Danke! Neuigkeiten von Djerela

22.03.2022
Carla Rowold Tappenbeck, Germany
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English below Liebe alle, Ich habe gerade fast eine Stunde mit Raisa, Olha und Oksana von Djerela gesprochen; sie sind unfassbar dankbar für alle Spenden und sie sagen jedes Zeichen von Solidarität gibt Ihnen im Moment sehr viel Kraft! Die Lage der Menschen mit Behinderung Familien ist weiterhin sehr schwierig: - 2/3 der Familien haben keine modernen Handys oder Laptops, mit denen sie Zoom etc nutzen können - Sie haben damit nicht nur keinen Zugang von den Unterstützungsleistungen, die Djerela zurzeit online organisiert (psychologische Programme, Entspannungsübungen, Reflektionen etc.). - Sie sind dadurch auch von der medizinischen Versorgung durch ihre Ärzt*innen abgeschnitten, die nun ebenfalls hauptsächlich online arbeiten - Medikamente und Nahrungsmittel erreichen Kyiv und Umgebung zurzeit wohl noch gut, allerdings ist der Zugang dazu fast unmöglich, da viele ihre Angehörigen nicht lange alleine zu Hause lassen können. Beispielsweise ist der Sohn von Raisa bereits mehrmals alleine draußen spazieren gegangen, da er sich der Gefahr nicht bewusst war. Ukrainische Polizisten haben ihn zum Glück gefunden und sicher nach Hause geleitet. - Gleichzeitig ist Djerela im engen Austausch mit Partnerorganisationen und helfen dort ebenfalls: so konnten sie gerade eine Familie aus Mariupol evakuieren - Sie sind im täglichen Kontakt mit allen Familien, die sie erreichen können, und fragen konkrete Bedarfe ab. Es geht auch immer öfter darum, ob die Familien fliehen müssen/können. Bisher sehen sich die meisten nicht in der Lage dazu und sehen es noch als sicherer an in ihrer bekannten Umgebung zu bleiben. Neben dem dringenden finanziellen Bedarf, um Zugang zur Grundversorgung zu bekommen, wird es zunehmend auch wichtig zu wissen, ob es in Deutschland/Europa spezifische Aufnahmemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen gibt, falls die Familien sich dazu entschließen eine Flucht zu wagen. Gebt mir gerne Bescheid, wenn Ihr Kontakte zu Organisationen für Menschen mit Behinderungen in Deutschland habt, damit ich direkt in Kontakt treten kann und bittet sie darum ihre möglichen Ressourcen hier einzutragen: https://www.hilfsabfrage.de/ Ansonsten hilft es sicher, den Link zu dieser Kampagne und damit die Situation von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine weiter zu teilen! Vielen lieben Dank Euch für Eure Unterstützung! Carla I just had a Zoom call with Raisa, Olha and Oksana from Djerela. They highly appreciated your kind donations and highlighted that any sign of solidarity gives them lots of strength! The situation of the people with disabilities and their families remains very difficult - Two thirds of the families do not have modern phones etc to join Zoom calls - This means they do not have access to the online support program that Djerela offers - They can also often not access their medical treatment, since doctors started working online too - Groceries and medicine still reach Kyiv, however the access is, again, often out of reach for the families, since they cannot leave their loved one’s home for long. For example, the son of Raisa went outside himself, since he was unaware of the danger. Luckily, Ukrainian police officers found him and escorted him back home. - Djerela also coordinates help with other organisations, for example they just helped evacuating a family from Mariupol and try to find them a safe place to stay - The employees are in daily contact with the families to identify their needs. More and more they also discuss whether families want/can flee. Beside the urgent financial need to realize access to primary care, it becomes more and more important to know about specific opportunities/offers to host refugees with disabilities in Europe. If you know or have contact with any organisations, please let me know. Also, sharing the link to this campaign helps a lot! Any support is highly appreciated, thank you so much! Best, Carla
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