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Winterhilfe! - Bitte teilen!
Alexandra Tharandt · 04.12.2021DRINGEND - BITTE HELFT! - BITTE TEILEN! Der Winter ist da und die Lage im Flutgebiet nach über 4 1/2 Monaten, ist einfach nur unfassbar traurig. Bitte laßt die Menschen dort nicht alleine. Winterhilfe heißt, wir schaffen Begegnungen, vermitteln, vernetzen und organisieren vor Ort was dringend benötigt wird. Wir reichen Hand und Herz und natürlich Geräte die Wärme spenden. Wir möchten die Betroffenen und Helfer in den nächsten 6 Monate mit dem Notwendigsten versorgen können und ihnen durch den Winter helfen. Bitte unterstützt uns, damit wir weiterhin bedingungslos helfen können. Aktuelle Bedarfslisten, Aufrufe und Infos findet ihr im Chat und auf unserer Webseite. Helfer, Handwerker und jede Art der Unterstützung sind herzlich willkommen. Öfen für Ahrweiler - Transportfahrten & Winterhilfe Gruppe: https://t.me/joinchat/ee_RvFrI1UE2MDFi Für mehr Infos: https://t.me/ahrweilerinnotchat www.ahrweilerinnot.de Natürlich kann IBAN zur Direktüberweisung ohne Gebühren auf Anfrage mitgeteilt werden. (Nachricht schreiben)More → -
Von wegen es ist alles gut im Flutgebiet
Alexandra Tharandt · 04.12.2021Von wegen es ist alles gut im Flutgebiet. Nichts ist gut ! Dort herrschen immer noch katastrophale Zustände. Nasse Häuser, keine Heizung und Menschen, die krank werden. Die Medien zeigen es euch nicht, oder stellen die Situation völlig falsch dar. - Es wird z. B. berichtet, dass die Soforthilfe schon ankam. Dabei haben die meisten Betroffenen noch keinen Euro gesehen, egal ob versichert oder nicht. Gleiches betrifft die riesigen Summen an Spendengelder, die medienwirksam für die Betroffenen gesammelt wurden. Nach all den Monaten fragen wir uns immer noch, wo all diese Spendengelder geblieben sind? - Er wird berichtet, dass die Gasversorgung im Ahrtal wiederhergestellt sei. Das stimmt so nicht, denn es liegt bei weitem nicht überall Gas und selbst dort wo es liegt, sind die Häuser nicht angeschlossen. Und die entsprechenden neuen Heizanlagen sind auch nicht lieferbar. Fakt ist, die Menschen frieren nach wie vor in ihren kalten, nassen Häusern. Gleiches wird über das Stromnetz berichtet. Dabei liegt fast überall nach wie vor nur Notstrom. - Sie schreiben, dass die Ahrtalbahn wieder fahren würde. Aber diese fährt nur bis nach Ahrweiler und nicht weiter. - Es wird nicht über die Suizide berichtet. Dabei bringen sich nicht wenige Menschen um, aus Hoffnungslosigkeit, aus Angst vor einer völlig ungewissen Zukunft und weil sie schwerst traumatisiert sind und das was sie gesehen, gehört und gerochen haben nicht vergessen können. - Es wird nicht darüber berichtet, dass es unzählige Häuser und Wohnungen gibt, die zwar nicht überschwemmt wurden, aber aufgrund der zerstörten Infrastruktur, keinen Strom, kein Wasser und keine Heizung haben. Um diese Menschen kümmert sich niemand. Die Not ist nach unverändert groß und älteren Betroffenen und die Kinder der Flutopfer leiden sehr unter alle dem. Es gibt immer noch Häuser die voller Schlamm sind, die entleert und entkernt werden müssen. Die Häuser sind alle noch nicht trocken. Man kann nichts hineinstellen oder an die Wand anbringen. Es muss verputzt werden, der Estrich muss neu rein, die Heizung muss gemacht werden und so weiter. Es sind aber keine Handwerker verfügbar, obwohl diese so dringend gebraucht werden. Helfer kommen auch immer weniger und wenn nicht ein Wunder geschieht, dann ist