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Neues von Thomas / Interview mit Dr. Satanowkij
Stefan Beck · 20.07.2025Liebe Spenderinnen und Spender,Thomas hat am vergangenen Freitag (18. Juli) seine 1. Immun-Adsorption erhalten, nach fünf Help-Apheresen zuvor. Wie es ihm derzeit geht, das will er in den nächsten Tagen uns in einem Interview mitteilen.Das von mir am 2. Juli angekündigte und für Mitte Juli geplante Interview mit Dr. Robin Satanowskij im Dialysecentrum Bayreuth, dem behandelnden Arzt von Thomas, verzögert sich. Ich hoffe, dass ich seine Antworten auf meine Fragen in den nächsten Tagen erhalte! Herr Dr. Satanowskij möchte meine Fragen zur Behandlung von Thomas schriftlich beantworten.Beste Grüße aus KT und Ihnen Allen einen erfreulichen Start in die neue Woche!Stefan BeckMore → -
Es geht los – nach 13.000 Euro Spende!
Stefan Beck · 02.07.2025Liebe Spenderinnen, lieber Spender,es gibt sehr erfreuliche Nachrichten! Seit Montag, 30. Juni steht fest: Thomas erhält ab dem kommenden Montag (7. Juli) 5 Help-Apheresen (Blutwäschen) hintereinander und im Anschluss 5 Immunadsorptionen im DialyseCentrum Bayreuth. Bislang hat Thomas zwischen März und Juni lediglich vier „Help-Apheresen“ erhalten. So konnten wenigstens die immer wieder auftretenden Schmerzen gelindert werden.Der Grund für den Start der vollständigen Behandlung: Ein Mann aus dem Landkreis Schweinfurt, der seinen Namen nicht in der Öffentlichkeit erwähnt wissen möchte, hat sich am vergangenen Wochenende entschieden, 13.000 Euro für Thomas zu spenden. Diese Summe entspricht den Gesamtkosten von 5 Immunadsorptionen (2600 Euro pro Einheit). Das ist jener Geldbetrag, der bislang zum Erreichen der offiziellen Zielsumme von 25.000 Euro gefehlt hat.Die 13.000 Euro hat der mir bekannte Spender am 30. Juni an die Klinik in Bayreuth überwiesen, da diese um Vorkasse bittet. Eine Überweisung an das Spendenportal www.goodcrowd.org würde dazu führen, dass der Betrag frühestens nach 10 Tagen auf dem Spendenkonto gutgeschrieben wird - zu spät für die Behandlung! Deswegen erscheint der Betrag von 13.000 Euro nicht auf unserer offiziellen Spendenseite.So geht es weiter: Ab Montag, 7. Juli erhält Thomas jeden zweiten Tag eine Blutwäsche, nach der 5. Help-Apherese folgt - nach einer Pause von zwei oder drei Tagen - die erste von 5 Immunadsorptionen. Vom 6. Juli bis 30. Juli hält sich Thomas in einem Hotel in Bayreuth auf. Die Kosten: 2592 Euro für 24 Übernachtungen.Aufgrund der Wagner-Festspiele in Bayreuth ab 25. Juli haben die Hotels der Stadt die Preise inzwischen deutlich erhöht. Ein Einzelzimmer, bislang für 75 Euro in einem Hotel erhältlich, kostet nun 139 Euro. Dasselbe Hotel erklärte sich im Wissen um die persönliche Situation von Thomas bereit, ihm einen Sondertarif von 108 Euro pro Nacht zu gewähren.Fazit: Wir sind bis auf Weiteres auf neue Spenden angewiesen, zumal der behandelnde Arzt Dr. med. Robin Satanovskij (Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie) derzeit noch keine Prognose abgeben kann, ob die 5 Help-Apheresen und 5 Immunadsorptionen tatsächlich für eine nachhaltige Genesung von Thomas ausreichen.In den nächsten 2 Wochen werde ich zu diesem Thema ein Interview mit Dr. Satanovskij führen und dieses unter „Neuigkeiten“ online stellen. So bleiben wir alle auf dem aktuellen Stand.An dieser Stelle möchte ich mich – auch im Namen von Thomas Weigand – bei allen Spenderinnen und Spendern für Ihre großartige, finanzielle Unterstützung herzlich bedanken, ebenso für Ihre Ideen und Empathie. Das ist einfach klasse und keinesfalls selbstverständlich!Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter! Ab sofort heißt es: Daumen drücken für Thomas und hoffen, dass nach der letzten Immun-Adsorption Ende Juli Thomas nach über 3 Jahren des Leidens wieder gesund wird und ein besseres Leben führen kann.Beste Grüße aus Kitzingen und Ihnen Allen einen erfreulichen und „coolen“ Wochenverlauf angesichts der aktuellen "Affenhitze"! 😊Stefan BeckMore → -
Idee von Spenderin: Kuchen backen und verkaufen!
