Der Prozess kommt - und kostet Geld!

01.02.2026
Romy Freund Kassel, Germany
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Ihr Lieben,


Es ist viel pasdiert. Im September sind wir abgezogen, da kamen wir nicht drum herum. Im Dezember dann endlich mal einen Termin beim Bauamt gehabt. Vorstellen wie es gehen kann. Gerade mit dem Bauturbo, im Oktober im Bundestag beschlossen, gibt es nochmal gute neue Möglichkeiten, den politischen Willen vorausgesetzt! Ein teuer erkaufter Termin, sie wollten im Gegenzug, dass wir den Widerspruch zur Nutzungsuntersagung (es wurde bislang ja nur der Eilantrag wegen des "Sofortvollzugs" abgeurteilt) und die Klage gegen die versagte Baugenehmigung zurück nehmen. Den Widerspruch nahmen wir zurück, darüber hinaus erklärten wir, dass wir eine dialogische Lösung wollen, dazu auch die Klage zurück nehmen wollen, aber erstmal die Gespräche abwarten wollen. Ja, in diesen wurde uns dann mitgeteilt, dass das Bauamt das Grundstück in Grünland umwandeln wolle, kein Bauland mehr, kein Gewerbegrundstück mehr, und es damit dauerhaft in der Nutzungsmöglichkeit und auch im finanziellen Sinne entwerten will. Und sie wollen die vollständige Entsiegelung der Fläche, das sind alles Altbestände aus Anfang der 1960er, eine kleine Fahrzeughalle mit Baugenehmigung mit rd. 100m² und die Zufahrt. Was geht eigentlich ab?

Nun wird es also zum Gerichtstermin bzgl. der Klage kommen, Ende März voraussichtlich. Gut dass das noch läuft! Bis dahin ist noch viel zu tun. Im Kern ist wichtig, dass darüber entschieden wird, ob es nun "Innenbereich" oder "Außenbereich" ist. Die Chance auf Innenbereich erklärte der Richter gegenüber unserem Anwalt auf 40:60, das spricht zwar gegen uns, ist aber auch nicht unrealistisch, es mit guten Argumenten zu reißen! Das Verfahren wird wegen dem Medieninteresse mit drei Richtern und zwei Schöffen laufen. Es wäre ein wichtiger, großer Stein beiseite gerollt auf dem Weg zu einem Wagenplatz, wenn es zum Innenbereich erklärt wird, und es wäre eine klärende Aufwertung im Nutzungswert des Grundstücks!

Unser Verein "Wagenkuppe" braucht nun akut Geld. Anwalt und Stadtplaner, die beide solidarische Sätze anlegen und sich allgemein auf die Legalisierung von Wagenplätzen bundesweit spezialisiert haben, haben gerade wieder Rechnungen geschrieben. Eine Deckungslücke von 1000€ konnten wir durch drei entsprechende Spenden schließen, aber die Vorbereitung auf den Prozess geht nun erst los!

Insofern, wenn ihr Menschen kennt, die was Spenden können, gerne verbreiten. Unten auch mal der Link zu einem Video, das war im Sommer 2025 kurz bevor wir abziehen mussten, als Eindruck. 

Der Verein ist gemeinnützig und kann Spendenquittungen ausstellen! 

Spenden ans Konto 

Wagenkuppe eV, 

DE56 5205 0353 0011 8693 08

Kasseler Sparkasse, HELADEF1KAS


oder übers Spendenportal

Rückfragen gerne als PN oder an [email protected]

Gruß aus dem Exil


Hier das Video:

https://www.dropbox.com/scl/fi/rt0de1p5yy5nqqfrv1g18/250815-Tag-der-offenen-Wohnprojekte.mp4?rlkey=sva67d6y8kf8170io3ngco5wd&st=4fu451y0&dl=0

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