alles verloren. Heizanlagen sind nicht lieferbar vor frühestens März, April nächsten Jahres wieder. Heizungsbauer sind natürlich auch nicht genug da. Es liegt nach wie vor fast überall nur Notstrom. Wer das Glück hat einen Bautrockner im Haus zu haben, liegt von der Stromauslastung nah am Limit. Weitere Heizgeräte oder sonstige Elektrogeräte können nicht zeitgleich betrieben werden. Kochmöglichkeiten sind keine vorhanden. Die Kanalisation funktioniert nicht und Dixiklos müssen auch nach über 4 Monaten immer noch benutzt werden. Brauchwasser welches in Tanks draußen steht, ist stark verchlort und natürlich kalt. Trinkwasser muss angeliefert werden, mittlerweile nur noch aus privaten Spenden finanziert. Wie alles andere auch. Die öffentlichen Stellen wollen die Menschen zur Selbstständigkeit erziehen. So herablassen und empathielos sind deren Aussagen. Die kostenlosen Essensausgaben für Betroffene und Helfer wurden nahezu überall eingestellt. Es muss bezahlt werden. Und natürlich gilt jetzt neuerdings auch noch die 2G Regel. Dadurch wird nun Betroffenen und Helfern, die Einnahme des warmen Essens in einem beheizten Zelt verwehrt. Man kann das Essen dann nur abholen und muss es dann zuhause alleine im nassen, kalten Haus einnehmen. Frühstück, Abendessen, Zwischenmahlzeit? Fehlanzeige. Viele haben durch die zusätzlichen Kosten und fehlende Fahrzeuge nicht genug Geld übrig, um sich frische Lebensmittel kaufen zu können. Viele schämen sich, um Hilfe zu bitten oder haben Angst diese anzunehmen, weil Spenden oder Hilfsleistung von evtl. zukünftigen staatl. Hilfsgeldern abgezogen werden. Das kostenlose Bereitstellung von Diesel und Benzin, z.B für Aggregate wurde auch eingestellt. Elektroheizungen und Heizlüfter z.B, bringen das Notstromnetz insgesamt an die Grenze. Viele können die Notunterkünfte nicht bezahlen, oder wollen ihre Häuser nicht alleine lassen und hausen unter unglaublichen Umständen auf dem Dachboden. Sätze wie:“ Wenn wir im Gefängnis wären, würde es uns besser gehen.“, bekommt man zu hören. Ein paar aktuelle Videos dazu, haben wir auf unserer Webseite eingestellt. Wir konnten mit diesen Spenden die Region bis jetzt mit folgenden Dinge stützen: Hilfe bei der Errichtung der ersten medizinischen Station in Ahrweiler zwei neue Zelte 100 Feldbetten jeden erdenklichen medizinischen Bedarf Diesel und Benzin Essen und Wasser Dixiklos Haben kleinen Firmen unter die Arme gegriffen die vor Ort halfen und z.B deren Reparaturkosten für Fahrzeuge etc. übernommen. Wir haben Menschen vor Ort Geld als Soforthilfe gegeben, die nur noch die Kleider auf ihrem Leib besessen haben. Insgesamt haben wir 28 Bautrockener á 940 €, 35 Holzöfen mit Rohren gekauft á 250€. Und wir brauchen weitere Öfen, Ofenrohre und Bautrockner und müssen jetzt Mietkosten tragen, wenn wir unsere Helfer unterbringen und neue Lagerräume und isolierte Wohncontainer anmieten, damit wir vor Ort Nahrungsmittel, warme Kleidung und Baustoffe etc. lagern können. Auch wollen wir weiter die kostenlose Essensausgabe (durch private) für Betroffenen und Helfer ermöglichen, auch mobil. Und wir möchten weiterhin kleine Herzenswünsche von Betroffenen erfüllen. Um z.B Geburtstagsgeschenke, Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder oder Angehörige kaufen zu können. Oder wir spenden einen Geburtstagskuchen oder dergleichen ...... und vieles mehr. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber für jemand anderes die Welt. Wir können aber nur weiterhelfen, wenn Ihr uns weiterhin unterstützt. Wir danken jedem Helfer und Unterstützer von ganzem Herzen.More → -