Stefan Beck · 27.06.2025Liebe Spenderinnen, liebe Spender, heute erhielt ich eine Mail von einer netten Spenderin aus Würzburg. Sie schildert mir ihre tolle Idee, um weitere Geldbeträge zu sammeln und schreibt u.a.: "Bei uns in Lengfeld (Stadtteil Würzburg) findet einmal im Monat ein Bauernmarkt statt (vormittags von ca. 9 Uhr bis 13 Uhr). Hier verkaufen oft die örtlichen Kindergärten Kuchen. Ich könnte dort mal nachfragen, ob wir vielleicht einen Kuchenstand machen könnten. Wir müssten dann keine eigene Veranstaltung organisieren und Werbung machen. Wir bräuchten nur ein paar Kuchen und vielleicht insgesamt 3 Helfer. Eventuell könnten wir ein Plakat aufstellen, und auf Thomas' Situation aufmerksam machen, sodass einige nicht nur Kuchen kaufen, sondern vielleicht auch so etwas spenden. Ob das erlaubt ist, weiß ich allerdings nicht. Falls noch jemand unter den Spendern eine andere Idee hat, können wir aber auch gerne eine andere "Veranstaltung" organisieren oder vielleicht sogar auch mehrere. Wenn sich ein paar Leute aus der Gegend melden und bei einer "Spendenveranstaltung" mitmachen möchten, können Sie (Stefan Beck) meine Kontaktdaten gerne an die jeweilige Person weitergeben".Meine Frage an Sie alle: Können Sie sich vorstellen, die sympathische Frau aus Würzburg zu unterstützen? Oder unabhängig vom Bauernmarkt in Wü-Lengfeld in Ihrer eigenen Stadt oder Gemeinde Kuchen zu backen und zu verkaufen - im Rahmen einer Feier bspw. Ihres Sportvereins, Kindergartens oder einer anderen Einrichtung? Falls Sie persönlichen Kontakt aufnehmen möchten zur Spenderin aus Würzburg, stelle ich gerne diesen her.Beste Grüße aus Kitzingen und Ihnen Allen ein erfreuliches Wochenende!Stefan BeckMore → -
Interview mit Thomas: Es geht ins Dialysezentrum!
