like prisoners. But even prisoners get to see the light. If they’re good, they even get time outside. They can read and move their body. They can walk around. They can tolerate sounds. They do not die if pushed too far. Because you have to understand that if you push too far, you die. You die, you die, you die. And I came close to that so many times that, for many days and months and years, I’d wished to be dead rather than to lie here, every single day of every single week of every single month and year. In darkness. In silence. With no hand to hold and no visitors allowed. And you have to imagine, oh, this is so sad even for me to think about—I used to forget the sound of my own voice or the sound of my mother’s when my body just wouldn’t allow me to listen or to speak when it was just too much. And you have to imagine, my mother lives right here with me, in this apartment. I would hang on to the thought of hearing her walk sometimes, when it was really bad, when I needed to know that I still existed. For a long time, I clung to the idea that that if I died, I wanted to die in my mother’s arms. That I had approximately 10 seconds where she could lie next to me and hug me without me crashing. When she wheeled me back from the toilet to the bed, I would fall onto the mattress and lie there for hours, waiting for the paralysis to go away—being aware of it all, knowing I had to endure it, or it wouldn’t ever—it wouldn’t ever stop.“ _______________________________________ Einerseits geht es ihr heute besser, andererseits hat die nachfolgende Tethered Cord OP vieles wieder genommen und schlimmer gemacht. Gerade heilt sie von einer erneuten Infektion, die bei ihr kommt, sobald die letzte aufgehört hat. Sie kann wieder gefüttert werden, dafür nicht sprechen und viele andere Dinge sind anstelle dessen schlimmer geworden. Nicht mal im Traum könnten wir sie jetzt auf einen Rollator setzen und sie ins Badezimmer fahren, in dem sie mindestens 3 Schritte mit Hilfe gehen muss. Das ging damals noch, heute lange nicht mehr. _______________________________________ Diese zwei Ausschnitte, aus zwei Büchern, möchte Layla auch mit euch teilen, da sie ihr viel bedeuten: ________________________________________„I was very often full of rage and despair. I was always lonely. In spite of all that I was and am in love with life.“ • Jeanette Winterson, Why Be Happy When You Could Be Normal? _______________________________________ „There is an ache in my heart for the imagined beauty of a life I haven’t had, from which I had been locked out, and it never goes away.“ • Robert Goolrick, The End of the World as We Know It: Scenes from a Life _______________________________________ Layla‘s und unser Wunsch ist derselbe: Heilung. Dass sie endlich wieder leben kann, unter uns, unter Bäumen, im Schnee, im Wasser, mit ihren Freundinnen, am Tisch sitzend, am Lachen, am Essen. _______________________________________ Ein Frohes Fest an alle, die es feiern, und eine schöne Zeit an alle, die es nicht tun. _______________________________________ Mit liebevollen Grüßen, Sanja Bauer
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Dringendes Update: Hilfe für Laylas OP in den USA
Sanja Bauer · 16.12.2024
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, ********** ich wende mich heute mit einem dringenden Update zu Laylas Situation an euch. Ihr Zustand hat sich leider weiter verschlechtert, und sie benötigt eine lebensrettende Operation in den USA. Diese Behandlung ist mit enorm hohen Kosten verbunden, weshalb wir das Spendenziel auf 250.000 € erhöhen müssen. *********** Alle wichtigen Informationen findet ihr im neuen Beitrag auf der Kampagnenseite. Jede Unterstützung zählt – gemeinsam können wir Layla helfen. *********** Herzlichen Dank für eure Solidarität und Hilfe. *********** Mit liebevollen Grüßen, Sanja Bauer
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