Die Leute machen Feuer in den Wohnungen
Alexandra Tharandt · 03.11.202114 Wochen nach der Flut: Einwohner im Ahrtal wartet noch immer auf Hilfe „Die Leute machen Feuer in den Wohnungen, die Leute frieren, die Leute wissen nicht, wohin: Ich will mir gar nicht ausmalen, was hier im Winter passiert.“ Bad Neuenahr/Ahrweiler – Mit diesen dramatischen Worten beschreibt Maik Menke (37) dem BILD-Reporter vor Ort die Situation einiger Bewohner im Flutgebiet vom Ahrtal. Menke ist Sachverständiger für Gebäudeschäden. Seit Wochen begutachtete der Paderborner die Gebäudeschäden, die die Todesflut am 15. Juli verursachte. Anfangs für die Kommunen, jetzt privat. BILD begleitete den Experten für Katastrophenschäden zu Bewohnern. In einer der Siedlungen sind nur die oberen Etagen noch bezogen, es gibt zwar Strom, aber kein Warmwasser und keine Heizung. Die Erdgeschosse sind nicht bewohnbar, „sie sind wie am Tag nach der Flut“, so Menke, weil Eigentümer und Behörden sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben – Stillstand. Menke und BILD besuchen Familie Schroer im Obergeschoss eines dieser Komplexe. Hausmeisterin Birgit und ihre Familie fürchten die kommende Kälte. ----------------------------------------------------------------------- Bitte Video anschauen ------------------------------------------------------------------------- https://m.youtube.com/watch?v=dDQquGNH8pk&feature=youtu.beMore → -
UPDATE! 3 Monate nach der Flut!
Alexandra Tharandt · 30.10.2021UPDATE! 3 Monate nach der Flut! Es sieht immer noch aus wie nach einem Krieg. Unfassbare Zustände, die man so nicht einmal in einem dritte Welt Land vorfinden würde! „Es werden Menschen sterben“ Energieberater Michael Schäfer (58) warnte beim Bild-Leserstammtisch: „Die Kälte macht bewusst. Viele Menschen, die im Winter in ihren kalten Wohnungen und Häusern sitzen, werden dann anfangen, über das Erlebte nachzudenken. Es werden Leute sterben, wenn wir uns jetzt nicht kümmern und ihnen Heizungen geben und ein warmes Zuhause! Es werden Menschen erfrieren! Da die Lage im Flutgebiet, jetzt 3 Monate nach der Flut einfach nur unfassbar traurig ist und wir die Menschen nicht alleine lassen können, sind wir gezwungen jetzt einen zweiten großen Spendenaufruf zu machen. Wir brauchen finanzielle Mittel um Lagerräume und Container anzumieten, die Versorgung mit Essen und Wasser aufrechtzuerhalten, weitere Öfen, Bautrockner, Baumaterialien und auch Benzin und Diesel zum tanken und für Aggregate kaufen zu können. Wir wollen versuchen die Menschen vor Ort mit allem Notwendigen in den nächsten 6 Monaten zu versorgen und durch den Winter zu bringen. Ausserhalb der "prominenten" Orte die konstant und aufwendig medial bespielt werden, herrschen anderer Orts unfassbare Zustände, die man so nicht einmal in einem dritte Welt Land vorfinden würde. Bürgermeister und staatl. Stellen schließen überall ersatzlos Versorgungsstellen und Essensausgaben für Betroffene und Helfer, weil offiziell nicht länger der Katastrophenfall gilt. Sie verweigern die Kostenübernahme für Winterfeste Zelte in denen die Betroffenen und Helfer warmes Essen einnehmen können. Selbst um die Versorgung mit Trinkwasser muss gekämpft werden. Auch ist die kostenlose Versorgung mit Sprit, für Baumaschinen, Helfer und Aggregate ist eingestellt worden. Von 55 Versorgungsstellen wurden jetzt die meisten geschlossen. Das bedeutet