Stefan Beck · 18.06.2025Thomas steht eine weitere „Help-Apherese“ am kommenden Freitag (20. Juni) in Bayreuth bevor. Was der Grund dafür ist, erklärt er im Interview. Die Fragen stellte ich Thomas am 17. Juni.Thomas, wie geht es Dir im Moment?Thomas: Im Großen und Ganzen gut, dennoch kehren manche Symptome leider zurück. Das war mir aber bewusst und wurde mir vom behandelnden Chefarzt, Dr. Satanovskij, klar vorhergesagt. Die Therapie, die eine gänzliche Heilung verspricht, konnte ich aufgrund der finanziellen Situation noch nicht machen.Warum kehren die Symptome zurück? Thomas: Die Autoantikörper, die zur Erkrankung führen, konnten nicht entfernt werden. Nachdem vor allem Entzündungen, Durchblutungsstörungen, Kopfdruck und Schmerzen wieder zunehmen, werde ich nach Rücksprache eine Help-Apherese machen, um dieser Entwicklung das Tempo zu nehmen.Der Chefarzt hat 2 Schreiben mit mehreren Seiten verfasst, in denen er detailliert die Therapie erklärt und diese als "medizinisch dringend geboten" attestiert. Die Krankenkasse spielt leider auf Zeit. Das führt dazu, dass ich wieder Geld aus der Spendensumme für die Help-Apherese entnehmen muss, das mir am Ende natürlich fehlen wird.Hat die Krankenkasse nicht reagiert auf das Schreiben des Chefarztes?Thomas: Die Krankenkasse reagierte trotz mehrmaliger Bitte, jetzt endlich die Kosten für die Therapie zu übernehmen, mit einem Fragebogen zur Therapie, obwohl dieser durch Dr. Satanovskij und weiteren Ärzten längst ausführlich beantwortet ist. Zudem ist längst belegt, dass mein Blut voller Gerinnsel ist und das medizinische Gebot zur Kostenübernahme besteht!"Ich bin es jeder Person, die gespendet hat, schuldig, dass ich noch mal aufstehe"! Wie gehst Du mit der Situation um?Thomas: Ich vertraue ganz fest darauf, dass ich es am Ende dank der vielen besonderen Menschen hier schaffen werde. Ich bleibe im Vertrauen, bleibe positiv und schlichtweg voller Demut. Anders kann ich den "Wettlauf gegen die Zeit" aber nicht gewinnen!Ich habe den Kampf aufgenommen, nun gilt es diesen zu gewinnen. Eine Aufgabe ist für mich seit 4 Jahren keine Option. Ich bin es jeder einzelnen Person, die gespendet hat, schuldig, dass ich noch mal aufstehe, um zu belegen, wie mit Impfgeschädigten umgegangen und ihnen jede Hilfe untersagt bleibt. Mir tut das im Herzen leid für unsere Gesellschaft und unser Land.Du bist am Freitag wieder in Bayreuth im Dialyse-Zentrum. Was passiert dort und wie lange bist Du vor Ort?Thomas: Bei der Help-Apherese liege ich 3- 4 Stunden bewegungslos da. Diese spezielle Blutwäsche sorgt dafür, dass Blutgerinnsel und Schadstoffe aus dem Blut gefiltert werden.Dabei könnte alles viel schneller gehen, wenn die Krankenkasse die Kosten übernehmen würde….Thomas: Das ist ärgerlich für mich, da ich die Therapie nur einmal gänzlich durchziehen müsste, was etwa 3- 4 Wochen dauern würde. So könnten an jedem 2. Tag Blutwäschen durchgeführt werden. Zuerst die Help-Apheresen, um dann sofort die Autoimmunadsorptionen folgen zu lassen. Diese entfernen die Autoantikörper, die mich so stark attackieren.Von daher gilt: Keep on fighting- still standing!Am Freitag werde ich um 13 Uhr die angeratene Help-Apherese machen, danach werde ich in ein günstiges Zimmer in Bayreuth gebracht, in dem ich bis Samstag ruhen werde, da man nach einer Apherese komplett k.o. ist. Auch diese Kosten muss ich selbst tragen.Ich bleibe aber positiv, ich weiß ja, was auf mich zukommt und dass ich der doch sehr vehementen Rückkehr der Symptome ein "Bein stellen" werde. Von daher gilt: Keep on fighting- still standing!Inzwischen haben wir über 9.300 Euro an Spendengeldern zusammen, 90 Personen haben für dich gespendet. Was sagst Du dazu?Thomas: Ich bin sprachlos, voller Demut und Dankbarkeit, dass mich und meine Geschichte so viele Menschen überhaupt wahrnehmen.Ihr alle seid meine "Engel", die mich nicht in der Dunkelheit dieser traumatischen Einsamkeit stehen lassen! Egal welcher Geldbetrag es ist: Wow! Ein aufrichtiges und demütiges Dankeschön geht von meinem Herzen direkt zu Eurem Herzen. Ihr seid ganz, ganz besonders!Ihr habt einem Menschen neue Kraft gegeben, neuen Mut und eine schmerzfreie Zeit geschenkt, nachdem ich beinahe nichts mehr alleine bewältigen konnte. Jeder Einzelne hier hat Licht in meine Dunkelheit gebracht! Ihr seid für mich zu "Engeln" geworden, ohne dass Ihr das wisst. DANKE!Vielen Dank, Thomas, für das Interview und viel Erfolg bei der Help-Apherese am Freitag in Bayreuth!Stefan Beck, Kitzingen, 18. Juni 2025More → -
Meine Suche nach Firmen, die für Thomas spenden!
