Meine lieben Menschen,
ich bin nun seit einigen Tagen zuhause und wollte mich einmal zurückmelden.
Zunächst einmal vielen vielen Dank Euch und Ihnen, die Ihr einen wesentlichen Teil dazu beigetragen haben, dass ich nach sechs Wochen Dauerliegen keinen Dekubitus entwickelt habe, weil wir wie die Weltmeister alles versorgt haben. DANKE DANKE DANKE
Die große Spende ermöglicht die Sicherung der Miete im kommenden Monat, was ein riesiges Geschenk ist.
Mein Anwalt hat sich heute der Herausforderung angenommen, dass wir die hohe vierstellige Summe für die "Begleitperson" Jesse, der den Löwenanteil der Pflege, Essenversorgung etc. übernommen hat (Schweinebraten konnte ich bei dem Magenzustand nicht essen, auch keine Butterbrote...) während der sechs Wochen im Krankenhaus und Pflegeheim geleistet hat, nicht auch noch übernehmen müssen.
Nun stehen wieder medizinische Herausforderungen an - die vielen Wundlöcher, erst am Freitag wurden die letzten Fäden gezogen, die sich teils noch nicht optimal verschließen, auch weil die Bauchspannung Dank Magen-Darm-Problematik immer noch zu hoch ist. Noch acht Wochen Heilungszeit seien realistisch....
Wie ich erst aus dem am Samstag! erhaltenen Bericht der Intensivstation erfahren habe, hatte ich nach der ersten OP nicht nur einen Kreislaufzusammenbruch und eine Verlegung der Atemwege, sondern auch eine Magenlähmung. Nun habe ich seit Wochen in der Klinik immer hingewiesen, ich hätte Schmerzen bis zum Zerreißgefühl und keiner der Ärzte/Pflegenden sagte mir, dass das eine Folge der Magenlähmung sein könne...... So etwas zermürbt, auch die Transfusion von Spender-Erythrozyten hat mir keiner mitgeteilt, die auch Nebenwirkungen haben könne, wie Magen-Darm etc....
Ganz ganz schlechtes Informationsmanagement. :-(
Die offiziellen Hilfen sind nun alle installiert oder auf dem Weg - da weiß links auch nicht, was rechts tut, also - alles wir immer. ;-)
Hinweis: Da ich vorläufig noch nicht werde arbeiten können, auf Anfrage das Sozialamt erstmal die Bewertung des Medizinischen Dienstes abwarten muss und dann noch gar nicht sicher weiß, ob sie zuständig sind - blablabla - ich kann nicht mal drei Stunden arbeiten, aber gut, die wissen besser, was sie nicht wissen.... freue ich mich weiterhin über Unterstützung - sei es durch Teilen oder Spenden.
Es dankt Euch von Herzen,
Astrid!