für die Einheimischen und privaten Helfer lange Anfahrtswege. Man muss sich das nochmals vor Augen führen. Sie haben alles in den Fluten verloren, ihre Küche, ihr Haus, ihr Auto. Alles weg. Diese Sammelstellen und Essenausgaben stützen nicht nur die Menschen, die alles verloren haben und die in ihren zerstörten Häusern verharren und nicht weg können oder wollen. Sie stützen auch diejenigen, die eine Notunterkunft außerhalb des Gebietes gefunden haben; Menschen, die jeden Tag „zwischenfahren“, um ihre Häuser wieder aufzubauen. Zudem wurden die vielen freiwilligen Helfer dort gratis verköstigt. Sie sind wertvolle Treffpunkte und Begegnungsstätten. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl, sind wertvolle Anlauf- und Informationspunkte und geben den Menschen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Nun kommt die klare Ansage, dass die Menschen für ihr Essen bezahlen sollen. Auch würden genau die Plätze benötigt, auf denen die Stützpunkte stehen, und Wasser soll es für sie auch nicht mehr geben. Das trifft natürlich auch auf die vielen Handwerker zu: Angestellte und Selbstständige, die in ihrer Freizeit runterfahren und ehrenamtlich helfen, damit die Menschen dort in ihren Häusern bleiben können. Und das seit Monaten. Handwerker, die Türen und Fenster einbauen, Stromleitungen und Wasser legen, Wände und Böden reparieren. Die teilweise ihr eigenes Material mitbringen und ihre Werkzeuge; die mit ihren eigenen Fahrzeugen fahren. Die dann für geliehene Dinge unterschreiben müssen und auch haften. Auch diese können jetzt natürlich für Kost und Logis extra zahlen. Auch brauchen sehr viele, die zur Miete wohnten, alles verloren haben und jetzt von einer Notunterkunft zur nächsten ziehen dringend Unterstützung, um eine neue Wohnung zu finden und einrichten zu können. Ganz zu schweigen von denen, die keinen ausreichenden Versicherungsschutz haben, oder deren Häuser einfach ohne Information abgerissen wurden. Der Winter steht vor der Türe und die Verzweiflung, Enttäuschung und Not ist nach wie vor sehr groß. Von den Millionen Spendengeldern kommt immer noch nichts bei den Menschen an, sondern versickert in offiziellen Organisationen und Vereinen. - Die Stadt hat Tiny Häuser wurden von Spendengeldern gekauft und die Flutopfer sollen Miete dafür zahlen. - Andere Spendengelder sind z.B an die Stadt Ahrweiler geflossen und diese zahlte die „staatliche“ Soforthilfe davon aus. - Das Deutsche Rote Kreuz hat Millionen erhalten und für minderwertiges Essen 250.000 Euro am Tag abgerechnet. Mehr als 25000 Menschen haben alleine entlang der Ahr all ihr Hab und Gut verloren, sind ohne Heizung, Wasser, Kanalisation und haben nur Notstrom. Dixiklos und mobile Kaltwasser-Duschmöglichkeiten sind das neue Normal. In NRW sieht es genauso traurig aus. Was die Betroffenen dort über den Bürokratie-Irrsinn und unüberwindbaren Hürden beim Zugang zu Hilfen berichteten, sprengt jede Vorstellungskraft. Wer etwa im Internet Fluthilfen beantragen will, kommt nicht weiter, wenn ihm die Nummer seines in den Fluten verloren gegangen Personalausweises nicht bekannt ist. Zudem sind die kommunalen und zuständigen Landesbehörden völlig überfordert, weil Sachbearbeiter für die Hilfsanträge fehlen. Ohne einen Steuerberater sind die Anträge gar nicht erst zu bewältigen. Benötigte Baugutachter nicht zu bekommen. Es ist gar nicht abzusehen, wann einmal irgendwelche Hilfsgelder an die Betroffenen fließen werden. Die Menschen sind entmutigt, frustriert