Stefan Beck · 17.06.2025Liebe Spenderinnen, lieber Spender,zunächst mal ein herzliches "Vergelts` Gott" für Ihre großzügige finanzielle Unterstützung. Inzwischen haben wir die 1. "Schallmauer" von 100 Spendenbeträgen erreicht - und wir stehen kurz vor der Summe von 9000 Euro (Stand: 17. Juni, 10 Uhr).Das heißt: Etwa 90 Personen haben inzwischen die Spendenkampagne unterstützt. Manche von Ihnen haben bereits mehrmals gespendet. Das ist einfach wunderbar und freut Thomas und mich sehr. Herzlichen Dank dafür!Allerdings lässt das Spendenaufkommen seit der Veröffentlichung des Main-Post-Artikels am 3. Juni allmählich nach. Das ist nicht ungewöhnlich, aber ich merke als Spendeninitiator: Es ist Zeit, weitere Personen anzusprechen!Deshalb mache ich mich seit Mai auf die Suche nach Firmen, die bereit sind, für die so dringend benötigten Blutwäschen für Thomas ein paar Euros zu spenden. Ein solches 1. Unternehmen ist die Kritzner Metalltechnik GmbH in Schweinfurt. Firmenchef Thomas Kritzner hat dankenswerterweise intern 340 Euro gesammelt und überweist in Kürze den Betrag auf das Spendenkonto.Meine Bitte: Fragen Sie doch mal Ihren Chef und / oder Ihre Kolleginnen und Kollegen, ob er/sie Interesse hat an einer Spende für Thomas?Der Vorteil für jede Firma, die mitmacht: Das Online-Portal www.mainfranken.news aus Schonungen (Lkr. Schweinfurt) veröffentlicht gratis eine kurze Pressemitteilung mit Bild, die ich selber kostenlos (!) für jede Firma schreibe, sofern ein Betrag von mindestens 300 Euro für Thomas zusammenkommt! Das erhöht den Bekanntheitsgrad jedes Unternehmens und erzeugt einen Imagegewinn! Siehe das Beispiel von Kritzner Metalltechnik GmbH: https://mainfranken.news/2025/06/13/geldspende-fuer-thomas-weigand-von-der-kritzner-metalltechnik-gmbh/Wenn Sie mehr wissen möchten zu meiner Aktion, melden Sie sich bitte bei mir unter 09321 - 924484 bzw. per Mail unter [email protected] !Beste Grüße aus Kitzingen & Ihnen Allen einen erfreulichen Wochenverlauf!Ihr Stefan BeckMore → -
Zu wenig Spendengeld für 5 Autoimmunadsorptionen
Stefan Beck · 11.05.2025Es gibt Neuigkeiten von Thomas. Nach den ersten 4 Blut-Vorwäschen im Dialyse-Zentrum Bayreuth stellte ich, Stefan Beck, Thomas am 10. Mai ein paar Fragen.Thomas, Du hast inzwischen 4 Blut-Vorwäschen im Dialyse-Zentrum in Bayreuth hinter Dir. Wie geht es Dir gerade?Thomas: Als erstes danke ich von Herzen Allen sehr, die mitgeholfen und mich nicht alleine gelassen haben. Herzlichen Dank für Eure Empathie und Menschlichkeit!Ich sage das inzwischen sehr bewusst: Ich wünsche Euch, dass ihr Euer Leben als das versteht und lebt, was es tatsächlich auch ist. Euer ganz eigenes größtes Wunder auf Erden!Zunächst war es ein Auf und Ab. Dann aber fing mein Körper an zu reagieren: Die Schmerzen sind komplett okay! So konnte ich das sehr potente Schmerzmittel Tilidin von 600 mg Tagesdosis binnen weniger Wochen auf 50 mg reduzieren. Kurzatmigkeit und Luftnot sind weit, weit besser. Ich kann längere Strecken laufen ohne stehen bleiben zu müssen oder zu humpeln.Der Kopfdruck ist besser, einhergehende Konzentrations- und Wortfindungs-Störungen ebenso. Die