Manche sind "gleicher"?

Michael Funken Nieder-Olm, Germany
03.09.2026
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"Bei mir ist das aber anders!" Das schreiben mir manche. Ja: Je nach Sender, je nach Tarifvertrag sind Details anders. Eine bunte "Vielfalt", mitunter schwer zu vergleichen. 

Diese Ungleichheit bewirkt Ungerechtigkeiten: Die einen bekommen etwas, das andere nicht haben. Obwohl alle "festfrei" sind. Ein Wildwuchs, der kaum geplant ist, aber mit erfreulicher Nebenwirkung: Die "Freien" zerfallen in verschiedene Gruppen. Für Solidarität eine Herausforderung, wie ich als Gewerkschafter oft erlebt habe: "Mir geht es noch schlechter als denen!".

Was uns eint: Eine "richtige Planstelle" wäre besser. Auf Dauer sowieso, meistens von Anfang an (zu den "geldwerten Nebenleistungen" demnächst mehr). Nach "normalem" Arbeitsrecht sind sozialversicherte Beschäftigte nach zwei Jahren "Arbeitnehmende", also "fest-angestellt". Beim Rundfunk nicht, wegen des Sonderrechts der Sender. Wir "Programmgestaltende" sind den Kolleg*innen nicht gleich gestellt. Wie weit diese Ungleichheit gehen darf, wie lange sie dauern darf - das will ich klären lassen: ultimativ. In Karlsruhe. Mit meiner Verfassungsbeschwerde.

Danke an alle, die mich unterstützen: bisher schon - oder bald!

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