und hoffnungslos. Haben Angst vor dem Winter und der ungewissen Zukunft. Es gibt fast täglich Suizidversuche und leider auch viele vollendete Suizide. Viele Anwohner arbeiten, sind in einer Notunterkunft, die Familien teilweise auseinandergerissen- und das für lange Zeit. Sehr lange Zeit. Und das Gebiet ist nicht sicher. Es sind unterwegs: Versicherungsgangster, Baugutachterterroristen, osteuropäische Mafia, Russenmafia, Goldgräberfirmen, Schrottsammler, Seelenfänger jeder Glaubensrichtung, Erpresser (Material und Arbeitspreise), ..... Und wenn die alle durch sind, dann kommen die Städte und Gemeinden mit Ordnungsbeamten, Wärmebeauftragen, mit 100 Seiten Anträgen, es kommt die Feuerwehr und irgendwelche Geologen- und es nimmt einfach kein Ende. Wir werden jetzt noch einmal einen Gang zulegen und hoffen nochmals viele viele Helfer und Unterstützer motivieren zu können. Jeder kann helfen. Ob von zuhause aus oder vor Ort. Wir danken jedem von ganzem Herzen der uns unterstützt! BITTE UNTERSTÜTZT UNS! BITTE TEILT DEN SPENDENAUFRUF! https://www.bild.de/news/inland/news-inland/bild-am-sonntag-im-ahrtal-100-tage-nach-der-flut-ist-nichts-mehr-wie-es-war-78042040.bild.html ----------------------------------------------------------------------------- https://m.bild.de/news/inland/news-inland/100-tage-nach-der-flut-ich-will-mir-nicht-ausmalen-was-hier-im-winter-passiert-78061254.bildMobile.html###wt_ref=android-app%3A%2F%2Forg.telegram.messenger.web%2F&wt_t=1635438608281 ------------------------------------------------------------------------------ https://youtu.be/KdVYhdYQz0wMore → -
Mitteilung
Alexandra Tharandt · 14.09.2021Wir haben Paypal entfernt, weil sie wiederholt unser Paypal Konto eingeschränkt haben und Spendengelder dadurch nicht abrufbar sind. Wir sind nicht die einzigen, bei denen Paypal grundlos so vorgeht. Nahezu jeder, der Flutopfern helfen will und Paypal anbietet, hat die gleichen Probleme. Es ist schon schlimm genug, dass von diesen riesigen Spendenaktionen die medienwirksam im TV liefen, nichts, wirklich gar nichts bei den Flutopfern ankommt. Aber dass Paypal ganz gezielt auch die privaten Spenden, die wirklich die Menschen in Not erreichen, blockiert, ist unerträglich. ALLES, was bis jetzt erreicht werden konnte, ist ausschließlich nur durch private Sach.- und Geldspenden und freiwilligen Helfer ermöglicht worden. Vom Staat, von offizieller Stelle, kommt nach wie vor nichts. Die von Paypal blockierten Spendengelder werden wir jetzt an die Spender zurückbuchen. Die betroffenen Spender erhalten dazu eine Email von uns. Es ist so unfassbar traurig, wie man die Menschen von offiziellen Seiten hier im Stich lässt. Es ist nur schwer auszuhalten. Wir danke allen Helfern, die die Not hier erkennen und sich unermüdlich für die Menschen einsetzen. Wir hoffen, dass wir es schaffen die Wahrheit hierüber, was hier nicht mit rechten Dingen zuging und zugeht, ans Licht zu bringen und alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, damit nie mehr so ein Unrecht geschehen kann!!! | Zeitungsartikel SWR: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/hochwasser-spenden-geld-100.html | Zeitungsartikel Rheinzeitung: https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/kreis-ahrweiler_artikel,-ohne-private-helfer-waeren-wir-elendig-verhungert-an-ahrweilers-suedlicher-flussseite-organisieren-die-_arid,2290555.html | Zeitungsartikel Blick: https://www.blick-aktuell.de/Politik/Staatliche-Zweckentfremdung-der-Spendengelder-482777.html | Zeitungsartikel Bild: https://www.bild.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-aktuell/weil-die-familie-spenden-bekam-bank-sperrt-flutopfern-die-ec-karten-77559316.bild.html | Zeitungsartikel Focus: https://m.focus.de/perspektiven/flutreporter/verzweiflung-im-ahrtal-die-gesichter-der-flutkatastrophe_id_20913330.htmlMore → -