Blutgefäßproblematik besteht weiterhin, was zur Minderdurchblutung der Extremitäten und Organe führt.Letzteres ist klar: Denn die Autoantikörper, die meinen Körper massiv attackieren, konnten durch die HELP- Apheresen nicht entfernt werden, da ich mir die so dringend notwendigen Autoimmunadsorptionen nicht leisten konnte. Dies wird zu einem Rückfall führen.Was heißt das für Dich?Thomas: Die Erkrankung wird wieder stärker und Tempo aufnehmen. Gerade zählt das Hier und Jetzt. Ich genieße jeden einzelnen Augenblick ohne Schmerzen und bin dankbar dafür. Ich kannte das Gefühl jetzt 2,5 Jahre nicht mehr. Wie lange oder wie kurz es auch immer anhalten mag, es ist kostbar für mich, diese Zeit gerade erleben zu dürfen.Die Blutgefäße, die angegriffen werden, führen letzten Endes zur Amputation - so kam es nach der ersten Impfung zu einem Arterienverschluss im linken Bein, der sofort operiert werden musste. Die ersten Anzeichen absterbenden Gewebes waren schon sichtbar. Daneben können die angegriffenen Blutgefäße zu Organschäden, Herztod oder Schlaganfall führen.Du sagst: Du musst jetzt eine Pause bei der Behandlung einlegen, weil das Geld für 5-8 Autoimmunadsorptionen (Haupt-Blutwäschen) nicht vorhanden ist. Laut Deinem Arzt wäre es aber wichtig, alle Hauptwäschen kurz hintereinander auszuführen! Wie geht es weiter?Thomas: "Solche Filter haben wir noch nie gesehen. Alles voll mit Schadstoffen und Gerinseln. Herr Weigand, Sie leben lebensgefährlich!" Das war das Zitat einer Mitarbeiterin vom Dialysezentrum Bayreuth.Der Chefarzt und Leiter des Dialysezentrums war verärgert und enttäuscht, dass wir die Therapie nicht durchziehen konnten, da mein Körper sehr gut auf die HELP- Apheresen reagiert und noch nicht alle Gerinsel entfernt, geschweige denn die Autoantikörper eliminiert werden konnten, weil ich das Geld dafür nicht habe.Ich kann nur hoffen, das Spendenziel zu erreichen, um dann die Therapie anzugehen, die die Charité Berlin vorgegeben hat, dem das Dialysezentrum Bayreuth folgt: HELP- Apheresen zusammen mit Autoimmunadsorptionen, letztere waschen die Autoantikörper aus dem Blut.Wir haben das Spendenziel um 5000 Euro erhöht. Möchtest Du den Spenderinnen und Spendern erklären, warum?Thomas: 1 HELP- Apherese kostet 1400 Euro. 1 Autoimmunadsorption macht 2400 Euro. Durch die lieben Menschen hier, die mich nicht im Regen stehen ließen und so viel Empathie besaßen für mich zu spenden, konnte ich mir 3 HELP- Apheresen leisten, die mir im wahrsten Sinne des Wortes im Kampf gegen die Zeit etwas mehr dieser Zeit verschaffen. Kostenpunkt: 4200 Euro.Ein Schweizer Unternehmer, der auch impfgeschädigt ist, lag neben mir während der Blutwäschen und bekam unweigerlich meine Situation mit! Als mir die Ärzte erklärten, wie es um mich steht, spendete er spontan 1400 Euro. Er sagte: "Thomas, wer wäre ich, wenn ich das höre, die Gerinsel selbst sehe und meinen Filter dagegen anschaue, wenn ich jetzt einfach nur meine Therapie hier weitermachen würde?". Ein dickes Dankeschön an einen besonderen Menschen nach Zürich!Danach war meine Therapie sozusagen zu Ende, abgebrochen, wenn auch äußerst notwendig. Zulange ist die