AfD im Rundfunk- und Fernsehrat?

Michael Funken Nieder-Olm, Germany
04.09.2026
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Alle schauen nach Sachsen-Anhalt. Auf die AfD. Erobert sie die Macht im Land, dann hat das Folgen. Auch für den örR. Weil sie die Staatsverträge kündigen will. Und weil sie dann in Rundfunkrat (MDR) und Fernsehrat (ZDF) einzieht. Beim ZDF hat Sachsen-Anhalt nur einen Sitz. Überschaubar.

Kann uns "Festfreien" von ARD+ZDF+DR das egal sein? Ich finde: Nein! Die AfD zählt zu jenen Kräften, die den örR kleinkriegen wollen. Manche wegen des Geldes. Manche aber, weil sie unabhängigen Journalismus nicht wollen. Der ist lästig, vor allem jenen, die was zu verbergen haben.

Von der Zeitung bin ich damals weg, weil ich für keinen "Tendenzbetrieb" arbeiten will. Der darf parteiisch sein. Rundfunk nicht. Zur Unabhängigkeit gehört unabhängige Finanzierung. Des Senders wie jedes einzelnen Programmgestalters. Wer um den nächsten Auftrag oder die Vertragsverlängerung bangen muss, "kuscht" leichter. Was, wenn manche Chefs demnächst AfD-nah sind? 

Für Unabhängigkeit. Der Sender und ihrer Programmmacher*innen. 

Weg mit dem Sonder-Arbeitsrecht. Bevor Rechte diese Rechte nutzen.  

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