Vielen Dank an alle Spender und Unterstützer
Alexandra Tharandt · 08.09.2021Ohne Eure Hilfe wären die Menschen völlig verloren! Acht Wochen nach der Flut stehen wir noch immer am Anfang. Das Ausmaß dieser Katastrophe ist nach wie vor unvorstellbar. Von Aufbau kann noch keine Rede sein. Fast die komplette Hilfe, egal auf welcher Ebene, wurde fast ausschließlich von freiwilligen Helfern und kostenlos arbeitenden Firmen und Selbstständigen erbracht. Der Staat hat mehr als versagt, hilft nicht und blockiert sogar Hilfe. Wir gehen davon aus, dass gerade einmal 20% des angeschwemmten Mülls bis jetzt geräumt werden konnten. Die noch nutzbaren Häuser müssen alle entkernt und getrocknet werden.. Tausende haben ALLES verloren, sind schwer traumatisiert, haben Angehörige, Freunde, Nachbarn verloren. Auch wenn die Qualitätsmedien nicht über das wahre Ausmaß berichten, ist die Realität und das Leid vor Ort unvorstellbar. Es werden noch unzählige Menschen vermisst. Die angegebenen Zahlen der Toten ist völlig falsch und absolut untertrieben. Jeden Tag werden Opfer oder Teile von ihnen gefunden. Sehr schrecklich auch für die Helfer, die für so etwas nicht geschult wurden. Es gibt fast täglich Selbstmorde. Von den Betroffenen die alles verloren haben, aber auch Helfer die das Leid nicht mehr ertragen können. Wird suchen noch immer langfristige Unterkünfte für über 3500 Familien, alleine aus dem Ahrtal… Auch in NRW fehlt es auch vielerorts noch an allem. Städte wie Stolberg werden völlig vergessen. Deshalb haben wir unser Aktionsfeld jetzt auch auf NRW erweitert. Die meisten haben keine zahlende Versicherung. Dank der falschen und fehlenden medialen Berichterstattung, kommen immer weniger Helfer. Dabei drängt nun die Zeit, denn es wird täglich kälter. Der Winter steht vor der Tür. Wir benötigen nun auch unbedingt schnell Heizgeräte und Öfen aller Art und auch Winterkleidung und Decken. Im Krisengebiet wurde nun der Notstand aufgehoben!!! Für die Betroffenen hat das weitreichende bürokratische und rechtliche Folgen. – Öffentliche Stellen oder Organisationen übernehmen nun die privaten Sammelstellen. Diese werden nun zurückgebaut und die öffentlichen Plätze und Gebäude wieder ihrem Zweck zugeführt. Es müssen damit aufs neue private Sammelstellen eingerichtet werden. – Unterkünfte für Helfer und Betroffene werden nicht länger von den öffentlichen Stellen eingerichtet, die Notunterkünfte werden damit nicht mehr bezahlt. Betroffenen sollen nun die Hotelkosten etc. selbst tragen obwohl die meisten völlig mittellos sind. Derzeit entstehen deshalb weitere private Camps für Helfer. – Küchen und auch Einrichtungen für medizinische Versorgungen unterliegen wieder den allgemeinen Bestimmungen und Hygienestandards. Für "Feldküchen" und "Erste-Hilfe-Stationen" ist dies das Aus; die geforderten Standards sind unter den gegeben Umständen einfach nicht zu erbringen. Die vielen privaten Food-Trucks und Imbisse die kostenlos Essen für Betroffenen und Helfer ausgeben, und den Betroffenen das Überleben ermöglichten, werden gehen müssen. Das DRK welches erst nach Wochen auftauchte, hat bereits die