Erkrankung in mir, die Ärzte meinen: "Umso länger, desto geringer die Heilungschancen." Aber die Krankenkasse reagierte stets mit der Aussage "Es liegen zu wenige Studien über die Erfolgsaussichten der Therapie vor." Das heißt: Ich werde von vorne beginnen müssen, die Therapie genauso machen, wie sie die Charité Berlin vorgibt.Was bedeutet das?Thomas: Die Therapie beginnt mit HELP- Apheresen, auf die dann sofort die unbedingt notwendigen Autoimmunadsorptionen folgen. Deren Anzahl besteht dann noch aus 5- 8 dieser Blutwäschen.Alle sind Selbstzahler, die Menschen kommen weltweit in diese Zentren, da wir in Deutschland entweder weiter oder günstiger sind als die Herkunftsländer der Personen, die neben mir lagen. Schweiz, Amerika, Vietnam, Australien um die Nationalitäten mal aufzuzählen, die ich kennenlernen durfte.Alle müssen sich für etwa 3 Wochen ein günstiges Zimmer vor Ort mieten, da normal ist, dass der Patient sehr müde ist, Schwindel hat, ich selbst war gerade nach der 2. und 4. Blutwäsche zu nichts mehr in der Lage. Man liegt dann nur, mehr geht nicht, um sich am nächsten Tag wieder einer Blutwäsche zu unterziehen - diese erfolgen im Abstand von 1, meistens 2 Tagen.Somit fange ich bei Null an, wenn ich das Glück haben sollte und das Spendenziel wird erreicht.Was macht Dir Hoffnung?Thomas: Ich durfte wieder Luft holen, aufstehen, um weiterzukämpfen. Versuche mich dabei nicht zu verlieren, denn Kampf ist anstrengend, verbittert und ist schlichtweg negative Energie.Aber er ist notwendig, denn ich kämpfe gegen das Verleugnen der Politik, gegen Ablehnung von Hilfe, sprich Kostenübernahme der Apheresen durch meine Krankenkasse, aber auch gegen eine Gesellschaft, die sich vorschnell ein Urteil macht durch Hautbräune oder Statur, anstelle den Mut zu haben, einfach nur zu fragen.Ich stehe mit dem Rücken zur Wand, es kostete mich unheimlich viel Kraft medial zu gehen und jeden wissen zu lassen, dass ich krank und dadurch komplett durch das System gefallen bin.Mit Schwäche zeigen tue ich mir sehr schwer, lieber wäre ich stark, genauso gesellschaftlich integriert wie jeder, viel positiver. Das tut weh und kostet mich Mut das hier so offen zu sagen.Ich habe den Kampf wieder aufgenommen. Aufgeben ist wieder keine Option mehr. Das macht mir Hoffnung!Vielen Dank, Thomas, für das Interview! Ich hoffe, dass sich in Kürze weitere Spenden ergeben!More → -
Es bleibt nichts anderes übrig als All in zu gehen
Stefan Beck · 17.03.2025Wir haben bereits über 2900 Euro gesammelt bei unserer Spendenaktion für Thomas. Doch der Betrag reicht bei weitem nicht aus, um mehrere Blutwäschen zu finanzieren. Weil sich aber der Gesundheitszustand in den letzten Wochen verschlechtert hat, hat Thomas am 24. März eine erste Blutwäsche. Am 12. März stellte ich, Stefan Beck, Thomas ein paar Fragen zu seinem Status Quo.Frage: Thomas, wie geht es Dir heute gerade?Thomas Weigand: Im Moment nicht so gut, ich habe wieder einen Schub bekommen!Was heißt Schub?Thomas: …Schmerzen am Körper treten plötzlich ganz extrem auf. Das bedeutet auch Zittern, Muskelzuckungen, Kurzatmigkeit. Es kann auch sein, dass ich auf der Toilette Blut