Essensausgaben eingestellt. Deren Essensausgabe beschränkte sich auf nur 2,5 Stunden am Tag. Ein riesen Witz. Die gigantischen Spendengelder die medienwirksam im TV gesammelt wurden, kommen in feinster Weise bei den Betroffenen an. Organisationen wie das DRK welches jedoch diese Spendengelder erhalten haben, rechnete täglich 250.000 € !!! Kosten ab. – Häuser müssen winterfest und bewohnbar gemacht werden. Ist der Notstand-Stand aufgehoben, dürfen nur noch Heizungsanlagen eingebaut werden, die den Normen entsprechen. – Wir haben bereits September, und viele der angebotenen Heizungen dürfen von Amtes wegen nicht eingebaut werden! – Die Müllentsorgung wird wieder den Bewohnern angelastet. Wir reden von Tonnen von Bauschutt und Sondermüll. Wie sollen diese Menschen, die alles verloren haben und nichts mehr besitzen, dies finanzieren? – Die "Soforthilfen" der Regierung sind ein Witz. 2000 € reichen nicht einmal für eine Mietwohnung. - Immer noch gibt es keine Ausgleichszahlungen oder Aufwandsentschädigungen für Unternehmer, Organisatoren und Helfer vor Ort! Jeder arbeitet auf eigenes Risiko, auf eigene Kosten und mit nichterstatteten Verlusten. Mit den Spendengeldern konnten wir bereits vieles bewirken. Da es keine medizinische Versorgung vor Ort gab, haben wir z.B die Zelte, Feldbetten usw. für das erste Erste-Hilfe-Zentrum mitfinanziert. Leider wurde dies von der Stadt ersatzlos geschlossen. Mehr als 150 Patienten wurden dort am Tag behandelt. (Videos zu diesem Vorfall sind auf unserer Webseite auf der Media Seite zu finden.) Alles selbst organisiert mit freiwillig arbeitenden Ärzten und Krankenschwestern. Wir haben unzählige Seelsorger und Therapeuten organisiert. Diese wurden jedoch von der Polizei, die nur den Verkehr geregelt hat, abgewiesen. Auch wurden viele viele freiwillige Helfer weggeschickt. Alleine nach dieser Schließung haben sich in der Nacht vier Anwohner aus Verzweiflung umgebracht. Suizide sind auch ein großes Problem. Jedes Dixi Klo, jede Schaufel, egal was, ist nur durch Spenden dort vorhanden. Wir haben die Betankungs- und Reparaturkosten von Arbeitsfahrzeugen übernommen und Betroffene unterstützt. Wir, Ahrweiler in Not, haben nun eine Webseite online gestellt, über die wir versuchen Hilfegesuche, Helfer, Betroffenen, Firmen, kleine Hilfegruppen etc. zu vernetzen, um somit gemeinsam besser und umfangreicher helfen zu können. Wir müssen nun alle eng zusammenarbeiten, um den Menschen schnell zu helfen und auch um die Realität und das wahre Ausmaß in die Öffentlichkeit zu bringen. Eine NEWS Media Seite wurde angelegt, mit unzähligen Videos und Berichten die die tatsächliche Situation vor Ort versuchen darzustellen und wiedergeben. Von den TV Spendengeldern ist bis heute auch noch nichts bei den Betroffenen angekommen. Wie wir Presseberichten entnehmen konnten, werden diese Gelder nun für was anderes verwendet. Berichte dazu sind auch auf unserer Webseite zu finden. Wir benötigen nun Wohncontainer für Helfer und Betroffene. Um die monatlichen Mieten finanzieren zu können, brauchen wir neben Sachspenden auch weiterhin Geldspenden. Einen gesonderten Spendenaufruf zu diesem Projekt wird es in den nächsten Tagen geben. Bitte unterstützen Sie uns weiter damit wir den Menschen vor Ort helfen können gut durch den Winter zu kommen. Besuchen Sie uns auch hier: www.ahrweilerinnot.de https://t.me/ahrweilerinnotchat https://www.facebook.com/Ahrweiler-in-Not-104221288667967More → -
UPDATE 22.07.21