verliere – ohne dabei einen Stuhlgang zu haben. Die Knöchel sind blau, manche Gliedmaßen weiß. Ich habe Schmerzen am ganzen Körper. Hinzu kam heute ein immenser Kopfdruck und schlechtes Sehen. Ich erkenne manchmal kein Fernsehbild mehr. Seit 2 Stunden ist der Kopfdruck wieder weniger geworden, sonst wäre das Interview jetzt gar nicht möglich!Gibt es irgendetwas, worüber Du dich freuen kannst…Thomas: Ich freue mich darüber, wenn ich 30 bis 45 Minuten zum Sport gehen und ganz leicht trainieren kann! Einfach nur, um eine gewisse Durchblutung zu gewährleisten. Ansonsten hat das mit Leben im eigentlichen Sinne nicht mehr viel zu tun.Was erhoffst Du Dir in diesem Jahr?Thomas: Ich hoffe, dass heuer eine Aufarbeitung der Pandemie bei uns in Deutschland stattfindet. Zudem erhoffe ich für mich selbst, dass ich die angestrebte Spendensumme von 20.000 Euro noch dieses Jahr erreiche, um die so dringend benötigten Blutwäschen zu bekommen.Was ist der nächste Schritt?Thomas: Es geht um eine sogenannte „Help-Apherese“, die das Blut reinigt und die eventuell eine Linderung der Symptome bringt. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 10 bis 30%. Allerdings bleibt mir aufgrund des schlechter werdenden Gesundheitszustands nichts anderes übrig als „all in“ zu gehen und einen Teil des Geldes für eine erste Apherese zu verwenden.Für die vorgesehenen Blutwäschen fehlt mir das Geld, da die sogenannten 8 Autoimmunadsorptionen laut der Charite Berlin nur gänzlich durchgeführt werden können. Sie würden zu 80 Prozent eine komplette Heilungschance bedeuten. Sie müssen gänzlich durchgeführt werden, da sich die Antikörper sonst wieder bilden und die Gefahr besteht, dass sie mich noch mehr attackieren. So weiche ich auf eine HELP- Apherese aus, die zumindest Linderung verspricht. Vielleicht passiert ja ein Wunder?Wann geht es los?Die 1. Help-Apherese soll am 24. März in Bayreuth stattfinden. Das dortige Dialysezentrum geht exakt nach den Vorgaben der Charité Berlin vor. Danke für das Interview, Thomas! Ich drücke Dir fest die Daumen!More → -
Ein Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender!
Stefan Beck · 07.01.2025Liebe Unterstützer(innen), Thomas und ich freuen uns sehr über das große Interesse von Ihnen, mehrere Blutwäschen zu finanzieren. 200 Euro sind in den letzten 2 Tagen auf das Spendenkonto eingegangen. Allmählich nähern wir uns dem ersten Etappenziel: 5.000 Euro. Meine Bitte: Erzählen Sie anderen Personen, darunter Freunden, Familienmitgliedern, Kollegen und Bekannten, von dieser Spendenaktion. Denn wir sind uns sicher: Thomas hat eine reelle Chance auf ein besseres und gesundes Leben, wenn er die Blutwäschen erhält! Schließlich wünschen wir, Thomas und ich, allen Spenderinnen und Spendern ein erfreuliches und gesundes Jahr 2025. Für Ihre Spenden ein herzliches Dankeschön! :-) Beste Grüße aus Kitzingen Stefan BeckMore →
15.639 € of 30.000 € collected
52 %
David donated 10 €
Marie Gerdrud Dagmar donated 50 €
Daniel donated 50 €
Alexander donated 12 €
Petra donated 50 €
Volker donated 30 €
Marie Gerdrud Dagmar donated 100 €
Susana donated 100 €
Yasmin donated 50 €
Andrea donated 300 €