Alexandra Tharandt · 22.07.2021Wir haben jetzt das Spendenziel erhöht. Die ersten Gelder werden in der nächsten Woche verfügbar sein. Im Moment wird erst einmal der Schlamm beseitigt und die Häuser geräumt. An einen Aufbau ist noch nicht zu denken, weil die Häuser erst einmal trocknen müssen. Und die Menschen können in ihrem Schockzustand noch gar nicht klar denken. Deshalb haben wir uns entschieden weiter Spenden zu sammeln, um dann auf individuelle Anfragen direkt reagieren zu können. Ich denke in ein paar Tagen haben wir mehr Details über die Bedarfssituation und werden das dann auch mitteilen.More → -
Über uns und die aktuelle Situation
Alexandra Tharandt · 19.07.2021Wir wurden gebeten diese Email-Antwort öffentlich zu stellen, da sie als sehr hilfreich empfunden wurde, und tuen dies hiermit nun. Wir sind Menschen die privat ein Hilfsnetzwerk über Telegram errichtet haben, da die Menschen in Not komplett von der deutschen Regierung im Stich gelassen werden. Wir müssen alles selber organisieren, weil keinerlei Unterstützung kommt. Alle Aufräumarbeiten, die bis jetzt erfolgt sind, damit die Straßen nutzbar gemacht werden um die dahinter liegende Dörfer erreichen zu können, wurden nur von freiwilligen Firmen, Helfern und Landwirten geleistet. Sie sind kostenlos, oft auch aus anderen Bundesländern, angereist mit ihren Maschinen und weiteren Arbeitskräften. Die Lage vor Ort ist unvorstellbar. Viele Dörfer konnten noch nicht erreicht werden. Überlebende sind dort ohne Nahrung, Wasser, Strom etc. Es gibt unzählige Vermisste und sehr wahrscheinlich viele Tote. Immer wieder finden Arbeiter Verstorbene. Es gibt kein fließendes Wasser und teilweise keinen Strom. Sanitäranlagen funktionieren nicht. Gestern kamen die ersten Dixiklos und mobile Waschanlagen an. Alles gespendet. Leider nur wenige, aber besser als nichts. Alles muss selbst organisiert werden, THW, Feuerwehr, Bundeswehr und Polizei sind nicht vor Ort. Nur kurz als die Kanzlerin gestern auftauchte. Die Helfer lassen ihre eigenen Firmen hinten anstehen, oder ihre Ernten und Höfe. Einige riskieren dadurch selber in Not zu geraten. Die Menschen haben nichts. Die Lagerkapazitäten für Kleiderspenden sind erschöpft. Erst einmal muss der ganze Schutt beseitigt werden, bevor ein Wiederaufbau stattfinden kann. Die Menschen dort sind traumatisiert, haben Angehörige, Freunde und Nachbarn verloren. Viele sind in ihren Dörfern noch nicht erreicht worden. Sie harren mit den vielen Toten ohne Nahrung dort aus. Niemand kommt seit Tagen um sie zu retten oder ihnen zu helfen. Die Bundeswehr hat einfach abgelaufenen Lebensmittel abgeschmissen. Das alles macht nur noch fassungslos. Helfern und Spendern wird die Zufahrt verwehrt. Die Regierung weigert sich die bis jetzt kostenlos arbeitenden Firmen mit ihrem Maschinen ab dieser Woche zu bezahlen. Ich könnte noch ewig weiter schreiben, aber ich denke das reicht jetzt. Besuche doch unsere Telegramseite https://t.me/ahrweilerinnot. Wir helfen jedem vor Ort der Hilfe braucht und auch die Helfer und Arbeiter vor Ort, die ihre Reifen ständig flicken lassen müssen oder deren Hydraulik Pumpen defekt gehen. Sie zahlen alles aus eigener Tasche und sind jetzt am Limit. Melde dich gerne, wenn du weitere Fragen hast. Vielen Dank und liebe Grüße Ahrweiler in NotMore →
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Katrin donated 50 €
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Ute donated 30 €
Rita donated 30 €
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